Ausstellung zum Thema Drogen
Freitag, 28. Februar 2014, 13:24 Uhr
In der Villa Lampe wird derzeit eine Ausstellung zum Thema Drogen gezeigt. Die Ausstellung ist ein Informationsangebot und soll die Diskussion über den Umgang mit Drogen neu anregen...
Drogen-Ausstellung (Foto: Elke Sagorski)
Winfried Vockrodt von der Suchtberatung der Caritas bei seinen Ausführungen.
Drogenkultur-Kulturdrogen - unter diesem Thema ist die Ausstellung zu sehen, die am Mittwoch Heiligenstadt Bürgermeister Thomas Spielmann eröffente. Sie wurde auf Anregung von Winfried Vockrodt von der Caritas Suchtberatung initiierte im Jugendhaus Villa Lampe.
Unter dem Titel Drogenkultur - Kulturdrogen" erwarten den Besucher viele Erkenntnisse zu bekannten und neuen Drogen. Suchtmittel Nummer eins ist dabei jedoch nach wie vor der Alkohol. Der Bürgermeister erinnerte an die Gefahren, die von Drogen ausgehen. Daher sei Prävention zu betreiben das oberste Gebot. Er wünschte sich, dass viele Jugendliche die guten Ratschläge aus der Ausstellung annehmen und auch zu der Erkenntnis gelangen: Stark zu bleiben beim Nein-Sagen.
Seinen Dank richtete er an die Caritas Eichsfeld und speziell an Winfried Vockrodt. Die Ausstellung wurde von Fachleuten erarbeitet und wird in einer sehr ansprechenden und jugendgemäßen Form präsentiert. Sie zeigt die Komplexität und die Dimension rund um das Thema Drogen. Sehenswert!, so der Bürgermeister.
Vor der Ausstellungseröffnung wurde über die aktuelle Drogen-Situation in Thüringen informiert. Dazu waren eine Fachärztin, eine Sozialarbeiterin, ein Jugendpfarrer aus Gera sowie ein betroffener Jugendlicher anwesend, die alle aus ihrer Sicht berichteten.
Das Thema Drogen löst bei vielen Menschen Unsicherheit und Angst aus. Es besteht ein hoher Bedarf an Information, Aufklärung und sachlicher Auseinandersetzung, so Winfried Vockrodt. Mit der Ausstellung Drogenkultur - Kulturdrogen” wollen wir diesem Bedürfnis entgegenkommen.
Die Ausstellung informiert, vertritt deutliche Positionen und zeigt u. a. alternative Wege im Umgang mit Drogen auf. Jede Gesellschaft hat ihre Drogen, die zu ihr passen, sagte die Mühlhäuser Ärztin, jedoch haben sie eine hässliche Seite: Sie lösen Gewalt aus und zerstören den Menschen.
Nicht selten führt der Drogenkonsum zum Tod. Die Einnahme der neuen Droge Methylamphetamin, auch Crystal genannt, führt u. a. zu psychischen Folgeschäden.
Warum nehmen Menschen verbotene Drogen? Zum einen bietet die Drogenszene Zusammenhalt, zum anderen grenzt sie aber auch ab. Der junge Mann, der an diesem Nachmittag über seine Erfahrungen mit illegalen Drogen den Gästen berichtete, brachte seine Schilderungen so auf den Punkt: Es ist kein schönes Leben. Aber er weiß auch aus eigener Erfahrung, dass man aus diesem Dilemma nur herauskommt, wenn man es selber will. Alle Anwesenden waren von seinen Ausführungen betroffen und wünschten ihm, dass er durch die Therapie wieder ein normales Leben führen kann.
Die Ausstellung ist ein Informationsangebot und soll die Diskussion über den Umgang mit Drogen neu anregen. Hilfe bieten Suchtberatungsstellen, Kliniken und Sozialverbände an.
Die Ausstellung kann für die Dauer von zwei Wochen in der Villa Lampe montags bis mittwochs von 8 bis 21 Uhr, donnerstags bis freitags von 8 bis 22 Uhr, samstags von 16 bis 22 und sonntags von 15 bis 20 Uhr besichtigt werden.
Autor: en
Drogen-Ausstellung (Foto: Elke Sagorski)
Winfried Vockrodt von der Suchtberatung der Caritas bei seinen Ausführungen.
Drogenkultur-Kulturdrogen - unter diesem Thema ist die Ausstellung zu sehen, die am Mittwoch Heiligenstadt Bürgermeister Thomas Spielmann eröffente. Sie wurde auf Anregung von Winfried Vockrodt von der Caritas Suchtberatung initiierte im Jugendhaus Villa Lampe.
Unter dem Titel Drogenkultur - Kulturdrogen" erwarten den Besucher viele Erkenntnisse zu bekannten und neuen Drogen. Suchtmittel Nummer eins ist dabei jedoch nach wie vor der Alkohol. Der Bürgermeister erinnerte an die Gefahren, die von Drogen ausgehen. Daher sei Prävention zu betreiben das oberste Gebot. Er wünschte sich, dass viele Jugendliche die guten Ratschläge aus der Ausstellung annehmen und auch zu der Erkenntnis gelangen: Stark zu bleiben beim Nein-Sagen.
Seinen Dank richtete er an die Caritas Eichsfeld und speziell an Winfried Vockrodt. Die Ausstellung wurde von Fachleuten erarbeitet und wird in einer sehr ansprechenden und jugendgemäßen Form präsentiert. Sie zeigt die Komplexität und die Dimension rund um das Thema Drogen. Sehenswert!, so der Bürgermeister.
Vor der Ausstellungseröffnung wurde über die aktuelle Drogen-Situation in Thüringen informiert. Dazu waren eine Fachärztin, eine Sozialarbeiterin, ein Jugendpfarrer aus Gera sowie ein betroffener Jugendlicher anwesend, die alle aus ihrer Sicht berichteten.
Das Thema Drogen löst bei vielen Menschen Unsicherheit und Angst aus. Es besteht ein hoher Bedarf an Information, Aufklärung und sachlicher Auseinandersetzung, so Winfried Vockrodt. Mit der Ausstellung Drogenkultur - Kulturdrogen” wollen wir diesem Bedürfnis entgegenkommen.
Die Ausstellung informiert, vertritt deutliche Positionen und zeigt u. a. alternative Wege im Umgang mit Drogen auf. Jede Gesellschaft hat ihre Drogen, die zu ihr passen, sagte die Mühlhäuser Ärztin, jedoch haben sie eine hässliche Seite: Sie lösen Gewalt aus und zerstören den Menschen.
Nicht selten führt der Drogenkonsum zum Tod. Die Einnahme der neuen Droge Methylamphetamin, auch Crystal genannt, führt u. a. zu psychischen Folgeschäden.
Warum nehmen Menschen verbotene Drogen? Zum einen bietet die Drogenszene Zusammenhalt, zum anderen grenzt sie aber auch ab. Der junge Mann, der an diesem Nachmittag über seine Erfahrungen mit illegalen Drogen den Gästen berichtete, brachte seine Schilderungen so auf den Punkt: Es ist kein schönes Leben. Aber er weiß auch aus eigener Erfahrung, dass man aus diesem Dilemma nur herauskommt, wenn man es selber will. Alle Anwesenden waren von seinen Ausführungen betroffen und wünschten ihm, dass er durch die Therapie wieder ein normales Leben führen kann.
Die Ausstellung ist ein Informationsangebot und soll die Diskussion über den Umgang mit Drogen neu anregen. Hilfe bieten Suchtberatungsstellen, Kliniken und Sozialverbände an.
Die Ausstellung kann für die Dauer von zwei Wochen in der Villa Lampe montags bis mittwochs von 8 bis 21 Uhr, donnerstags bis freitags von 8 bis 22 Uhr, samstags von 16 bis 22 und sonntags von 15 bis 20 Uhr besichtigt werden.
