Zehn Songs schon fast fertig
Montag, 21. April 2014, 21:56 Uhr
Es ist gut, dass wir verschieden sind– das ist nicht nur der Titel des neues Projektes der Lebenshilfe Leinefelde-Worbis im Rahmen des Lokalen Aktionsplanes Toleranz fördern, Kompetenz stärken...
Es ist ein auch ein Lied, das auf der CD, die gemeinsam von der Tanzband Thanas, Schülern des Marie- Curie- Gymnasiums Worbis unter der Leitung der Musiklehrerin Frau Schuchardt, Schülern der Katholischen Berufsbildenden Bergschule St. Elisabeth Heiligenstadt unter Leitung der Schulleiterin Frau Sachse, der Alternativ - Rockband Stony-Stone , der Band Blind Links der Amplitude-Band und mit Menschen mit Behinderung erarbeitet und produziert wird.
Viel Arbeit liegt bereits hinter den einzelnen Akteuren. Von den geplanten 12 Liedern haben 10 schon Gestalt angenommen. Am Samstag, 12. April trafen sich alle zum 2. Workshop in den Räumen der Lebenshilfe Leinefelde – Worbis. Dozent Alexander Blume, ein deutscher Boogie-Woogie-, Blues- und Jazz-Pianist führte durch den Tag. In der DDR gehörte Blume neben Jürgen Kerth, Lutz Kowalewski und Waldemar Weiz zu den bekanntesten Vertretern der Thüringer Bluesszene.
Blume ist Landessprecher (Thüringen) des Deutschen Rock & Pop Musikerverbandes und Mitglied des Landesmusikrates Thüringen Alexander Blume kann auf eine vielfältige Zusammenarbeit mit namhaften deutschen und internationalen Blues-, Jazz- und Rockmusikern, auf Tourneen und Konzerte in Jordanien, Japan, Schweden, Tschechien, in den USA, Litauen, Lettland, Estland, Russland, Polen, in der Türkei, Island, Weißrussland und Bosnien-Herzegowina zurückblicken.
Er moderiert im Wartburg Radio Eisenach eine eigene Jazzsendung, hat bei über 50 CD-Produktionen mitgewirkt und davon einen großen Teil unter seinem Namen herausgegeben. Als Musiklehrer in seiner eigenen Musikschule verfügt er zusätzlich über Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung. Vom Beginn des Workshops an war höchste Konzentration gefragt.
90 Minuten reine Kompositionslehre erforderten die Aufmerksamkeit der Teilnehmer. Die Mehrzahl der musikinteressierten jungen Leute, die selbst musizieren und eigene Titel schreiben, betraten mit diesen Ausführungen Neuland und waren recht froh und dankbar für die Gelegenheit, etwas über die theoretischen Grundlagen zu erfahren. Nach gemeinsamen Übungen, die recht ungewohnt waren, stellte jede Gruppe ihre erarbeiteten Lieder vor.
Alexander Blume hörte zu und gab Tipps und Hinweise, wie Veränderungen und Verbesserungen erfolgen könnten. Sachlich und fachlich fundiert war seine Manöverkritik hilfreich und wurde dankbar angenommen. Dr. Bernd Uwe Althaus, Projektpate und Isabel Aschoff die vom Lokalen Aktionsplan Eichsfeld Toleranz fördern, Kompetenz stärken gekommen waren, um sich ein Bild vom Stand des Projektes zu machen, waren rundherum begeistert.
Am Ende des Workshops sagte Alexander Blume anerkennend, dass er mit solch einer Musikalität, Professionalität und vor allem solch einer Begeisterung nicht gerechnet hätte. Er räumt dem Erfolg des Projektes gute Chancen ein. Für den nächsten Workshop am 10. Mai, der ebenfalls von ihm durchgeführt wird, hat jeder Hausaufgaben bekommen. Dann müssen alle Lieder fertig sein.
Danach steht Training auf dem Programm, damit alles perfekt ist, wenn die Aufnahmen gemacht werden. Außerdem ist für Ende September das Abschlusskonzert geplant, bei dem die Lieder der CD öffentlich zum Vortrag gebracht werden. Bis dahin gibt es noch jede Menge Arbeit.
Gisela Reinhardt
Autor: enEs ist ein auch ein Lied, das auf der CD, die gemeinsam von der Tanzband Thanas, Schülern des Marie- Curie- Gymnasiums Worbis unter der Leitung der Musiklehrerin Frau Schuchardt, Schülern der Katholischen Berufsbildenden Bergschule St. Elisabeth Heiligenstadt unter Leitung der Schulleiterin Frau Sachse, der Alternativ - Rockband Stony-Stone , der Band Blind Links der Amplitude-Band und mit Menschen mit Behinderung erarbeitet und produziert wird.
Viel Arbeit liegt bereits hinter den einzelnen Akteuren. Von den geplanten 12 Liedern haben 10 schon Gestalt angenommen. Am Samstag, 12. April trafen sich alle zum 2. Workshop in den Räumen der Lebenshilfe Leinefelde – Worbis. Dozent Alexander Blume, ein deutscher Boogie-Woogie-, Blues- und Jazz-Pianist führte durch den Tag. In der DDR gehörte Blume neben Jürgen Kerth, Lutz Kowalewski und Waldemar Weiz zu den bekanntesten Vertretern der Thüringer Bluesszene.
Blume ist Landessprecher (Thüringen) des Deutschen Rock & Pop Musikerverbandes und Mitglied des Landesmusikrates Thüringen Alexander Blume kann auf eine vielfältige Zusammenarbeit mit namhaften deutschen und internationalen Blues-, Jazz- und Rockmusikern, auf Tourneen und Konzerte in Jordanien, Japan, Schweden, Tschechien, in den USA, Litauen, Lettland, Estland, Russland, Polen, in der Türkei, Island, Weißrussland und Bosnien-Herzegowina zurückblicken.
Er moderiert im Wartburg Radio Eisenach eine eigene Jazzsendung, hat bei über 50 CD-Produktionen mitgewirkt und davon einen großen Teil unter seinem Namen herausgegeben. Als Musiklehrer in seiner eigenen Musikschule verfügt er zusätzlich über Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung. Vom Beginn des Workshops an war höchste Konzentration gefragt.
90 Minuten reine Kompositionslehre erforderten die Aufmerksamkeit der Teilnehmer. Die Mehrzahl der musikinteressierten jungen Leute, die selbst musizieren und eigene Titel schreiben, betraten mit diesen Ausführungen Neuland und waren recht froh und dankbar für die Gelegenheit, etwas über die theoretischen Grundlagen zu erfahren. Nach gemeinsamen Übungen, die recht ungewohnt waren, stellte jede Gruppe ihre erarbeiteten Lieder vor.
Alexander Blume hörte zu und gab Tipps und Hinweise, wie Veränderungen und Verbesserungen erfolgen könnten. Sachlich und fachlich fundiert war seine Manöverkritik hilfreich und wurde dankbar angenommen. Dr. Bernd Uwe Althaus, Projektpate und Isabel Aschoff die vom Lokalen Aktionsplan Eichsfeld Toleranz fördern, Kompetenz stärken gekommen waren, um sich ein Bild vom Stand des Projektes zu machen, waren rundherum begeistert.
Am Ende des Workshops sagte Alexander Blume anerkennend, dass er mit solch einer Musikalität, Professionalität und vor allem solch einer Begeisterung nicht gerechnet hätte. Er räumt dem Erfolg des Projektes gute Chancen ein. Für den nächsten Workshop am 10. Mai, der ebenfalls von ihm durchgeführt wird, hat jeder Hausaufgaben bekommen. Dann müssen alle Lieder fertig sein.
Danach steht Training auf dem Programm, damit alles perfekt ist, wenn die Aufnahmen gemacht werden. Außerdem ist für Ende September das Abschlusskonzert geplant, bei dem die Lieder der CD öffentlich zum Vortrag gebracht werden. Bis dahin gibt es noch jede Menge Arbeit.
Gisela Reinhardt


