Mit 18 Tonnen Schokolade verunglückt
Mittwoch, 20. November 2013, 17:25 Uhr
Bei einem LKW-Unfall auf der A 7 kurz vor der Werratalbrücke in Fahrtrichtung Hannover heute Nacht gegen 00.15 Uhr ein 42 Jahre alter LKW-Fahrer aus Rumänien schwer verletzt worden...
Ein Rettungswagen brachte den Mann in ein Krankenhaus nach Hann. Münden. Die A 7 in Richtung Norden ist ab der Anschlussstelle (AS) Hann. Münden-Lutterberg war stundenlang gesperrt.
Nach ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei Göttingen kam der Rumäne im Bereich der Gefällstrecke vor der Werratalbrücke mit seinem mit rund 18 Tonnen Schokolade beladenen Sattelzug vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn nach rechts von der Straße ab, prallte gegen die Außenschutzplanke, schleuderte von
hier aus über die gesamte Fahrbahn und fuhr schließlich in die Mittelschutzplanke.
Bei dem Aufprall wurden Teile des Fahrzeugaufbaues, Erdreich und andere Gegenstände auf den Überholfahrstreifen der Gegenfahrbahn in Richtung Süden geschleudert und sechs Felder der Mittelschutzplanke beschädigt.
Unmittelbar nach dem Aufprall knickte der Sattelzug ein, stellte sich quer und verkeilte sich an einer Schilderbrücke. Danach kam der LKW quer zur Fahrtrichtung über alle drei Fahrstreifen zum Stillstand.
Bei dem Unfall riss der Kraftstofftank des Fahrzeuges auf und eine noch unbekannte Menge Dieselkraftstoff verteilte sich auf der gesamten Fahrbahn und im Erdreich des Mittelstreifens.
Als Unfallursache wird derzeit überhöhte Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn angenommen. Nach dem gegenwärtigen Stand der
Ermittlungen befuhr der Rumäne die Gefällstrecke des "Laubacher Berges" mit ca. 100 km/h. Erlaubt sind für LKW hier allerdings nur 60 km/h und bei "Nässe" seit vergangener Woche sogar nur noch 40 km/h!
Die Vollsperrung der A 7 in Fahrtrichtung Hannover dauerte aufgrund der im Bereich des Mittelstreifens notwendigen Erdarbeiten sowie Reparaturarbeiten an der Außenschutzplanke vermutlich weit bis in den
Nachmittag.
Die Umleitungsstrecke ab der AS Lutterberg und weiter über die B 496 nach Hann. Münden war überlastet. Verkehrsteilnehmer wurden gebeten, den
Bereich weiträumig zu umfahren.
An der Unfallstelle waren mehrere Fahrzeuge der Polizei, die Autobahnmeisterei Göttingen, die Freiwilligen Feuerwehren Staufenberg und Hann. Münden mit insgesamt 35 Kameraden sowie das THW aus Hann. Münden und Einbeck mit vier Fahrzeugen im Einsatz.
Der entstandene Gesamtschaden wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt.
Autor: enEin Rettungswagen brachte den Mann in ein Krankenhaus nach Hann. Münden. Die A 7 in Richtung Norden ist ab der Anschlussstelle (AS) Hann. Münden-Lutterberg war stundenlang gesperrt.
Nach ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei Göttingen kam der Rumäne im Bereich der Gefällstrecke vor der Werratalbrücke mit seinem mit rund 18 Tonnen Schokolade beladenen Sattelzug vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn nach rechts von der Straße ab, prallte gegen die Außenschutzplanke, schleuderte von
hier aus über die gesamte Fahrbahn und fuhr schließlich in die Mittelschutzplanke.
Bei dem Aufprall wurden Teile des Fahrzeugaufbaues, Erdreich und andere Gegenstände auf den Überholfahrstreifen der Gegenfahrbahn in Richtung Süden geschleudert und sechs Felder der Mittelschutzplanke beschädigt.
Unmittelbar nach dem Aufprall knickte der Sattelzug ein, stellte sich quer und verkeilte sich an einer Schilderbrücke. Danach kam der LKW quer zur Fahrtrichtung über alle drei Fahrstreifen zum Stillstand.
Bei dem Unfall riss der Kraftstofftank des Fahrzeuges auf und eine noch unbekannte Menge Dieselkraftstoff verteilte sich auf der gesamten Fahrbahn und im Erdreich des Mittelstreifens.
Als Unfallursache wird derzeit überhöhte Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn angenommen. Nach dem gegenwärtigen Stand der
Ermittlungen befuhr der Rumäne die Gefällstrecke des "Laubacher Berges" mit ca. 100 km/h. Erlaubt sind für LKW hier allerdings nur 60 km/h und bei "Nässe" seit vergangener Woche sogar nur noch 40 km/h!
Die Vollsperrung der A 7 in Fahrtrichtung Hannover dauerte aufgrund der im Bereich des Mittelstreifens notwendigen Erdarbeiten sowie Reparaturarbeiten an der Außenschutzplanke vermutlich weit bis in den
Nachmittag.
Die Umleitungsstrecke ab der AS Lutterberg und weiter über die B 496 nach Hann. Münden war überlastet. Verkehrsteilnehmer wurden gebeten, den
Bereich weiträumig zu umfahren.
An der Unfallstelle waren mehrere Fahrzeuge der Polizei, die Autobahnmeisterei Göttingen, die Freiwilligen Feuerwehren Staufenberg und Hann. Münden mit insgesamt 35 Kameraden sowie das THW aus Hann. Münden und Einbeck mit vier Fahrzeugen im Einsatz.
Der entstandene Gesamtschaden wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt.
