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Sa, 06:52 Uhr
22.08.2026
Modelle deutscher Hersteller nicht verfügbar

Zahl der Neufahrzeuge unter 20.000 Euro sinkt deutlich

Die Zahl der Neufahrzeuge, die zu einem Listenpreis von unter 20.000 Euro verfügbar sind, sinkt deutlich: Auf dem deutschen Markt sind aktuell nur noch 16 Neuwagen gängiger Marken unterhalb der Preisschwelle erhältlich. Eine ADAC Auswertung ergab zusätzlich: Vor fünf Jahren lag die Zahl dieser Autos noch deutlich höher: 2021 waren 35 Modelle für unter 20.000 Euro verfügbar...

Auffällig auch: Unter den 16 Modellen befindet sich kein Modell eines deutschen Herstellers und übrigens auch kein japanisches. Vor fünf Jahren waren dagegen immerhin noch fünf Fahrzeuge deutscher Hersteller unterhalb von 20.000 Euro verfügbar. Aktuell ist das günstigste deutsche Auto der VW Polo, dessen Grundpreis mit 20.380 Euro (Stand August 2026) knapp über der Schwelle liegt.


Vor fünf Jahren waren zusätzlich immerhin drei Fahrzeuge für einen Preis von rund 10.000 Euro erhältlich. Für dieses Budget ist aktuell kein neues Auto mehr zu bekommen. Der mit Abstand günstigste Neuwagen kostet aktuell 13.590 Euro (Dacia Sandero TCe 100 Essential).

E-Auto- Interessenten finden dafür in diesem Jahr erstmals gleich drei vollelektrische Modelle unterhalb dieser Preisschwelle. Zu diesem Preis gab es vor fünf Jahren noch keinen reinen E-Pkw.

Autos sind insgesamt teurer geworden, weil die Kosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette gestiegen sind und gleichzeitig mehr Technik vorgeschrieben oder erwartet wird.
Autor: red

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Kommentare
derMicha
22.08.2026, 09:50 Uhr
sie machen den Euro kaputt
Eine der Hauptursachen, dass alles teurer wird ist die Geldentwertung. Es sind nicht die "raffgierigen" Unternehmen, sondern der Staat, der durch Verschuldung immer mehr Geld in Umlauf bringt. Mehr Geld vs. gleichbleibendes Angebot bedeutet steigende Preise. Und da die Staaten die Schulden niemals tilgen, werden die Preise auch nie wieder sinken. Es ist Raub am Bürger!
diskobolos
22.08.2026, 16:00 Uhr
Es ist komplizierter , Micha, wie so meist
Die Ursache dafür, dass alles teurer wird, ist nicht die Geldentwertung. Beides ist der gleiche Prozess, nur mit anderen Worten ausgedrückt. Für die Menge des in Umlauf befindlichen Geldes ist auch nicht „der Staat“, sondern die Zentralbank verantwortlich, die das Ganze vor allem durch das Festlegen des Leitzinses steuert. Dabei bewegt sich die EZB (wie Odysseus) zwischen Skylla und Charybdis: Sind die Leitzinsen zu hoch, würgen sie die Wirtschaft ab, sind sie zu niedrig entsteht Inflation. Und dabei muss die EZB natürlich die Lage in allen Euro-Staaten im Blick haben . . .

Tatsächlich nimmt die Staatsverschuldung in vielen Ländern weiter zu: Es ist eben für die Politiker, die gewählt werden wollen, einfacher, Schulden zu machen, als Steuern zu erhöhen oder Leistungen zu kürzen. In der Gesamtverschuldung liegt D im Übrigen trotz der s. g. „Sondervermögen“ immer noch ganz gut: Deutlich höher verschuldet sind, gemessen an der Wirtschaftskraft, z. B die USA, Japan, Frankreich und Italien.

Solange die Einkommen schneller wachsen als die Preise, wie es in den letzten Jahren (nach Corona) war, kann von „Raub am Bürger“ nicht die Rede sein.
Marino50
23.08.2026, 09:02 Uhr
Neufahrzeuge und Discobolus
Hier ist er wieder, unser Erklärbar. Warum wird so ein schlauer Mann nicht in die Politik gewählt. Und zwar ganz oben. Dann hätten wir doch sicher die ganzen Probleme nicht.
Es gibt Menschen, die müssen zu jeden Kommentar ihren eigenen Senf dazu geben. Echt schlimm.
diskobolos
23.08.2026, 10:07 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert von psg – Gehört nicht zum Inhalt des Artikels
diskobolos
23.08.2026, 10:36 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert von vgf – Ich weiß doch auch nicht.
derMicha
23.08.2026, 18:08 Uhr
@Diskobolos
Nun ja, legt man die Charts der Einkommen über den der Geldmengenentwicklung ist ganz klar, dass diese langsamer wachsen. EIn Großteil des neu geschaffenen Geldes geht erstmal in Vermögenswerte (ein wesentlicher Grund warum Immobilien immer unerschwinglicher werden). Es gibt unterschiedliche Definitionen von Inflation (lat. = inflare (Ausweitung)) Die gerne von der Politik verwendete ist die Verbraucherpreisinflation, wobei die darin enthaltenen Werte von einer Behörde festgelegt wird. Diese Inflation lässt sich schön niedrig darstellen und wird gerne von staatl. Vertretern angeführt um zu zeigen, dass doch alles nicht so schlimm ist.
Sie habewn natürlich Recht, so einfach ist das alles nicht, aber das ändert nicht das dahinterliegende Problem -> zentral gesteuertes Geld. Wer möchte schon seine Zeit für Euro tauschen, wenn Andere dieses einfach durch z.B. neue Staatsanleihen (Kredite) erzeugen können?
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