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Alternative für klassische Glühbirnen

Donnerstag, 08. Mai 2014, 17:51 Uhr
Seit dem 1. September 2013 sind der Verkauf und die Produktion von Glühbirnen über 10 Watt verboten. Einzige Alternative für den Verbraucher sind Energiesparlampen, zu denen auch Halogen-Lampen und LED`s gehören. Doch welche Eigenschaften haben Energiesparlampen und was sollte man beim Kauf beachten?


Nach und nach lösen Energiesparlampen die haushaltsüblichen Glühbirnen als Lichtspender ab. Wenn die alte Glühlampe ihren Geist aufgibt, muss sie daher in den meisten Fällen durch eine Energiesparlampe ersetzt werden. Günstige Leuchtmittel von namhaften Herstellern kann man zum Beispiel bei easy bestellen, wo es eine große Auswahl an Allgebrauchslampen, LED-Modulen und Halogenlampen gibt.

Damit die neue Lampe dieselbe Helligkeit wie die alte Glühbirne aufweist, gibt es eine grobe Formel für die Umrechnung der Leuchtstärke: Wer die Wattzahl der Glühbirne durch vier teilt, erhält als Ergebnis die entsprechende Wattzahl der Energiesparlampe. In Zukunft wird die Helligkeit nicht mehr in Watt, sondern in Lumen (ln) angezeigt. Im Folgenden eine Aufstellung der handelsüblichen Größen bei Energiesparlampen:
  • 7 Watt entsprechen 200 Lumen
  • 9 Watt entsprechen 400 Lumen
  • 15 Watt entsprechen 700 Lumen
  • 20 Watt entsprechen 1000 Lumen
  • 23 Watt entsprechen 1400 Lumen
Doch nicht nur die Helligkeit spielt eine entscheidende Rolle bei der Auswahl einer adäquaten Energiesparlampe, auch die Lichtfarbe trägt einen wesentlichen Teil zur Stimmung bei. Sie wird als Farbtemperatur in Kelvin (K) gemessen.

Dabei gilt eine Größe von 2700 bis 3300 Kelvin als geeignete Stärke für eine gemütliche Wohnzimmerbeleuchtung. Für die Küche ist neutral leuchtendes Weiß in einer Stärke von 4000 Kelvin empfehlenswert. Im Büro werden oft Lampen mit 6000 Kelvin eingesetzt, die ein tageslichthelles Weiß ausstrahlen.

Neben der Helligkeit und der Lichtfarbe sollte man beim Kauf einer Energiesparlampe außerdem die Anlaufzeit beachten. Eine Anlaufzeit von zum Beispiel 15 Sekunden bedeutet, dass die Lampe nach 15 Sekunden 60 Prozent ihrer Leuchtkraft erreicht hat.

Wie gefährlich sind Energiesparlampen?

Energiesparlampen gelten als umweltfreundlich und sparen eine Menge Strom, doch enthalten sie kleine Mengen an giftigem Quecksilber. Wenn eine Energiesparlampe zerbricht, tritt das Quecksilber aus und kann beim Einatmen eine Gefahr für die Gesundheit darstellen. Daher empfiehlt es sich in diesem Fall, kräftig zu lüften und das Zimmer für mindestens 15 Minuten zu verlassen. Dann entfernt man die Bruchreste mit einem feuchten Papiertuch und verpackt sie luftdicht in einer Plastiktüte.

Die Entsorgung von Energiesparlampen sollte aufgrund der giftigen Substanzen nicht über den Hausmüll, sondern bei entsprechenden Sammelstellen erfolgen.

Es passiert allerdings nur selten, dass eine Energiesparlampe zerbricht. Eine sichere Alternative sind Lampen mit Splitterschutz, die Amalgam oder gebundenes Quecksilber enthalten. Bildquelle: Tim Reckmann / PIXELIO
Autor: red

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