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Di, 10:59 Uhr
08.08.2017
Ein Blick in die Statistik

Über 400 Ausbildungen anerkannt

Im Jahr 2016 wurde in Thüringen für 404 im Ausland erworbene berufliche Ausbildungsnachweise die vollständige oder eingeschränkte Gleichwertigkeit zu einer in Deutschland erworbenen Berufsqualifikation festgestellt bzw. anerkannt...

Insgesamt wurden von den zuständigen Stellen während des Jahres 2016 nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 454 Anerkennungsverfahren bearbeitet, davon 303 Anträge zu bundesrechtlich geregelten und 151 Anträge zu nach Thüringer Recht geregelten Berufen. Damit stieg die Zahl der Verfahren im Vergleich zum Jahr 2015 (391 Verfahren) um 16,1 Prozent. Bei 51,3 Prozent der Verfahren wurden die Anträge von Frauen gestellt.

Bei 80 Prozent (333 Verfahren) der 416 abgeschlossenen Verfahren wurde die ausländische Berufsausbildung mit voller Gleichwertigkeit anerkannt. In 13 Prozent (54 Anträge) der Fälle wurde festgestellt, dass wesentliche Unterschiede gegenüber der in Deutschland geregelten Berufsqualifikation mit Auflage einer Ausgleichsmaßnahme ausgeräumt werden können. Ein partieller Berufszugang wurde in 17 Fällen (4,1 Prozent) beschieden. Negativ fiel die Entscheidung im Jahr 2016 bei 2,9 Prozent (12 Verfahren) aus. Für 35 Anträge war Ende 2016 noch keine Entscheidung gefallen, ohne Bescheid wurden drei Verfahren beendet.

Rund zwei Drittel (301) der beantragten Anerkennungen betrafen medizinische Gesundheitsberufe. Aus dem Bereich Lehrende und ausbildende Berufe wurden 92 Verfahren bearbeitet.

Fast ein Drittel der Anerkennungsverfahren (134) bezog sich auf Abschlüsse, die innerhalb der Europäischen Union erworben wurden. Weitere 170 Verfahren (37,4 Prozent) wurden für Berufsqualifikationen aus dem übrigen europäischen Ausland durchgeführt. 150 Verfahren (33 Prozent) befassten sich mit Ausbildungsnachweisen aus dem außereuropäischen Ausland, darunter 105 Verfahren mit in Asien erworbenen Abschlüssen.
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