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Fr, 12:52 Uhr
10.07.2026
Gewerkschaft der Polizei schlägt Alarm

Wenn Extremisten Stromnetze und Bahnlinien angreifen

Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jochen Kopelke, hat an der 6. Internationalen Fachtagung „Internationale Zusammenarbeit“ des Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrums Nordrhein-Westfalen (GTAZ NRW) in Neuss teilgenommen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen aktuelle Bedrohungen durch Extremismus, Sabotage sowie der Schutz Kritischer Infrastrukturen...

Bild:
Symbolbild Stromnetz (Foto: Pixabay-wilhei)


Kopelke: „Wenn Extremisten Stromnetze, Bahnstrecken oder andere Kritische Infrastrukturen angreifen, gefährden sie Sicherheit und Versorgung von Millionen Menschen.“

Mit Blick auf zunehmende Angriffe und Sabotageakte gegen Energie-, Verkehrs- und Kommunikationsnetze mahnte Kopelke eine nachhaltige Stärkung der Sicherheitsbehörden an. „Wer Kritische Infrastrukturen angreift, greift die Versorgungssicherheit, die öffentliche Sicherheit und das Vertrauen in unseren Staat an. Bund und Länder müssen Polizei und Sicherheitsbehörden personell, technisch und rechtlich so ausstatten, dass sie Bedrohungen frühzeitig erkennen und wirksam bekämpfen können.“
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Der nordrhein-westfälische GdP-Landesvorsitzende Patrick Schlüter sagt: „Ob Stromversorgung, digitale Netze, Bahnverkehr, Flugplätze, Häfen und Straßen – auf funktionierende Kritische Infrastrukturen sind die Menschen in Nordrhein-Westfalen Tag und Nacht angewiesen. Ihr Schutz gelingt nur gemeinsam. Wenn Polizei, Verfassungsschutz, Betreiber und weitere Sicherheitsakteure Informationen schnell teilen und Hand in Hand arbeiten, können wir Gefahren frühzeitig erkennen und unsere Gesellschaft wirksam schützen.“

Die GdP fordert einen ganzheitlichen Schutz Kritischer Infrastrukturen, eine enge Zusammenarbeit von Sicherheitsbehörden und Wirtschaft sowie einen intensiven nationalen und europäischen Informationsaustausch. Extremistisch motivierte Sabotage dürfe unabhängig von ihrer ideologischen Ausrichtung nicht verharmlost werden. Gleichzeitig bleibe der Kampf gegen Rechtsextremismus die zentrale Aufgabe zum Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung.

Die Fachtagung des GTAZ NRW widmete sich unter anderem den Themen internationale Sicherheitslage, Radikalisierung junger Menschen sowie extremistische Angriffe auf Kritische Infrastrukturen. An der Podiumsdiskussion nahmen neben Jochen Kopelke unter anderem NRW-Innenminister Herbert Reul und LKA-Direktor Ingo Wünsch teil.
Autor: emw

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Kommentare
Wutz
10.07.2026, 14:50 Uhr
Angriffe auf Infrastruktur
All die, die sowas machen und eine Gefahr für die Allgemenheit sind, gehören lebenslang hinter Gitter. Das hätten sie mal in der ehemaligen DDR versuchen sollen. Da wären sie sofort ins Zuchthaus gewandert.
Wanderwölfin
10.07.2026, 15:13 Uhr
Extremisten
Alle DDR Inhaftierten bekommen heute sogar SED Opferhilfe.Und sie hatten wirklich was auf dem Kerbholz.Wenn man Extremisten erwischt, dann werden diese auch bestraft.
RWE
10.07.2026, 15:26 Uhr
Wutz, die Täter werden auch heute ins Zuchthaus wandern...
wenn man ihrer habhaft wird.
Echter Sundhäuser
10.07.2026, 18:36 Uhr
Das ist doch Comedy pur
"Extremistisch motivierte Sabotage dürfe unabhängig von ihrer ideologischen Ausrichtung nicht verharmlost werden."
Und der ÖRR erzählt uns das sind 'Aktivisten'.
Finde den Fehler
P.Burkhardt
10.07.2026, 21:09 Uhr
Naja... sundhäuser....
Der ÖRR-Staatsvertrag soll ja demnächst in Sachsen-Anhalt gekündigt werden, was zwar keinem was bringt und den GEZ-Zahler auch in SA in keiner Weise entlastet (selbst die Rechtslage checken) aber hey, dann gibts halt Nachrichten von TikTok, Nius und Bild... die sind dann ganz sicher neutral und ohne jede Beeinflussung 🤣

Davon unabhängig müssen wir natürlich unsere Infrastruktur schützen... wir alle sehen, was Putin in der Ukraine anrichtet.... und wir müssen uns auch vor seinen Unterstützern schützen, die längst im Land sind.
Echter Sundhäuser
11.07.2026, 01:17 Uhr
Interessant @ Burkhardt
Das sie der Meinung sind,das die linksextremistischen Anschläge der 'Vulkangruppe' auf kritische Infrastruktur, wie Anfang des Jahres in Berlin, auf Putin zurück zu führen sind.
Das müssen sie unbedingt der Polizei stecken, auf den Bolzen sind die noch garnicht gekommen!
Hahaha
ps: wenn ich KI Müll sehen will, habe ich die Wahl zwischen YouTube und ZDF, YouTube ist gratis...
Tom der ungläubige
11.07.2026, 07:40 Uhr
Sorry, Burkhard!
Ihnen ist einfach nicht mehr zu helfen! Was haben Angriffe auf das Stromnetz beziehungsweise kritische Infrastruktur, mit Kündigung des örf Staatsvertrags und mit Putin zu tun?Örf wäre in der jetzigen verfasstheit das allerletzte, was ich zur kritischen Infrastruktur zählen würde ,eher zu Fake News, gezieltem weglassen wichtiger Informationen , Regierungspropaganda mit gezielter Desinformation, gefälschten Bildern und berichten! Beispiele gefällig? gibt’s in letzter Zeit massig, musste halt gucken! Wirste aber nicht bei Wikipedia finden (als kleiner Tipp)🤣!
P.Burkhardt
11.07.2026, 10:17 Uhr
Bitte alles lesen (Artikel und Kommentare)...
..und dann den Versuch einer Argumentation starten, sonst kommt da nur Müll heraus. Ihr wollt nichts erklärt bekommen, dann lest und versteht aber auch richtig, oder ich muss es eben erklären ! Im Artikel geht es um die Bedeutung des Schutzes kritischer Infrastruktur vor Sabotageaktrn durch Extremisten, (die im In- oder auch Ausland sitzen können). In der Ukraine war sie Putins Angriffsziel Nummer Eins - neben der Zivilbevölkerung - und die Folgen sind zu sehen (ich habe das genannt um di3se Bedeutung der Schutzbedürftigkeit hervorzuheben).... Zusammenhang erkannt ? Ein Kommentator bezog sich auf die diesbezügliche Berichterstattung im ÖRR ... Zusammenhang endlich erkannt ?

Welche Rolle spielt es, WER Angriffe auf die Infrastruktur durchführt, wenn sie hinterher für uns alle ausfällt. Es gab in der Vergangenheit immer wieder Hackerangriffe, Sabotageakte, die bei entsprechenden Gegenmaßnahmen verhindert oder wenigstens in ihrer Wirkung abgeschwächt worden wären. Den Bezug zu KI bekomme ich jetzt wieder nicht....
WER spielt immer eine Rolle.
P.Burkhardt
11.07.2026, 13:08 Uhr
Für die defekte Infrastruktur....
...und die Folgen daraus für uns Alle, spielt das WER eben keine Rolle. Infrastruktur muss geschützt werden.... egal vor wem ... oder gibt es etwa jemanden, der dafür ist, dass die einen sabotieren dürfen und die anderen nicht ? ...lieber anonymer Redakteur ?
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