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So, 08:29 Uhr
10.09.2017
Wallfahrtsmotto „Glauben wagen Vielfalt leben“

300 Kolpinger in Worbis versammelt

„Der Glaube muss unser Leben prägen, und wo Christen sind, müssen andere es merken.“ Das war der Mittelpunkt der Predigt, die der Diözesanpräses des Kolpingbezirks Magdeburg, Pfarrer Armin Kensbock, vor rund 300 Kolpingern hielt, die sich zur diesjährigen Kolpingwallfahrt in der Antoniuskirche in Worbis versammelt hatten.....

Kolping (Foto: Germeshausen)
Priester, Ministranten und Kolpinger vor der Antoniuskirche

Veranstalter war der Kolping-Diözesanverband Erfurt. Zur alljährlichen Wallfahrt waren außer dem mit rund 550 Mitgliedern starken Erfurter Verband auch Gäste aus vielen Gegenden, unter anderem auch aus dem Untereichsfeld, das mit Kolpingschwestern und -brüdern aus Langenhagen und Duderstadt vertreten war, gekommen.

Den Festgottesdienst in der Kirche hielten der Erfurter Diözesanpräses Pfarrer Suitbert Schellenberg, Pfarrer Engelbert Dietrich sowie als Festprediger Pfarrer Armin Kensbock mit weiteren Präsides aus dem Eichsfeld, aus Fulda und dem Präses vom Kolping-Regionalverband Banat in Rumänien, Pfarrer Daniel Groza, der mit einer Gruppe Kolpinger zu Gast in Worbis war.

Der Prediger ging auf mehrere Themen ein, die die Menschheit heute bewegen. Einem Wort des US-Präsidenten Trump („America first“) hielt er die These der Christen entgegen, deren Leitmotiv der Glaube sei. Die Christen hätten zu aller Zeit den weltlichen Oberen widersprochen, und nur so hätte die Kirche Gottes zweitausend Jahre überlebt.

„Das Heil kommt ausschließlich von Jesus und nicht von der Wissenschaft oder der Medizin“, so Armin Kensbock, der die Wallfahrer aufforderte, den Glauben stets zum Mittelpunkt ihres Lebens zu machen. Das Motto der Wallfahrt „Den Glauben wagen Vielfalt leben“ müsse Leitkultur jedes einzelnen Christen sein, wobei das Thema niemals mit Beliebigkeit gleichzusetzen sei.

Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor Worbis gestaltet. Die gastgebenden Worbiser Kolpinger hatten es sich nicht nehmen lassen, die Wallfahrer mit Speisen und Getränken nach der Eucharistiefeier zu versorgen.
G. Germeshausen.
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