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Sa, 10:32 Uhr
12.05.2018
Fünf Tipps für Eltern, um den Nachwuchs zu schützen

Medienkompetenz sicher erlernen

Für Kinder und Jugendliche sind Smartphone und Tablet heute selbstverständliche Alltagsbegleiter - am liebsten wären die Heranwachsenden Tag und Nacht "on". Früher waren Spiele die Lieblingsbeschäftigung, heute stehen Online-Communities wie Facebook und Instagram oder Messaging-Dienste wie WhatsApp im Mittelpunkt...

Medienkompetenz sicher erlernen (Foto: djd/Deutsche Telekom/iStockphoto-golero) Eltern stehen vor der Herausforderung, ihre Kinder an Geräte, Medien und Inhalte heranzuführen und ihnen zugleich den verantwortungsbewussten Umgang damit beizubringen.

Die permanente Kommunikation mit Freunden hat den Alltag von Kindern und Jugendlichen gravierend verändert. Daraus ergeben sich viele Chancen, denn Kinder erlernen so schon früh spielerisch wertvolle Medienkompetenz für die spätere berufliche Laufbahn. Allerdings lauern im Netz auch Gefahren wie Cybermobbing, Sexting und Schadsoftware. Eltern sollten den Umgang der Kinder mit digitalen Endgeräten und Inhalten fördern, den Nachwuchs aber auch auf die Risiken hinweisen. Die folgenden fünf Verhaltens- und Technik-Tipps können Eltern dabei unterstützen:
  • 1. Verbote vermeiden: Verbote machen eine Sache erst richtig interessant - diese Erfahrung dürfte wohl jeder in seiner Jugend gemacht haben. Deshalb gilt auch für den Umgang mit Smartphone und Tablet: Eltern sollten ihren Sprösslingen möglichst viel ermöglichen und wenig verbieten.
  • 2. Entscheidungen begründen: Natürlich gibt es dennoch Tabus. Eltern sollten ihren Kindern jedoch erklären, warum bestimmte Inhalte nicht geeignet sind, warum man das Handy auch mal weglegen sollte und warum man nicht unüberlegt Bilder, E-Mail-Adressen und Telefonnummern ins Netz stellen darf.
  • 3. Interesse zeigen: Wenn Eltern sich von ihren Kindern die Lieblingswebseiten und Smartphone-Apps zeigen und erklären lassen, können beide Seiten voneinander lernen. Das macht es zudem leichter zu erkennen, welche Apps und Inhalte tatsächlich geeignet oder eben nicht geeignet sind.
  • 4. Nutzungsrechte einschränken: Um sicherzugehen, dass Kinder sich an die Spielregeln halten, können auch technische Tools nützlich sein. Mit den gängigen Betriebssystemen auf PC und Smartphone lassen sich beispielsweise die Nutzungsrechte bestimmter Websites, Programme und Spiele einschränken.
  • 5. Auf Nummer sicher gehen: Leider kann man weder seine Kinder noch sich selbst komplett vor allen Gefahren aus dem Netz schützen. Daher kann es sinnvoll sein, sich im Voraus abzusichern. Die Deutsche Telekom beispielsweise bietet in Zusammenarbeit mit einer Reihe von Partnern Versicherungen für den digitalen Rundumschutz. Das "Digital Schutzpaket" leistet unter anderem "Erste Hilfe" bei Cybermobbing, Betrugsfällen oder Datenmissbrauch im Netz - für die ganze Familie.

Daten & Fakten

Windows 10-Nutzer können über den Account "Microsoft Family" den Zugang der Kinder zu bestimmten Seiten und Inhalten einschränken. Folgende Möglichkeiten gibt es:
  • Letzte Aktivität: Hier kann eingesehen werden, welche Webseiten besucht und welche Spiele und Apps verwendet wurden.
  • Webbrowsen: Hier wird definiert, welche Seiten das Kind besuchen beziehungsweise nicht besuchen darf.
  • Apps und Spiele: Hier kann eingeschränkt werden, welche Apps und Spiele aus dem Microsoft Store geladen werden können.
  • Computerzeit: Hier kann ein Zeitlimit für die Computernutzung festgelegt werden.
Mehr Tipps und Informationen dazu gibt es beispielsweise unter www.telekom.de/digital-schutzpaket
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