THüringer Urlauber erholen sich aktiv
Samstag, 31. August 2013, 09:10 Uhr
Die meisten Thüringer hatten schöne Ferien. 87 Prozent der Sommerurlauber gaben an, sich sehr gut oder gut erholt zu haben. Sechs von zehn Urlaubern aus Ostdeutschland setzten dabei auf sportliche Aktivitäten, was im Bundesvergleich der Spitzenwert ist. Eine aktuelle DAK-Studie bringt noch mehr Ergebnisse...
13 Prozent haben sich schlecht erholt. Der Hauptgrund: Mehr als jeder zweite Befragte konnte in den Ferien nicht abschalten. Das zeigt der aktuelle Urlaubsreport 2013 der DAK-Gesundheit, eine repräsentative Forsa-Umfrage* im Auftrag der Krankenkasse.
Der Anteil der Thüringer, die sich sehr gut oder gut erholten, blieb gegenüber dem Vorjahr fast gleich. Am besten erholten sich der Umfrage zufolge die Menschen aus dem Südwesten Deutschlands (92 Prozent), am wenigsten brachte der Urlaub den Norddeutschen (80 Prozent).
Viele können nicht abschalten
Von denen, die sich im Urlaub nicht richtig erholen konnten, haben 52 Prozent nach eigenen Angaben in den Ferien zu oft an den Job gedacht. 26 Prozent hatten Stress mit der Familie oder Freunden. Jeweils 16 Prozent gaben an, dass sie krank waren oder schlechtes Wetter die Stimmung trübte. Für 13 Prozent war die ständige Erreichbarkeit über Handy sowie Internet ein Grund für mangelnde Erholung. Für immerhin acht Prozent der Befragten machte Ärger über die Unterkunft oder die Verpflegung den Urlaub zunichte.
Eigene Batterien im Urlaub aufladen
Der Urlaubsreport 2013 zeigt, dass aktive Ferien in der Natur und mit der Familie eine gute Erholung bringen. Dennoch gibt es keine Garantie, erklärt Frank-Rainer Quander, Sprecher der DAK-Gesundheit in Thüringen. Die berufliche Herausforderung ist in den östlichen Bundesländern deutlich gestiegen. Gerade 30- bis 44-Jährigen nehmen ihre Arbeit mit nach Hause oder sogar in den Urlaub. Im Alttag kann das die Karriere fördern, im Urlaub wird jedoch der Akku nicht aufgeladen. Bei der Feriengestaltung sollte darauf geachtet werden, dass Laptop und Handy auch mal Pause haben können.
Sonne, Natur und Familie bringen meiste Erholung
Die Umfrage der DAK-Gesundheit zeigt, der Wegfall der beruflichen Belastung fördert die Entspannung. Bei 64 Prozent der gut erholten Thüringer war fehlender Arbeitsstress ein wichtiger Grund. Bei den 30- bis 44-Jährigen nannten insgesamt sogar 76 Prozent der Befragten diesen Grund. Am wichtigsten sind den Urlaubern allerdings Sonne und Natur. Dies nannten 86 Prozent aller Befragten. Zeit für Familie war mit 74 Prozent ebenfalls von Bedeutung. Sportlich aktiv waren 60 Prozent der Befragten in Ostdeutschland, das ist der bundesweite Spitzenwert. Fast jeder Dritte hat sich durch Verzicht auf Handy oder Internet besonders erholt.
Gezielter Stress-Abbau und Ausschlafen
Die meisten Urlauber aus Thüringen nutzten ihre Sommerferien für spezielle Gesundheitsmaßnahmen. Bewegung, Sport und Fitnesstraining waren für fast 70 Prozent besonders wichtig, gefolgt vom Willen, den Stress bewusst zu reduzieren (54 Prozent) sowie auszuschlafen (53 Prozent). Gesunde Ernährung im Urlaub spielte bei fast jedem Zweiten eine Rolle. Nur 11 Prozent der Befragten nutzten Wellnessangebote, im vergangenen Jahr waren es hingegen mit 13 Prozent etwas mehr.
Jeder zehnte Urlauber war krank
Jeder zehnte Thüringer Urlauber war krank oder hat sich verletzt. Die meisten Betroffenen (31 Prozent) hatten in den Ferien eine Erkältung. 27 Prozent der Krankheitsfälle wurden durch einen Unfall ausgelöst. Einen Sonnenbrand erlitten sieben Prozent. Vier Prozent hatten psychische Probleme wie zum Beispiel Depressionen. Während in Norddeutschland 14 Prozent der Urlauber krank waren, waren es in Bayern nur fünf Prozent.
Urlaubsreport 2013: So erholte sich der Osten
1.) Sonne und Natur (86 Prozent)
2.) Zeit mit der Familie (74 Prozent)
3.) Zeit für sich selbst (68 Prozent)
4.) Ortswechsel (68 Prozent)
5.) Wegfall Arbeitsbelastung (64 Prozent)
6.) Bewegung und Sport (60Prozent)
7.) Verzicht Handy / Internet (27 Prozent)
Autor: en13 Prozent haben sich schlecht erholt. Der Hauptgrund: Mehr als jeder zweite Befragte konnte in den Ferien nicht abschalten. Das zeigt der aktuelle Urlaubsreport 2013 der DAK-Gesundheit, eine repräsentative Forsa-Umfrage* im Auftrag der Krankenkasse.
Der Anteil der Thüringer, die sich sehr gut oder gut erholten, blieb gegenüber dem Vorjahr fast gleich. Am besten erholten sich der Umfrage zufolge die Menschen aus dem Südwesten Deutschlands (92 Prozent), am wenigsten brachte der Urlaub den Norddeutschen (80 Prozent).
Viele können nicht abschalten
Von denen, die sich im Urlaub nicht richtig erholen konnten, haben 52 Prozent nach eigenen Angaben in den Ferien zu oft an den Job gedacht. 26 Prozent hatten Stress mit der Familie oder Freunden. Jeweils 16 Prozent gaben an, dass sie krank waren oder schlechtes Wetter die Stimmung trübte. Für 13 Prozent war die ständige Erreichbarkeit über Handy sowie Internet ein Grund für mangelnde Erholung. Für immerhin acht Prozent der Befragten machte Ärger über die Unterkunft oder die Verpflegung den Urlaub zunichte.
Eigene Batterien im Urlaub aufladen
Der Urlaubsreport 2013 zeigt, dass aktive Ferien in der Natur und mit der Familie eine gute Erholung bringen. Dennoch gibt es keine Garantie, erklärt Frank-Rainer Quander, Sprecher der DAK-Gesundheit in Thüringen. Die berufliche Herausforderung ist in den östlichen Bundesländern deutlich gestiegen. Gerade 30- bis 44-Jährigen nehmen ihre Arbeit mit nach Hause oder sogar in den Urlaub. Im Alttag kann das die Karriere fördern, im Urlaub wird jedoch der Akku nicht aufgeladen. Bei der Feriengestaltung sollte darauf geachtet werden, dass Laptop und Handy auch mal Pause haben können.
Sonne, Natur und Familie bringen meiste Erholung
Die Umfrage der DAK-Gesundheit zeigt, der Wegfall der beruflichen Belastung fördert die Entspannung. Bei 64 Prozent der gut erholten Thüringer war fehlender Arbeitsstress ein wichtiger Grund. Bei den 30- bis 44-Jährigen nannten insgesamt sogar 76 Prozent der Befragten diesen Grund. Am wichtigsten sind den Urlaubern allerdings Sonne und Natur. Dies nannten 86 Prozent aller Befragten. Zeit für Familie war mit 74 Prozent ebenfalls von Bedeutung. Sportlich aktiv waren 60 Prozent der Befragten in Ostdeutschland, das ist der bundesweite Spitzenwert. Fast jeder Dritte hat sich durch Verzicht auf Handy oder Internet besonders erholt.
Gezielter Stress-Abbau und Ausschlafen
Die meisten Urlauber aus Thüringen nutzten ihre Sommerferien für spezielle Gesundheitsmaßnahmen. Bewegung, Sport und Fitnesstraining waren für fast 70 Prozent besonders wichtig, gefolgt vom Willen, den Stress bewusst zu reduzieren (54 Prozent) sowie auszuschlafen (53 Prozent). Gesunde Ernährung im Urlaub spielte bei fast jedem Zweiten eine Rolle. Nur 11 Prozent der Befragten nutzten Wellnessangebote, im vergangenen Jahr waren es hingegen mit 13 Prozent etwas mehr.
Jeder zehnte Urlauber war krank
Jeder zehnte Thüringer Urlauber war krank oder hat sich verletzt. Die meisten Betroffenen (31 Prozent) hatten in den Ferien eine Erkältung. 27 Prozent der Krankheitsfälle wurden durch einen Unfall ausgelöst. Einen Sonnenbrand erlitten sieben Prozent. Vier Prozent hatten psychische Probleme wie zum Beispiel Depressionen. Während in Norddeutschland 14 Prozent der Urlauber krank waren, waren es in Bayern nur fünf Prozent.
Urlaubsreport 2013: So erholte sich der Osten
1.) Sonne und Natur (86 Prozent)
2.) Zeit mit der Familie (74 Prozent)
3.) Zeit für sich selbst (68 Prozent)
4.) Ortswechsel (68 Prozent)
5.) Wegfall Arbeitsbelastung (64 Prozent)
6.) Bewegung und Sport (60Prozent)
7.) Verzicht Handy / Internet (27 Prozent)
