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Kreisstrasse 211 wieder frei

Mittwoch, 20. November 2013, 20:55 Uhr
Nach der umfassenden Instandsetzung eines Teilstücks der Kreisstraße 211 zwischen Niederorschel, Ortsumgehung der L1015 und dem Abzweig Gerterode/Bernterode können sich die Einwohner der umliegenden Ortschaften über die Verkehrsfreigabe freuen...

Die Straße wurde heute für den öffentlichen Verkehr freigegeben. Nachdem zum 1. Januar 2013 die Umwidmung der ehemaligen Landesstraße 2048 zur Kreisstraße 211 erfolgte, wurde mit der Umsetzung der Straßenbaumaßnahme begonnen.

Das Ingenieurbüro Rother & Partner aus Mühlhausen wurde mit der Planung und Bauüberwachung beauftragt. Nach öffentlicher Ausschreibung und Auswertung der Angebote erhielt die Firma KEMNA BAU aus Nordhausen den Auftrag zur Bauausführung.

Die Bauarbeiten für den 1.960 m langen Straßenabschnitt wurden in nur dreieinhalb Monaten von Ende Juli bis Mitte November 2013 durchgeführt.

Die Erneuerung der Fahrbahn war im sogenannten Hocheinbau mit beidseitiger Randverstärkung vorgesehen. Die Randverstärkung wurde auf beiden Seiten der vorhandenen Fahrbahn in einer Breite von jeweils 1,0 m ausgeführt. Die Fahrbahnbreite beträgt wie zuvor zwischen 5,0 m und 6,0 m. Die Einhaltung dieser Kriterien war notwendig, um eine hohe Förderung vom Freistaat Thüringen zu erhalten.

Darüberhinaus erfolgte die Erneuerung der Bankette, Wasserdurchlässe, Gräben und Böschungen entlang der Fahrbahnränder. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Lage im Trinkwasserschutzgebiet gewidmet. In der Nähe der Straße befinden sich Trinkwassergewinnungsanlagen des Wasser- und Abwasserzweckverbandes „Eichsfelder Kessel“ mit Sitz in Niederorschel.

In diesen Bereichen waren zum Schutz des Grundwassers besondere bautechnische Maßnahmen, wie die Abdichtung des Baugrundes mit Folie, das Führen und Fassen des Straßenwassers über eine Bordanlage und Straßeneinläufe, zu ergreifen. Die Ableitung erfolgt dann über Entwässerungskanäle.

Die Ausstattung des neuen Straßenabschnittes erfolgte mit Fahrbahnmarkierung und Leitpfosten, Montierung von Schutzplanken im Bereich der Wasserschutzzonen sowie mit der Erneuerung der vorhanden Beschilderung.

Insgesamt wurden bei dieser Baumaßnahme ca. 11.300 m² Asphaltdecke eingebaut, ca. 430 m Rohrleitungen verlegt, 340 m Bordkanten gesetzt und 550 m Schutzplanken montiert. Die Gesamtkosten der Straßenbaumaßnahme betragen rd. 1.090.000 Euro, einschließlich der vom Freistaat Thüringen bereitgestellten Fördermittel in Höhe von rd. 930.000 Euro.

Insgesamt kann eingeschätzt werden, daß sich der Aufwand gelohnt hat. Mit der neuen Straße haben sich die Verkehrsverhältnisse entscheidend verbessert.
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