eichsfelder-nachrichten

Zombiekopf-Keksdosen

Dienstag, 12. November 2013, 09:52 Uhr
Das Thüringer GründerCamp findet seit 2011 jedes Jahr im Herbst im Restaurant Seeterrassen am Stausee Hohenfelden statt. Die Veranstalter wagten in diesem Jahr zudem ein Experiment, das sehr gut ankam...

Gründercamp in Hohenfelden (Foto: privat) Gründercamp in Hohenfelden (Foto: privat)

Sie luden Peter Przetak, Leiter der TheaterFABRIK Gera, und die Tanzpädagogin und Choreographin Nanna Przetak für einen außergewöhnlichen Workshop ein. Die Theaterpädagogen setzten Elemente der Bewegungspädagogik und Schauspielmethodik ein und kreisten dabei um die Themen Kreativität, Ich-Wahrnehmung, Vision, Wünsche, das Scheitern der Existenzgründung und der damit verbundenen Ängste.

Zum Ende des Workshops wurden die Teilnehmer auf eine sensibel angeleitete gedankliche Reise geschickt, auf der sie ihre „Seele unter ein Mikroskop legen“, um herauszufinden, wer sie sind und wohin sie wollen.

Im zweiten Workshop erläuterte Dr. Kareen Schlangen von der Fachhochschule Nordhausen das Business Canvas Modell. Für die Gründer ein ideales und flexibel einsetzbares Instrument zum Entwerfen, Beschreiben und Analysieren von Geschäftsmodellen.

Zwei Teilnehmerstimmen: „Wir haben festgestellt, wie wichtig es ist, sich mit dem eigenen Unternehmen wirklich zu identifizieren.“, „Ich habe Mut bekommen, auch einmal gegen den Strom zu schwimmen.“

Das Gründerforum als ein weiterer Baustein der ganztägigen Veranstaltung bot eine ideale Gelegenheit, „um Updates aus der Gründerszene zu erfahren und neue Leute kennenzulernen, die auch gründen“, bekräftigte ein Teilnehmer. Marcel Hardrath aus Nordhausen gehörte zu den fünf Jungunternehmern, die ihre ganz persönliche Gründerstory erzählten.

Die Leidenschaft für Science-Fiction ist Marcel Hardrath von den Binaryguys deutlich anzumerken. Diese Leidenschaft schlägt sich auch in den Produkten nieder, seien es Brieföffner in Form eines klingonischen Schwertes oder Zombiekopf-Keksdosen. Nicht alles ist nett anzusehen, aber hier gehört der Grusel-Faktor zum Konzept: Der Erfolg gibt ihnen recht.

Die Veranstalter des GründerCamps –die Technologie- und Gründerzentren Gera, Nordhausen und Schmalkalden- freuten sich über den Teilnehmerrekord und das positive Feedback. Das GründerCamp wird vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.
Autor: red

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 eichsfelder-nachrichten.de