Sind Privatbanken vertrauenswürdig?
Samstag, 03. Mai 2014, 08:21 Uhr
Das Image von Banken im Allgemeinen hat spätestens seit der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise ganz schön einstecken müssen. Das Vertrauen in den Bankberater ist stark getrübt und all zu oft unterstellt hier der Privatkunde, ein "Berater" würde gar nicht wirklich beraten, sondern hätte nur seine Provision im Sinne...
Darüber hinaus werden Banken im größeren/globalen Zusammenhang für vieles für "schuldig" erklärt. Doch bei aller (oftmals berechtigten) Kritik: Auf der anderen Seite ist eine Bank natürlich auch etwas, auf das der Privatmensch einfach angewiesen ist. Bei welcher Privatkundenbank ist man also gut aufgehoben?
Mit dieser Frage hat man sich unter anderem im Zuge des Fairness Zertifikats vertrauenswürdiger Banken befasst. Vor allem das Thema Kredite stand hier im Mittelpunkt. Insgesamt 190 Punkte umfasste der Kriterienkatalog dabei. Tests wie Dieser können Verbrauchern dabei helfen, die richtige Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Bank zu treffen.
So manch einem Bankkunden kommt es jedoch auf weit mehr an, als lediglich den Erhalt einer möglichst hohen Abschlussprämie. Hier wäre viele Banken gut damit beraten, nachhaltig in gute Beratung sowie Vorteile für Bestandskunden zu investieren. Für den Verbraucher lässt sich dabei nur das Resumé ziehen, dass man sich bei Kontoeröffnung nicht zu sehr von einmaligen Prämien blenden lassen sollte.
Fazit für den Verbraucher: Erstens sollte man sich zu Finanzfragen grundsätzlich selbst ausreichend informieren und nicht blind auf die Aussagen von Beratern vertrauen. Möchte man darüber hinausgehend Finanzberatung in Anspruch nehmen, so bietet es sich an, bei der Beratung auf Institute zurückzugreifen, wo Berater Provisions-unabhängig bezahlt werden und somit nicht von vorne herein als befangen angesehen werden können.
Autor: redDarüber hinaus werden Banken im größeren/globalen Zusammenhang für vieles für "schuldig" erklärt. Doch bei aller (oftmals berechtigten) Kritik: Auf der anderen Seite ist eine Bank natürlich auch etwas, auf das der Privatmensch einfach angewiesen ist. Bei welcher Privatkundenbank ist man also gut aufgehoben?
Mit dieser Frage hat man sich unter anderem im Zuge des Fairness Zertifikats vertrauenswürdiger Banken befasst. Vor allem das Thema Kredite stand hier im Mittelpunkt. Insgesamt 190 Punkte umfasste der Kriterienkatalog dabei. Tests wie Dieser können Verbrauchern dabei helfen, die richtige Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Bank zu treffen.
(Neu)Kunde ist König
Ein Problem welches immer wieder bei Untersuchungen von Privatbanken festgestellt wird, besteht darin, dass der Fokus entsprechender Finanzdienstleister insbesondere auf dem Neukunden liegt, für den Bestandskunden jedoch herzlich wenig getan wird. Ein Beispiel wäre etwa die Eröffnung eines Girokontos: Hier werden 20, 50, 70 oder gar 100 Euro Prämie für die Kontoeröffnung bezahlt, um in kurzer Zeit eine große Menge an Vertragsabschlüssen zu erreichen. Gerade die entsprechenden Direktbanken unternehmen jedoch recht wenig in Sachen Kundenbindung, dann man setzt schlichtweg auf die "Trägheit des Kontoinhaber", der nach Erhalt seiner Prämie so schnell nicht mehr geht.So manch einem Bankkunden kommt es jedoch auf weit mehr an, als lediglich den Erhalt einer möglichst hohen Abschlussprämie. Hier wäre viele Banken gut damit beraten, nachhaltig in gute Beratung sowie Vorteile für Bestandskunden zu investieren. Für den Verbraucher lässt sich dabei nur das Resumé ziehen, dass man sich bei Kontoeröffnung nicht zu sehr von einmaligen Prämien blenden lassen sollte.
Von der Beratung zur Provision
Neben dem "Neukunden-Problem" besteht aus Sicht vieler Verbraucherschützer auch ein grundsätzliches Problem mit Beratungen durch Banken. So manch ein älterer Bankkunde ist es vielleicht noch gewohnt, dass man dem Wort seines persönlichen Bankberaters einen sehr hohen Stellenwert abgewinnen kann. Genau Dies kann in der heutigen Zeit jedoch schnell zum Trugschluss werden: Vielfach steht bei einer Beratung nicht unbedingt das maximale Nutzen für den Kunden im Vordergrund. In vielen Fällen liegt der Verdacht nahe, dass Berater versuchen jene Verträge zu veräußern, die ihrem Unternehmen oder sogar ihnen ganz persönlich die höchste Vermittlungsprovision einbringen.Fazit für den Verbraucher: Erstens sollte man sich zu Finanzfragen grundsätzlich selbst ausreichend informieren und nicht blind auf die Aussagen von Beratern vertrauen. Möchte man darüber hinausgehend Finanzberatung in Anspruch nehmen, so bietet es sich an, bei der Beratung auf Institute zurückzugreifen, wo Berater Provisions-unabhängig bezahlt werden und somit nicht von vorne herein als befangen angesehen werden können.
