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Sa, 13:18 Uhr
19.09.2026
wichtiges Signal zur Entlastung der Verbraucher

ADAC: Weitergabe des Tankrabatts muss besser gelingen

Die vorübergehende Energiesteuersenkung ist für den ADAC ein wichtiges Signal für bezahlbarere Mobilität und insbesondere für alle Pendler, die stark auf das Auto angewiesen sind. Der ADAC fordert die Mineralölwirtschaft auf, den neuen Tankrabatt in voller Höhe an die Autofahrer weiterzugeben. Das muss im Sinne der Verbraucherentlastung besser gelingen als beim letzten Mal...

Der ADAC erwartet, in die Vorbereitungen für einen Spritpreisdeckel einbezogen zu werden, um sicherzustellen, dass die Verbraucherseite berücksichtigt wird.

Auch eine Direktauszahlungen hält der Mobilitätsclub grundsätzlich für eine zielgerichtete Möglichkeit, Verbraucher zu entlasten. Die Bundesregierung muss hier die Voraussetzungen dafür schaffen, flexibler als bisher zwischen Wegen der Entlastung zu wählen und stark Betroffene bei Bedarf länger erreichen zu können.

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Darüber hinaus fordert der ADAC von EU und Bund, alternative Kraftstoffe stärker zu nutzen und ihre Verfügbarkeit zu verbessern, um bezahlbare Mobilität vom globalen Ölpreis unabhängiger zu machen und die Versorgungssicherheit zu erhöhen.

Eine sparsame Fahrweise bleibt für Autofahrer trotz der Entlastung weiterhin wesentlich, denn die Kraftstoffpreise blieben auch mit der Absenkung auf einem hohen Niveau.
Autor: red

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Kommentare
Kobold2
19.09.2026, 21:46 Uhr
Der peinliche Versuch
dass auch bei dem Thema aller guten Dinge drei sein sollen.....
Leser X
20.09.2026, 09:38 Uhr
Das kriminelle Einbehalten eines Teiles des Tankrabattes...
... durch die Mineralöl-Kraken ist doch logische Folge eines Fehlers im System. Das kann sich erst ändern, wenn die Multis verstaatlicht werden. Der Erzkapitalismus auch deutscher Prägung kennt nun mal nur ein Gesetz: Profitmaximierung auf Kosten der abhängigen Menschen. Aber eigentlich wissen wir das doch alle...
Paul.W
20.09.2026, 13:49 Uhr
Der ADAC sagt natürlich das,
... was die Autofahrer gern hören. Der Tankrabatt für 3 Monate ist eine rein populistische Aktion: Jemand der 100 l im Monat tankt, spart dann insgesamt 50 €, hat aber am Ende auch 50 € mehr Schulden . . .

Preisdeckel für Sprit, Mieten und anderes führen immer zu negativen Einflüssen auf den Markt. Wer soll denn in einem Land investieren, wo er mit solchen Einflüssen (bis hin zu Enteignungen) rechnen muss. Wollt Ihr das wirklich, Leute? Ich dachte ´89 hätten sich die Leute gegen den Sozialismus entschieden. Warum wollen Sie ihn dann teilweise wiederhaben?

Direktauszahlungen wären ein Bürokratiemonster. Man kann sich zwar Gruppen vorstellen, für die das sinnvoll wäre. Aber wer soll das dann genau sein und wie will man das prüfen?
RWE
20.09.2026, 17:05 Uhr
Genauso sieht es aus Paul.W
Steuern senken wäre vieleicht ein probates Mittel. Sozialistische Verstaatlichungsfantasien sind wirkungslos. Ich glaube zwar auch, dass die Konzerne die Gunst der Stunde nutzen. Am Ende bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Wenn das Angebot sinkt steigt eben der Preis. Und wenn man sieht, wieviel Steuern wir Energie zahlen und wie verzweifelt man neue erfinden will (Zuckersteuer auf zuckerfreie Getränke, zum Glück Geschichte) anstatt zu sparen, glaube ich nicht wirklich, dass ein staatlicher Konzern die Preise senken würde.
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