320 Wildunfälle im Eichsfeld
Donnerstag, 24. Oktober 2013, 16:48 Uhr
Im Eichsfeldkreis ereigneten sich von Januar bis Ende September 2013 rund 320 Wildunfälle. Dies entspricht dem Vergleichszeitraum des Vorjahres....
Wildunfälle treten vermehrt nach der Erntezeit auf, wenn die Tiere keinen Schutz mehr in bewachsenen Flächen (wie z.B. Feldern) finden. So wechseln sie in noch geschützte Bereiche über. Diese Wege führen nicht selten über öffentliche Verkehrswege.
Aber auch die Brunftzeit macht die Tiere unberechenbar in der Wahl ihrer Querungsmöglichkeiten. So ist damit zu rechnen, dass sie nicht nur in Wald und ehemaligen Feldbereichen dortige Straßen queren, auch unmittelbar vor Ortschaften ist mit Wildwechsel zu rechnen.
Schwerpunkte von Unfällen mit Wild im EIC-Kreis finden wir in den Breichen:
- L 3080 Heiligenstadt/Beuren mit 16
- Heiligenstadt/Kalteneber mit 11
- Kirchohmfeld/Jützenbach mit 9
- B 243 Teistungen/Worbis mit 8 Wildunfällen
Verhaltensmaßnahmen bei Erkennen von Wild sollten sein:
- Abblenden des Scheinwerferlichtes
- Verringern der Geschwindigkeit.
Nicht immer ist ein gefahrloses Ausweichen bei kleineren Tierarten problemlos. Es kann unter Umständen erheblichen Personen- und Sachschaden nach sich ziehen. Das Abblenden des Scheinwerferlichtes bei Dunkelheit/Dämmerung dient der weiteren Fortbewegung des Tieres. Blendet der Verkehrsteilnehmer nicht ab, fokussiert das Tier das Licht und hält inne. (Es bewegt sich in der Regel nicht.)
Auch sollten Verkehrsteilnehmer dem Gefahrenzeichen Wildwechsel, in diesem Fall das VZ 142 und ggf. möglichen Zusatzzeichen mehr Aufmerksamkeit schenken. Berücksichtigt man dies in seiner Fahrweise, so kann man Wildunfälle zwar nicht immer unterbinden, aber zumindest in ihrem Schadensausmaß stark verringern.
Autor: enWildunfälle treten vermehrt nach der Erntezeit auf, wenn die Tiere keinen Schutz mehr in bewachsenen Flächen (wie z.B. Feldern) finden. So wechseln sie in noch geschützte Bereiche über. Diese Wege führen nicht selten über öffentliche Verkehrswege.
Aber auch die Brunftzeit macht die Tiere unberechenbar in der Wahl ihrer Querungsmöglichkeiten. So ist damit zu rechnen, dass sie nicht nur in Wald und ehemaligen Feldbereichen dortige Straßen queren, auch unmittelbar vor Ortschaften ist mit Wildwechsel zu rechnen.
Schwerpunkte von Unfällen mit Wild im EIC-Kreis finden wir in den Breichen:
- L 3080 Heiligenstadt/Beuren mit 16
- Heiligenstadt/Kalteneber mit 11
- Kirchohmfeld/Jützenbach mit 9
- B 243 Teistungen/Worbis mit 8 Wildunfällen
Verhaltensmaßnahmen bei Erkennen von Wild sollten sein:
- Abblenden des Scheinwerferlichtes
- Verringern der Geschwindigkeit.
Nicht immer ist ein gefahrloses Ausweichen bei kleineren Tierarten problemlos. Es kann unter Umständen erheblichen Personen- und Sachschaden nach sich ziehen. Das Abblenden des Scheinwerferlichtes bei Dunkelheit/Dämmerung dient der weiteren Fortbewegung des Tieres. Blendet der Verkehrsteilnehmer nicht ab, fokussiert das Tier das Licht und hält inne. (Es bewegt sich in der Regel nicht.)
Auch sollten Verkehrsteilnehmer dem Gefahrenzeichen Wildwechsel, in diesem Fall das VZ 142 und ggf. möglichen Zusatzzeichen mehr Aufmerksamkeit schenken. Berücksichtigt man dies in seiner Fahrweise, so kann man Wildunfälle zwar nicht immer unterbinden, aber zumindest in ihrem Schadensausmaß stark verringern.
