Gute Gespräche zum Grünen Band
Freitag, 07. Februar 2014, 16:20 Uhr
Gestern trafen sich Vertreter des Landvolkes Göttingen und Northeim-Osterode erstmals zu einem konstruktiven Meinungsaustausch zum Naturschutzgroßprojekt Grünes Band Eichsfeld-Werratal bei der Heinz Sielmann Stiftung...
Für das Naturschutzgroßprojekt Grünes Band Eichsfeld-Werratal war der Dialog am Donnerstag mit Vertretern des Bauernverbandes erstmals ein positiver Meilenstein in einer bisher kontrovers geführten Diskussion, so der Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung, Michael Beier, gegenüber der Presse am heutigen Freitag.
Frischer Wind ist nach Ansicht der Stiftung durch die überwiegend positiven Erfahrungen aus der Umsetzung des niedersächsischen Naturschutzgroßprojekts Hainholz-Beierstein bei Osterode in die Sache gekommen, über das Hartmut Danne vom Landvolk Northeim-Osterode stolz berichtete. Dieses Projekt wurde über das gleiche Förderprogramm finanziert.
Danne brachte aber auch die Sorgen und Ängste von Landwirten aus dem Südharz vor Veränderungen zum Ausdruck. Zwischen Osterhagen und Nüxei wurden zwei niedersächsische Naturschutzgebiete in die Förderkulisse das Grüne Band Eichsfeld-Werratal einbezogen. Die Sorgen können wir nehmen., so Michael Beier. Diese Flächen sind bereits ökologisch überaus wertvoll und wichtig für unser Hauptziel, den Biotopverbund. Dort wo die Zusammenarbeit zwischen Landnutzern und Naturschutz gut funktioniert, werden wir diese Strukturen doch nicht stören. Wir wollen mit unserem Vorhaben in allen Belangen eine gute Zusammenarbeit auf Augenhöhe und auf freiwilliger Basis..
Michael Beier betont zudem die Chancen im Vertragsnaturschutz durch das Naturschutzgroßprojekt. Für die Förderung von Vertragsnaturschutz sind die jeweiligen Bundesländer zuständig, die damit auch nationale und internationale Verpflichtungen zum Erhalt der biologischen Vielfalt erfüllen. Die Förderkulissen von Naturschutzgroßprojekten stehen dabei in der Prioritätensetzung der Bundesländer sehr weit oben. Falls die Mittel mal knapp werden sollten, verschafft dies den Landwirten hier im Eichsfeld einen Vorsprung.. Einig waren sich Landwirte und Naturschützer darin, dass der reale Flächenverbrauch für Investitionen in Energietrassen oder Infrastruktur immer zu Lasten einer funktionierenden Landwirtschaft gehen werden und in Deutschland bereits für den Artenschutz ein bedrohliches Ausmaß angenommen haben.
Autor: enFür das Naturschutzgroßprojekt Grünes Band Eichsfeld-Werratal war der Dialog am Donnerstag mit Vertretern des Bauernverbandes erstmals ein positiver Meilenstein in einer bisher kontrovers geführten Diskussion, so der Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung, Michael Beier, gegenüber der Presse am heutigen Freitag.
Frischer Wind ist nach Ansicht der Stiftung durch die überwiegend positiven Erfahrungen aus der Umsetzung des niedersächsischen Naturschutzgroßprojekts Hainholz-Beierstein bei Osterode in die Sache gekommen, über das Hartmut Danne vom Landvolk Northeim-Osterode stolz berichtete. Dieses Projekt wurde über das gleiche Förderprogramm finanziert.
Danne brachte aber auch die Sorgen und Ängste von Landwirten aus dem Südharz vor Veränderungen zum Ausdruck. Zwischen Osterhagen und Nüxei wurden zwei niedersächsische Naturschutzgebiete in die Förderkulisse das Grüne Band Eichsfeld-Werratal einbezogen. Die Sorgen können wir nehmen., so Michael Beier. Diese Flächen sind bereits ökologisch überaus wertvoll und wichtig für unser Hauptziel, den Biotopverbund. Dort wo die Zusammenarbeit zwischen Landnutzern und Naturschutz gut funktioniert, werden wir diese Strukturen doch nicht stören. Wir wollen mit unserem Vorhaben in allen Belangen eine gute Zusammenarbeit auf Augenhöhe und auf freiwilliger Basis..
Michael Beier betont zudem die Chancen im Vertragsnaturschutz durch das Naturschutzgroßprojekt. Für die Förderung von Vertragsnaturschutz sind die jeweiligen Bundesländer zuständig, die damit auch nationale und internationale Verpflichtungen zum Erhalt der biologischen Vielfalt erfüllen. Die Förderkulissen von Naturschutzgroßprojekten stehen dabei in der Prioritätensetzung der Bundesländer sehr weit oben. Falls die Mittel mal knapp werden sollten, verschafft dies den Landwirten hier im Eichsfeld einen Vorsprung.. Einig waren sich Landwirte und Naturschützer darin, dass der reale Flächenverbrauch für Investitionen in Energietrassen oder Infrastruktur immer zu Lasten einer funktionierenden Landwirtschaft gehen werden und in Deutschland bereits für den Artenschutz ein bedrohliches Ausmaß angenommen haben.
