Arbeitsmarkt-Reaktionen
Dienstag, 07. Januar 2014, 13:09 Uhr
Erwartungsgemäß hat die Arbeitslosenzahl im Dezember wieder zugenommen. Allerdings fällt der Anstieg schwächer aus als im Schnitt der vergangenen Jahre. 90.382 Arbeitslose – 3.891 mehr als im November – meldete heute die Agentur für Arbeit für den Freistaat Thüringen. Und was sagt die IHK dazu...
Die Arbeitslosenquote beträgt nun 7,8 Prozent. Im Vergleich zum Dezember des Vorjahres (8,2 Prozent) ist die registrierte Arbeitslosigkeit jedoch um 4.800 Personen gesunken.
Obwohl die Zahl der Jobsuchenden im Dezember wieder gestiegen ist, weist der Arbeitsmarkt immer noch eine gute Grundverfassung auf. Das insgesamt hervorragende Jahresergebnis wird dadurch nicht getrübt, sagt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, mit Blick auf die heute veröffentlichten Daten. Die Bilanz für 2013 könne sich durchaus sehen lassen. Im Jahresdurchschnitt seien mit 95.858 Erwerbslosen und einer Quote von 8,2 Prozent die besten Werte seit der Wiedervereinigung erzielt worden.
Auch 2014 ist mit einer Fortsetzung des positiven Trends zu rechnen. Allein in der Thüringer Industrie sind rund 2.000 neue Arbeitsplätze zu erwarten, erklärt Grusser. Maßgeblich dafür seien die Beschäftigungsprognosen der Unternehmen. Laut einer IHK-Umfrage wollten 12 Prozent ihre Mitarbeiter im nächsten Jahr aufstocken, die übrigen planten immerhin mit einem konstanten Personalbestand.
Allerdings stimmten die Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag doch sehr bedenklich. Vor allem der Mindestlohn und die Regulierungen am Arbeitsmarkt könnten zahlreiche Arbeitsplätze gefährden und die positive Stimmung wieder verhageln.
Autor: redDie Arbeitslosenquote beträgt nun 7,8 Prozent. Im Vergleich zum Dezember des Vorjahres (8,2 Prozent) ist die registrierte Arbeitslosigkeit jedoch um 4.800 Personen gesunken.
Obwohl die Zahl der Jobsuchenden im Dezember wieder gestiegen ist, weist der Arbeitsmarkt immer noch eine gute Grundverfassung auf. Das insgesamt hervorragende Jahresergebnis wird dadurch nicht getrübt, sagt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, mit Blick auf die heute veröffentlichten Daten. Die Bilanz für 2013 könne sich durchaus sehen lassen. Im Jahresdurchschnitt seien mit 95.858 Erwerbslosen und einer Quote von 8,2 Prozent die besten Werte seit der Wiedervereinigung erzielt worden.
Auch 2014 ist mit einer Fortsetzung des positiven Trends zu rechnen. Allein in der Thüringer Industrie sind rund 2.000 neue Arbeitsplätze zu erwarten, erklärt Grusser. Maßgeblich dafür seien die Beschäftigungsprognosen der Unternehmen. Laut einer IHK-Umfrage wollten 12 Prozent ihre Mitarbeiter im nächsten Jahr aufstocken, die übrigen planten immerhin mit einem konstanten Personalbestand.
Allerdings stimmten die Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag doch sehr bedenklich. Vor allem der Mindestlohn und die Regulierungen am Arbeitsmarkt könnten zahlreiche Arbeitsplätze gefährden und die positive Stimmung wieder verhageln.
