Jahreswechsel in Berlin (1)
Dienstag, 31. Dezember 2013, 11:49 Uhr
Warum immer Nordhausen. Die nnz-Redaktion wird in den kommenden Jahren über den Jahreswechsel in unseren Städten berichten. Den Anfang machen wir in Berlin. Hier Teil 1 mit den Vorbereitungen...
Die erste Station in Berlin war nicht etwa der Alexanderplatz, sondern der Stadtteil Steglitz. Grund dafür war eine demokratische Abstimmung innerhalb der weiblich (3 Mitglieder) dominierten Familie R. Die Damen wollten sich die erste Primark-Filiale in der Hauptstadt ansehen.
Primark ist eine irische Kette, in der es Klamotten noch unter dem Discountpreisen zu geben scheint. T-Shirt für 2 Euro, Jenas für 5 Euro, Schuhe für 7,50 Euro - das Paar versteht sich. Am Eingang zum zweigeschossigen Markt im Schloss-Straßen-Center krallt sich Kunde einen Einkaufsbeutel, in den so ziemlich alles hineingestopft werden kann, was man braucht oder auch nicht. Was man überhaupt nicht braucht, das wirft man auf den Boden.
Mehr als 20 Kassen sind besetzt und lassen das Geschäft laufen. 5.000 Quadratmeter stehen in Steglitz zur Verfügung. Im kommenden Jahr soll der zweite Schlag in der Hauptstadt ausgeführt werden. Jetzt schon künden die Schilder am Alex von der zweiten Filiale der Iren: die wird dann noch einmal 1.500 Quadratmeter größer als die Premiere in Steglitz. Und wenn Sie, liebe Leser der Nordthüringer Online-Zeitungen, dann bei einem Berlin-Besuch viele Menschen mit grauen Papiertüten und dem zartgrünen Primark-Logo sehen, dann wissen Sie: Billig kommt immer an. Und da scheint das Fassungsvermögen der individuellen Geldbörse nicht die entscheidende Rolle zu spielen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redDie erste Station in Berlin war nicht etwa der Alexanderplatz, sondern der Stadtteil Steglitz. Grund dafür war eine demokratische Abstimmung innerhalb der weiblich (3 Mitglieder) dominierten Familie R. Die Damen wollten sich die erste Primark-Filiale in der Hauptstadt ansehen.
Primark ist eine irische Kette, in der es Klamotten noch unter dem Discountpreisen zu geben scheint. T-Shirt für 2 Euro, Jenas für 5 Euro, Schuhe für 7,50 Euro - das Paar versteht sich. Am Eingang zum zweigeschossigen Markt im Schloss-Straßen-Center krallt sich Kunde einen Einkaufsbeutel, in den so ziemlich alles hineingestopft werden kann, was man braucht oder auch nicht. Was man überhaupt nicht braucht, das wirft man auf den Boden.
Mehr als 20 Kassen sind besetzt und lassen das Geschäft laufen. 5.000 Quadratmeter stehen in Steglitz zur Verfügung. Im kommenden Jahr soll der zweite Schlag in der Hauptstadt ausgeführt werden. Jetzt schon künden die Schilder am Alex von der zweiten Filiale der Iren: die wird dann noch einmal 1.500 Quadratmeter größer als die Premiere in Steglitz. Und wenn Sie, liebe Leser der Nordthüringer Online-Zeitungen, dann bei einem Berlin-Besuch viele Menschen mit grauen Papiertüten und dem zartgrünen Primark-Logo sehen, dann wissen Sie: Billig kommt immer an. Und da scheint das Fassungsvermögen der individuellen Geldbörse nicht die entscheidende Rolle zu spielen.
Peter-Stefan Greiner

