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Di, 20:13 Uhr
12.09.2017
Aktuelle Analyse der DAK-Gesundheit

Krankenstand im Landkreis Eichsfeld gestiegen

Die DAK-Gesundheit hatte die Presse heute zu einem Gespräch eingeladen. Gegenstand war die aktuelle Analyse des Krankenstandes. Der ist im Landkreis Eichsfeld ist 2016 angestiegen. Die Ausfalltage aufgrund von Erkrankungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte zu.....

DAK Servicezentrum (Foto: Ilka Kühn)
Die Leiterin des Servicezentrums DAK-Gesundheit Eichsfeld-Mühlhausen, Beatrice Knauft-Müller (li) und ihre Kollegin Petra Fütterer warteten heute mit interessanten Zahlen auf und mit einem extra Bericht zum Thema Schlafstörungen, den wir gesondert vorstellen..

Mit 5,4 Prozent hatte die Region einen höheren Krankenstand als der Landesdurchschnitt (5,0 Prozent). Laut DAK-Gesundheitsreport waren damit an jedem Tag des Jahres von 1.000 Arbeitnehmern 54 krankgeschrieben. Zur Einordnung: Der höchste Krankenstand in Thüringen wurde mit 6,0 Prozent im Landkreis Nordhausen und im Kyffhäuserkreis verzeichnet, der niedrigste mit 4,4 Prozent in der Landeshauptstadt Erfurt.

Die aktuelle Analyse der DAK-Gesundheit für den Landkreis Eichsfeld zeigt die wichtigsten Veränderungen bei der Zahl und Dauer der Krankschreibungen. Muskel-Skelett-Erkrankungen gingen zwar um 19 Prozent zurück, führten aber erneut die Liste der häufigsten Beschwerden an. Rückenschmerzen und Co. verursachten beinahe jeden fünften Ausfalltag in der Region.

Es folgten an zweiter Position psychische Erkrankungen, zu denen Angstzustände und Depressionen gehören. Die Fehltage blieben hier weitgehend konstant. Atemwegserkrankungen wie Bronchitis belegten mit einem Anteil von 13,7 Prozent am gesamten Krankenstand den dritten Rang. Die Diagnose wurde um 14 Prozent weniger verzeichnet. Einen Anstieg um zwölf Prozent gab es hingegen bei den Verletzungen.

„Wir informieren nicht nur regelmäßig über den Krankenstand im Landkreis Eichsfeld, sondern schauen darüber hinaus auf wichtige Einflussfaktoren für Erkrankungen“, sagt Beatrice Knauft-Müller von der DAK-Gesundheit. „Diese Analysen helfen uns, noch gezielter beim betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) ansetzen zu können und Arbeitgebern konkret Hilfe anzubieten. So wird beispielsweise längeren Ausfallzeiten durch Rückenleiden oder seelische Probleme vorgebeugt.“
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