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Mo, 14:51 Uhr
07.06.2021

Legales Glücksspiel in Deutschland – ab Juli ist es soweit

Noch im Juli 2021 werden die ersten Online-Casinos in Deutschland offiziell eine Lizenz beantragen können, um Ihre Dienste ganz legal anbieten zu dürfen. Bislang war das Partizipieren an solchen lediglich in Schleswig-Holstein erlaubt und auch nur für Menschen, die dort ihren Wohnsitz haben. Nun wird das Spiel mit dem Glück online trotz der Kritik von Suchtexperten vorerst geduldet.

Glücksspiel (Symbolbild) (Foto: Thanks for your Like  donations welcome auf Pixabay ) Glücksspiel (Symbolbild) (Foto: Thanks for your Like donations welcome auf Pixabay )
Virtuelle Casinos im Glück
Wer sich ganz modern in die Welt des Online-Glücksspiels begibt, hat einerseits eine Vielzahl von Optionen, bei welchem Betreiber er nun sein Glück herausfordert. Andererseits begibt er sich in eine Grauzone. Denn die Anbieter pochen auf europäisches Recht, was ihnen ein Angebot ihrer Dienste in Deutschland ermöglicht. Insofern gibt es eine breite Masse an Möglichkeiten. Abhilfe schafft für den Einsteiger als auch den erfahrenen Spieler der professionelle Guide von CasinosVergleich.de. Mit diesem lassen sich seriöse Online-Casions finden, die darüber hinaus für ein sicheres Spiel sorgen. Die Verantwortung für sein Handeln muss allerdings immer noch jeder für sich selbst übernehmen.

Und während der Thüringer Tourismus weiter einbricht, boomt die Gaming-Branche im Allgemeinen. Das betrifft nicht einzig das Glücksspiel. Viele Menschen haben während der Pandemie ihren Weg in die virtuellen Welten gefunden. So sind die einen ganz vernarrt in Ego-Shooter wie Call of Duty oder Battlefield, andere schlagen sich die Nächte mit dem Klassenprimus der Fußballsimulationen Fifa um die Ohren und wieder andere erfreuen sich eben an Slots, Roulette, Poker oder Blackjack.

Die Frage, die hinter der nun inkrafttretenden Lockerung steckt, ist, ob die Spieler einen ausreichenden Schutz erfahren. Vor allem das Saarland sowie Sachsen-Anhalt hatten hierbei Bedenken geäußert. Interessant ist das insbesondere, da dieser Faktor bisher kaum Relevanz zu haben schien. Dennoch ist das Vorhaben als eine Art Übergangsregelung umgesetzt worden und dient ebenfalls der Möglichkeit der Ratifizierung. So werden die bis dato verbotenen Online-Casino-Spiele im Internet erlaubt, sollen dafür jedoch besser kontrolliert werden können.

Mehr Übersicht, aber weiterhin hohe Eigenverantwortung
Die neuen Regelungen sollen also insgesamt helfen, einen aktuell kaum zu kontrollierenden Markt mit seinen unzähligen Anbietern erfassen und lizenzieren zu können. Vergebene Lizenzen sorgen im Übrigen dafür, dass Betreiber, denen derzeit noch Regelverstöße nachgewiesen wurden, nun als zuverlässig eingestuft werden. Vorausgesetzt, sie halten sich an die Regeln. Welcher nun der passende Anbieter ist, welche Zahlungsmethoden es gibt oder wie es um die Seriosität steht, kann zwar weiterhin auf Portalen wie Casinosvergleich.de erfahren werden. Über alles wacht jedoch bald die Lizenzierung hier in Deutschland.

Dabei ist das Geschaffene für Millionen Menschen eine Erleichterung. Sie haben bis zu diesem Zeitpunkt ohnehin bereits häufig online an Casino-Spielen teilgenommen. Der Grund hierfür ist naheliegend. Zum einen braucht es keinen speziellen Dresscode oder die Beachtung etwaiger Öffnungszeiten. Gespielt werden kann bequem von zu Hause aus, in der Bahn oder in der Mittagspause. Zudem ist das Angebot an Spielen groß. Doch letztendlich geht es um den Nervenkitzel und die Aussicht auf einen Gewinn.

Dennoch muss sich jeder, der Online-Spiele zur Freizeitgestaltung in Anspruch nimmt, sich ebenfalls darüber im Klaren sein, dass die Verantwortung bei ihm selbst liegt. Somit gilt es trotz der nun verteilten Lizenzen für eigene Spielregeln zu sorgen, an die sich vor allem im Kontext des Glücksspiels gehalten wird. Hierzu zählen ein festes Budget, das nicht überschritten wird ebenso wie maximale Spielzeiten oder das nur gespielt wird, wenn man weder müde noch deprimiert noch von Alkohol oder Drogen beeinflusst ist.
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Kommentare

27.02.2021, 15.51 Uhr
Sigmund | Schlechte Ergebnisse?
Ja wenn es um schlechte Ergebnisse geht, liegt Thüringen immer mit an der Spitze. Der schlechte Zustand des Waldes ist auch ein „ERBE“ der EX-Ministerin Keller. Der Forst lag ja in Ihrem Aufgabenbereich, mit dem sie völlig überfordert war. Aus diesem Grund, hat sie wohl dieses Amt auch aufgegeben, oder? Ja die RRG-Landesregierung hat Thüringen mächtig zugesetzt. Deshalb verlassen wohl jetzt so einige das sinkende Schiff? So zum Beispiel die Blumenexpertin Hennig-Wellsow. Sie wechselt an die Parteispitze nach Berlin. Ja Rot,Rot war ein Reinfall, aber wen wundert es Die einen Werfen mit Blumen und in beiden Parteien gibt es Schießwütige Genossen. Durch die NEUE Spitze bei LINKSPARTEI, wird wohl die ANTIFA zur Hochform auflaufen, oder sollte ich mich da vielleicht irren??

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