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Mi, 10:24 Uhr
29.07.2026
Bodennutzung 2026

Mehr Sonnenblumen auf Thüringens Feldern

Die Thüringer Landwirte bestellten nach dem vorläufigen Ergebnis der Erhebung der Bodennutzung landwirtschaftlicher Betriebe, welche erstmalig als reine Verwaltungsdatenauswertung stattfand, im Jahr 2026 eine Ackerfläche von 597 000 Hektar...

Bild:
Sonnenblumenfeld in Thüringen (Foto: Eva Maria Wiegand)


Darunter wurden 25 000 Hektar bzw. 4 Prozent ökologisch bewirtschaftet, wie das Thüringer Landesamtes für Statistik berichtet. Getreide zur Körnergewinnung (einschließlich Körnermais und Corn-Cob-Mix) wird auf der größten Fläche angebaut. Zur diesjährigen Ernte stehen 336 000 Hektar im Feld. Das sind 11 000 Hektar bzw. 3 Prozent weniger als im Vorjahr.


Auf dem größten Anteil der Getreidefläche wächst Weizen. Darunter reift Winterweizen, einschließlich Dinkel und Einkorn, 2026 auf einer Fläche von 180 700 Hektar (2025:187 800 Hektar) bzw. 54 Prozent der Getreidefläche heran. Das sind 4 Prozent weniger als im Vorjahr. Für den Anbau von Gerste wird 30 Prozent der Getreidefläche genutzt. Darunter steht Wintergerste, mit deren Ernte begonnen wurde, auf 69 900 Hektar und liegt damit annähernd auf Vorjahresniveau. Die Anbaufläche für Sommergerste, welche vorwiegend als Braugerste Verwendung findet, beträgt 32 000 Hektar. Zum Vorjahresanbau sind das 15 Prozent weniger.

Für den Anbau von Ölfrüchten werden 19 Prozent der Ackerfläche Thüringens genutzt. Gegenüber dem Vorjahr wurde die Fläche um 7 200 Hektar auf 112 500 Hektar erweitert (+7 Prozent). Die Anbaufläche für Winterraps stieg gegenüber dem Vorjahr um 1 300 Hektar auf 98 900 Hektar (+1 Prozent). Sonnenblumen stehen auf 12 400 Hektar. Ihre Anbaufläche nahm im Vergleich zum Vorjahr stark zu, und zwar um 5 800 Hektar bzw. 88 Prozent.

Der Anbau von Pflanzen zur Grünernte, die nicht nur als Tierfutter, sondern auch energetisch genutzt werden, nimmt 15 Prozent des Ackerlandes ein. Die Fläche hat sich gegenüber 2025 um 500 Hektar auf 87 200 Hektar leicht reduziert (-1 Prozent). Den größten Anteil der Grünernteflächen hat Silomais, dessen Anbaufläche mit 52 600 Hektar um 300 Hektar bzw. 1 Prozent zum Vorjahr zurückgegangen ist. 19 700 Hektar bzw. 3 Prozent des Ackerlandes wurden stillgelegt. Das entspricht gegenüber dem Jahr 2025 einer Abnahme um 200 Hektar bzw. 1 Prozent.
Autor: emw

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