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Do, 19:54 Uhr
12.10.2017
Stiftung für Bären Worbis

Malerischer Herbst im Bärenpark

Im ALTERNATIVEN BÄRENPARK WORBIS beginnt der Herbst und somit bereiten sich die Bären auf die Winterruhe vor. Der pittoresk-bunte Laubwald ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern dient auch als Ausstattung der Höhlen. Flora und Fauna im Thüringer Tierschutzprojekt bieten derzeit die Möglichkeit für einzigartige Fotomotive.....

Bär Max im Herbstlaub (Foto: Bärenpark)
Die Bären bereiten sich langsam auf ihre Winterruhe vor

Im ALTERNATIVEN BÄRENPARK WORBIS zeigt sich der Herbst von seiner malerischen Seite. Der Bärenwald leuchtet in den schönsten Farben. Eine Kulisse, die nicht nur hübsch anzusehen ist, sondern auch voller Tatendrang steckt. Denn Herbstzeit heißt für Bären hauptsächlich eins Vorbereitung auf Winterruhe!

Vornehmlich besteht diese darin, sich Masse anzufuttern um für die kalte Jahreszeit gewappnet zu sein. Bis zu 80 Kilo können es sein, die sich das größte Landraubtier unseres Kontinents auf die Rippen packt, bevor es in den Winter geht. Damit der Braunbär sein Wunschgewicht erreicht, muss er sich einiges an Obst und Gemüse zu Gemüte führen. Entsprechend aktiv sind die Tiere gerade auf Futtersuche.

Doch wie man sich bettet, so liegt man, heißt es in einem Sprichwort und das gehört ebenfalls zu den Aufgaben als Braunbär bevor der erst Schnee kommt das Ausstatten der Höhle. Jede Menge an der bunten Laubpracht verwenden die pelzigen Vierbeiner dafür als Material. Mit ihren ebenso großen wie feinfühligen Tatzen schieben und zerren sie das Blattwerk in ihre Winterhöhle.

Die Natur bietet mit ihrer Flora und Fauna die Gelegenheit für fantastische, herbstliche Fotomotive. Es ist eine ganz besondere und vor allem interessante Zeit zum Beobachten, die gerade in dem Thüringer Tierschutzprojekt anbricht.

Über die STIFTUNG für BÄREN
Die gemeinnützige STIFTUNG FÜR BÄREN setzt sich für nachhaltigen Tierschutz ein. Aus dem 1996 gegründeten „Verein Aktion Bärenhilfswerk e.V.“ hervorgegangen, betreibt die Stiftung zwei Parks. Im gleichen Jahr entstand der Alternative Bärenpark Worbis, das weltweit als einzigartiges Projekt, in dem durch Interaktion und Gemeinschaftshaltung von in Not geratenen Bären und Wölfen eine Alternative geboten wird.

Seit 2010 besteht der Alternative Wolf- und Bärenpark Schwarzwald. Hier lebt unter anderem Braunbärin JURKA, Mutter, des 2006 in Bayern erschossenen Bruno. Ebenfalls 2010 rief die STIFTUNG für BÄREN das Projekt „Luchs ein Waldgeist kehrt zurück“ ins Leben, eine Aufklärungsaktion für die Rückkehr wildlebender Luchse in Nordthüringen.
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