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So, 10:34 Uhr
06.06.2021
“Wer wird Millionär?”-Analyse:

Männer verlieren mehr als Frauen

Seit 1.500 Folgen haben sich rund 3.000 Kandidaten im Erfolgsformat “Wer wird Millionär?” dem Kampf um die Million gestellt. Anlässlich des Jubiläums analysiert die Informationsplattform www.onlinecasinosdeutschland.com die letzten zweieinhalb Jahre des TV-Klassikers und weiß nun, welche Kategorien den Kandidaten die größten Schwierigkeiten bereiteten, in welches Bundesland die höchsten Gewinne flossen und wer mehr riskiert – Frauen oder Männer?

Geld (Symbolbild) (Foto: angelo luca iannaccone auf Pixabay ) Geld (Symbolbild) (Foto: angelo luca iannaccone auf Pixabay )

Männliche Kandidaten gehen eher Risiken ein als weibliche, wenn sie Deutschlands beliebtestem Quizmaster gegenüber sitzen. Das wirkt sich zum einen positiv auf ihre Gewinnsumme aus: In den vergangenen zweieinhalb Jahren gewannen Männer (69.871 Euro) im Schnitt 25.902 Euro mehr als Frauen (43.969 Euro). Mit dem Risiko geht zum anderen allerdings auch ein mehr als dreimal so tiefer Fall einher, wenn Kandidaten mit ihren Antworten daneben liegen: Während sich Frauen durchschnittlich 9.227 Euro durch die Lappen gehen ließen, verloren Männer bei falschen Antworten mehr als dreimal so viel (34.941 Euro).

Insgesamt war die Erfolgsquote bei Männern in den letzten beiden Jahren etwas höher als bei Frauen. 84 Prozent der männlichen Kandidaten beendeten das Spiel in brenzligen Situationen und nahmen ihren gesamten Gewinn mit nach Hause, während 72 Prozent der Frauen sich zum Aufhören entschieden.

Die meisten Gewinne fließen nach Nordrhein-Westfalen
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Knapp ein Drittel der in den letzten zweieinhalb Jahren herausgegebenen Preisgelder (3.341.000 Euro) transferierte RTL ins “Heimatbundesland” Nordrhein-Westfalen. Hamburgeren nahmen 1.602.000 Euro mit in die Hansestadt und belegen damit den zweiten Platz. Mit 1.017.500 Euro den dritten Rang erspielten Teilnehmende aus Baden-Württemberg. Die geringsten Gewinne erspielten Teilnehmer:innen aus Sachsen (158.500 Euro), Bremen (128.000 Euro) und Thüringen (32.000 Euro).

Lebenserfahrung zahlt sich aus
Von allen Teilnehmenden durften sich 31-40-Jährige über die meisten Gewinne (4.235.500 Euro) freuen. Zu hohes Pokern führte dazu, dass 20 Prozent (327.500 Euro) der möglichen Gewinne von Kandidaten in den Zwanzigern auf dem Konto von RTL blieb – trotzdem nahmen Kandidaten zwischen 20 und 30 am zweitmeisten Geld (1.617.500 Euro) mit nach Hause. Kandidaten in den Dreißigern ließen lediglich 3 Prozent ihrer Gewinne “liegen”, bei den Quizteilnehmer jenseits der 40 waren es durchschnittlich zehn Prozent.

Fragen der Kategorie “Sport” kostete Kandidat:innen das meiste Geld
Die Kategorie, die den Kandidaten die höchsten Geldverluste bescherte, war die Rubrik “Sport”: Insgesamt 314.000 Euro ging Teilnehmenden aufgrund falscher Antworten somit durch die Lappen. Da Student Janos Pigerl im Februar 2021 die Frage, in welcher Sportart deutsche Athleten bisher am häufigsten olympisches Gold für ihr Land gewinnen konnten, falsch beantwortete, entgingen ihm 249.000 Euro. Die richtige Antwort 'Leichtathletik' hätte ihm 750.000 Euro gebracht.

Die magische Hürde liegt zwischen der 64.000- und 125.000-Euro-Frage
Zukünftige Kandidaten sollten sich merken: Besonders bei der 64.000- und der 125.000-Euro-Frage ist Vorsicht geboten, denn knapp die Hälfte ihrer Vorgängeren seit 2019 scheiterten an diesen Fragen. Lediglich einem Kandidaten dagegen missglückte in den vergangenen zweieinhalb Jahren die Beantwortung der 500-Euro-Frage.
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