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Mi, 14:46 Uhr
13.12.2017
Neues aus Sondershausen

Jetzt mit dem E-Auto besser nach Sondershausen

E-Mobilität in Sondershausen - Stadtwerke Sondershausen nehmen erste öffentliche Ladesäulen in Betrieb. Damit wird Sondershausen auch für Touristen und sonstige Reisende mit E-Autos interessant. Update Betankung..

Zu Beginn des Jahres hatten die Stadtwerke Sondershausen GmbH (SWS) bereits angekündigt, sich gemeinsam mit 32 Thüringer Stadtwerken und Energieversorgern in einem Kooperationsprojekt zum Aufbau einer einheitlichen Ladeinfrastruktur zu engagieren. Das erarbeitete Konzept hierzu beinhaltet eine einheitliche Ladetechnik, ein einheitliches Zugangs und Abrechnungssystem sowie eine landesweit abgestimmte Planung zur exakten Standortwahl der Stromtankstellen.

Jetzt mit dem E-Auto besser nach Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Der Geschäftsführer der Stadtwerke Hans-Christoph Schmidt (li.) und Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) fahren an der ersten E-Ladesäule vor.

Die thüringenweit geplanten 370 Ladestationen umfassen ein Gesamtinvestitionsvolumen von sechs Mio. Euro. Hierbei übernehmen kommunale Partner drei Millionen direkt, der Rest wird über Förderungen von Bund und dem Land Thüringen gestemmt, da es sich um öffentlich zugängliche Ladestationen handelt. Mit Hilfe der Thüringer Energie- und Greentech-Agentur wurde deshalb ein gemeinschaftlicher Förderantrag der Kooperationspartner im Januar 2017 für die ersten 140 Ladestationen gebündelt eingereicht.

In Sondershausen sind 7 Standorte, davon zwei Schnellladesäulen und 5 Normalladesäulen geplant. Diese wurden nach fundierten Kriterien wie zum Beispiel öffentliche Verfügbarkeit, Besucherfrequenz sowie Verweildauer ausgewählt. Kommunale Ladesäulenstandorte wer den deshalb vor allem im Bereich größerer Einkaufsmärkte, Sport- und Freizeitzentren, Raststätten, an Bahnhöfen oder touristischen Zielen zu finden sein.

Dabei wird berücksichtigt, dass in ganz Thüringen zukünftig die Entfernung zur nächstgelegenen Ladesäule nie größer als 30 Kilometer sein wird.

Jetzt mit dem E-Auto besser nach Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die Bedienung der Ladesäulen ist einfach und intuitiv nachzuvollziehen, wie hier mit der Ladekarte zusehen ist.

Heute sind davon in Betrieb gegangen und stehen ab sofort zur Verfügung:
- Parkplatz Krankenhaus
- Parkplatz Possen )auch wenn es im Bereich des bezahlten Parkplatzes liegt, zählt die Stelle als öffentlich im Sinne der Förderverordnung
- Parkplatz Bibliothek / SWS

Noch 2018 sind diese Standorte geplant:
- Honsel Tankstelle
- Markt Parkplatz Schwan
- Parkplatz Busbahnhof
- Parkplatz Trinitatiskirche

Jetzt mit dem E-Auto besser nach Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Zugang zu den Ladesäulen erhalten Fahrer von Elektrofahrzeugen mittels einer Ladekarte. Diese können im Kundenzentrum der Stadtwerke Sondershausen GmbH mittels eines Antrags ausgehändigt werden.Die Karten sind zur Authentifizierung und zum Start des Lade vorgangs an der Ladesäule notwendig.

Die Landekarten werden zentral dann von dem deutschlandweit agierenden Anbieter Ladenetz (www.ladenetz.de) verrechnet. Die Ladekarten können deutschlandweit auch an anderen E-Säulen die mit Ladenetz gekennzeichnet sind verwendet werden.

Später (noch im Laufe des Jahres 2018) soll ein Betanken mit QR-Code möglich sein, wenn jemand keine Ladekarte hat. Es gibt deutschlandweit mehrere Ladesysteme.

Jetzt mit dem E-Auto besser nach Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die Ladesäulen werden übrigens durch Sperrsicherungen geschützt, damit nicht Fremde ungenutzt am den Stromkabeln spielen können.
In Sondershausen werden die zu jeder Ladesäule gehörenden Parkflächen für die Betankung reserviert, außer beim Possen werden an den anderen städtischen Parkplätze keine gesonderten Parkgebühren erhoben, wie Kreyer bestätigte. Wer allerdings nicht Strom zieht und dort denkt kostenlos parken zu dürfen der irrt und es könnte im dringenden Fall sogar abgeschleppt werden.

Noch ein paar technische Daten zu den Ladesäulen. An jeder Ladesäule können zwei Fahrzeuge gleichzeitig betankt werden. Zwar steht an jedem Anschluss 22 kW zur Verfügung, wenn aber zwei Fahrzeuge gleichzeitig Strom ziehen reduziert sich die Gesamtleistung auf 30kw. Die Ladesäule erkennt an dem Ladezustand des Akkus, welcher Akku bedürftiger ist, und stellt diesem mehr Strom zur Verfügung.

Die Ladesäule bei der Honsel-Tankstelle hat er Ladepunkte und eine möglich Gesamtleistung von 80 kW.
Die Preise zum Betanken finden Sie in der Übersicht (Bildergalerie). Das wir bei unsere Ladesäulen Kunden der Stadtwerke etwas günstiger weg kommen lassen ist Geschäftsmodell so Schmidt.

Update Betankung
Die "Krux" an der Geschichte Betankung E-Autos: Die Finanzämter in Deutschland blockieren mit Forderungen die schwer nachvollziehbar sind die genaue Abrechnung nach Kilowattstunden! Das ist leider deutschlandweit so und die meisten E-Auto-Besitzer wissen das. Deshalb gibt es eine Pauschalabrechnung.
Hintergrund:
Die Finanzämter akzeptieren nicht die Zählung der Kilowattstunden an bzw. in der Ladesäule, sondern nur direkt am Auto!
Jetzt mit dem E-Auto besser nach Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Jetzt mit dem E-Auto besser nach Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Jetzt mit dem E-Auto besser nach Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Jetzt mit dem E-Auto besser nach Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Jetzt mit dem E-Auto besser nach Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Jetzt mit dem E-Auto besser nach Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Jetzt mit dem E-Auto besser nach Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Jetzt mit dem E-Auto besser nach Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Jetzt mit dem E-Auto besser nach Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Jetzt mit dem E-Auto besser nach Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Jetzt mit dem E-Auto besser nach Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Kommentare

14.12.2017, 11.27 Uhr
Wolfi65 | Da haben wir es doch wieder
Da wird etwas für die Umwelt gemacht und schon sind die BRD Finanzämter am Querschießen.
Da wagt es wohl Jemand sich an der Mineralölsteuer vorbei zu mogeln und schon wird dieser ein Opfer des Amtsschimmels.
Wann wird denn die Atemluft in der BRD besteuert?
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