Zeitumstellung noch sinnvoll?
Freitag, 28. März 2014, 13:53 Uhr
Die ÖDP hat eine Petition gestartet, die an das Europäische Parlament appelliert, für eine Abstimmung zur Zeitumstellung zu sorgen. Wir brauchen eine konstruktive Diskussion darüber, ob die Zeitumstellung überhaupt noch sinnvoll ist oder ob sie nicht vielmehr ein Ausdruck überbordender EU-Bürokratie darstellt, erklärt die ÖDP-Europa-Kandidatin Susann Mai...
Wie soll ein lebenswertes Europa für die Menschen aussehen? Diese Frage können nur die EU-Bürger gemeinsam beantworten, meint Susann Mai aus Worbis, erste stellvertretende ÖDP Bundesvorsitzende, Thüringer Landesvorsitzende und Kandidatin auf Platz 3 der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) zur Wahl des Europäischen Parlaments am 25. Mai, ein konkretes Ziel der Partei auf den Punkt, dass an diesem Wochenende aktuell ist. Ein europäisches Thema, dass auch das Eichsfeld direkt betrifft.
Es sei, so Mai, dringend nötig, die Bürger mehr direkt zu beteiligen und ihnen mehr Mitsprache zu gewähren. Nur so wird der europäische Gedanke verinnerlicht und die Demokratie wird gestärkt, sagt die ÖDP-Kandidatin.
Die Bürger sollen sich entscheiden können, ob sie für eine Zeitumstellung sind, dagegen oder ob sie Sommerzeit oder Winterzeit bevorzugen.
Die ursprünglich erhoffte Energieeinsparung durch die Zeitumstellung sei, so die ÖDP-Kandidatin Mai, ausgeblieben. Zudem würde bei vielen Menschen und Tieren der Stoffwechsel unter der Umstellung leiden. Eine Studie berichtet beispielsweise davon, dass das Herzinfarktrisiko durch die Zeitumstellung größer sei. An der Universität Heidelberg wurde in einer Studie erarbeitet, dass besonders Kinder ungefähr drei Wochen für die Umstellung der inneren Uhr brauchen und gehäuft mit Müdigkeit und Leistungsabfall reagieren. Weiterhin haben sich 70 Prozent der Deutschen bisher gegen die Zeitumstellung ausgesprochen. Wir müssen uns wirklich die Frage stellen, ob man Entscheidungen, die sich als unsinnig erweisen, wieder rückgängig machen sollten. Beantworten müssen das die europäischen Bürger, meint Mai.
Die ÖDP werde sich im Europawahlkampf außerdem mit den Themen Atomausstieg und Freihandelsabkommen TTIP beschäftigen. Da es bei der Wahl keine Prozenthürde gibt, rechnet die ÖDP mit dem Einzug in das Europäische Parlament.
Ab sofort können die Bürgerinnen und Bürger, die an dem Thema interessiert sind, die Petition zur Abstimmung über die Zeitumstellung unterzeichnen. Hier finden sie die Unterlagen dazu online oder zum ausdrucken: https://www.oedp.de/aktuelles/aktionen/zeitumstellung/
Autor: enWie soll ein lebenswertes Europa für die Menschen aussehen? Diese Frage können nur die EU-Bürger gemeinsam beantworten, meint Susann Mai aus Worbis, erste stellvertretende ÖDP Bundesvorsitzende, Thüringer Landesvorsitzende und Kandidatin auf Platz 3 der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) zur Wahl des Europäischen Parlaments am 25. Mai, ein konkretes Ziel der Partei auf den Punkt, dass an diesem Wochenende aktuell ist. Ein europäisches Thema, dass auch das Eichsfeld direkt betrifft.
Es sei, so Mai, dringend nötig, die Bürger mehr direkt zu beteiligen und ihnen mehr Mitsprache zu gewähren. Nur so wird der europäische Gedanke verinnerlicht und die Demokratie wird gestärkt, sagt die ÖDP-Kandidatin.
Die Bürger sollen sich entscheiden können, ob sie für eine Zeitumstellung sind, dagegen oder ob sie Sommerzeit oder Winterzeit bevorzugen.
Die ursprünglich erhoffte Energieeinsparung durch die Zeitumstellung sei, so die ÖDP-Kandidatin Mai, ausgeblieben. Zudem würde bei vielen Menschen und Tieren der Stoffwechsel unter der Umstellung leiden. Eine Studie berichtet beispielsweise davon, dass das Herzinfarktrisiko durch die Zeitumstellung größer sei. An der Universität Heidelberg wurde in einer Studie erarbeitet, dass besonders Kinder ungefähr drei Wochen für die Umstellung der inneren Uhr brauchen und gehäuft mit Müdigkeit und Leistungsabfall reagieren. Weiterhin haben sich 70 Prozent der Deutschen bisher gegen die Zeitumstellung ausgesprochen. Wir müssen uns wirklich die Frage stellen, ob man Entscheidungen, die sich als unsinnig erweisen, wieder rückgängig machen sollten. Beantworten müssen das die europäischen Bürger, meint Mai.
Die ÖDP werde sich im Europawahlkampf außerdem mit den Themen Atomausstieg und Freihandelsabkommen TTIP beschäftigen. Da es bei der Wahl keine Prozenthürde gibt, rechnet die ÖDP mit dem Einzug in das Europäische Parlament.
Ab sofort können die Bürgerinnen und Bürger, die an dem Thema interessiert sind, die Petition zur Abstimmung über die Zeitumstellung unterzeichnen. Hier finden sie die Unterlagen dazu online oder zum ausdrucken: https://www.oedp.de/aktuelles/aktionen/zeitumstellung/
