Rotaviren: 144 Fälle im Eichsfeld
Mittwoch, 04. September 2013, 16:01 Uhr
Bundesweit sind die Rotavirus-Infektionen seit Jahresbeginn stark angestiegen. Im Eichsfeld erkrankten bis Ende August 144 Personen am gefährlichen Brechdurchfall. In den ersten drei Quartalen 2012 gab es 62 Betroffene. Das ist ein Anstieg um 132,3 Prozentpunkte. Über diese Entwicklung informiert die DAK-Gesundheit unter Hinweis auf aktuelle Daten des Robert Koch-Instituts...
Da vor allem kleine Kinder unter der Magen-Darmkrankheit leiden, rät die Krankenkasse Eltern zur Impfung. Die Kosten für den Infektionsschutz übernimmt die DAK-Gesundheit bereits jetzt. Nun empfiehlt auch die Ständige Impfkommission (STIKO) die Schluckimpfung gegen Rotaviren offiziell. Deshalb erhalten Patienten die Behandlung vermutlich ab November als Regelleistung beim Hausarzt. Damit entfällt die bisherige Kostenerstattung über die Krankenkasse.
Die Rotavirus-Infektionen in Deutschland haben innerhalb eines Jahres um ein Viertel zugenommen. Laut Robert Koch-Institut stieg die Zahl der Erkrankungen von 32.507 auf aktuell 42.258. Im Eichsfeldkreis waren unter den Erkrankten 50 Kinder unter zwei Jahre alt. Da Säuglinge und Kleinkinder besonders anfällig für Rotaviren sind, raten wir zu einer möglichst frühen Impfung der Babys, sagt Beatrice Knauft-Müller von der DAK-Gesundheit im Eichsfeld. Rotaviren können bei mildem Verlauf Durchfall, Erbrechen, Fieber und starke Bauchschmerzen auslösen. Droht zu großer Flüssigkeitsverlust, müssen die Kinder ins Krankenhaus.
Schluckimpfung ab der sechsten Lebenswoche
Ab der sechsten Lebenswoche können Säuglinge geimpft werden. Zwei Präparate stehen als Schluckimpfstoffe zur Verfügung, der eine besteht aus zwei, der andere aus drei Dosen. Bis spätestens zum achten Lebensmonat sollte die Impfserie abgeschlossen sein. Weitere Informationen zum Impfschutz bei Rotaviren und anderen Infektionen gibt es im Internet www.dak.de/impfen
Die DAK-Gesundheit ist mit 6,3 Millionen Versicherten und rund 14.000 Beschäftigten die drittgrößte Krankenkasse Deutschlands. Im Eichsfeld und Mühlhausen werden rund 13.000 Kunden betreut.
Autor: enDa vor allem kleine Kinder unter der Magen-Darmkrankheit leiden, rät die Krankenkasse Eltern zur Impfung. Die Kosten für den Infektionsschutz übernimmt die DAK-Gesundheit bereits jetzt. Nun empfiehlt auch die Ständige Impfkommission (STIKO) die Schluckimpfung gegen Rotaviren offiziell. Deshalb erhalten Patienten die Behandlung vermutlich ab November als Regelleistung beim Hausarzt. Damit entfällt die bisherige Kostenerstattung über die Krankenkasse.
Die Rotavirus-Infektionen in Deutschland haben innerhalb eines Jahres um ein Viertel zugenommen. Laut Robert Koch-Institut stieg die Zahl der Erkrankungen von 32.507 auf aktuell 42.258. Im Eichsfeldkreis waren unter den Erkrankten 50 Kinder unter zwei Jahre alt. Da Säuglinge und Kleinkinder besonders anfällig für Rotaviren sind, raten wir zu einer möglichst frühen Impfung der Babys, sagt Beatrice Knauft-Müller von der DAK-Gesundheit im Eichsfeld. Rotaviren können bei mildem Verlauf Durchfall, Erbrechen, Fieber und starke Bauchschmerzen auslösen. Droht zu großer Flüssigkeitsverlust, müssen die Kinder ins Krankenhaus.
Schluckimpfung ab der sechsten Lebenswoche
Ab der sechsten Lebenswoche können Säuglinge geimpft werden. Zwei Präparate stehen als Schluckimpfstoffe zur Verfügung, der eine besteht aus zwei, der andere aus drei Dosen. Bis spätestens zum achten Lebensmonat sollte die Impfserie abgeschlossen sein. Weitere Informationen zum Impfschutz bei Rotaviren und anderen Infektionen gibt es im Internet www.dak.de/impfen
Die DAK-Gesundheit ist mit 6,3 Millionen Versicherten und rund 14.000 Beschäftigten die drittgrößte Krankenkasse Deutschlands. Im Eichsfeld und Mühlhausen werden rund 13.000 Kunden betreut.
