Schönstatt-Vorbereitungen zum Jubiläum
Sonntag, 11. Mai 2014, 18:51 Uhr
Der Maiempfang der Schönstatt-Bewegung in Deutschland wirft Blick auf internationale Jubiläumswallfahrt. DiePilgerarena in Vallendar wird für Feierlichkeiten im Oktober saniert...
Dass die Schönstatt-Bewegung weltweite Ausstrahlungskraft besitzt, betonte der Landrat von Mayen-Koblenz, Dr. Alexander Saftig, beim Maiempfang der Bewegung in Deutschland am 11. Mai in Vallendar.
Wir sind stolz, wir sind froh, dass es eine Bewegung gibt, die so in die Welt ausstrahlt, sagte Saftig vor 130 Gästen aus Politik, Gesellschaft und Kirche. "Wer erleben will, was Glauben in einem Menschen bewegen kann, der muss nach Schönstatt kommen", betonte er. Zugleich sicherte der Landrat den Organisatoren des Festes weiterhin seine Unterstützung bei den Planungen der internationalen Jubiläumswallfahrt in Vallendar/Schönstatt zu. Wir tun alles, damit der 18. Oktober gelingen kann.
Die katholische Bewegung feiert 2014 mit einem Jubiläumsjahr ihren 100. Geburtstag. Den Abschluss dieses Jahres bildet eine zweiteilige internationale Wallfahrt vom 16.-19. Oktober nach Schönstatt und vom 23.- 26. Oktober nach Rom. Zu den Feierlichkeiten in Vallendar/Schönstatt werden 8.000 bis 10.000 Pilger erwartet. Den internationalen Charakter der Feierlichkeiten unterstrich Pater Theo Breitinger, Vorsitzender des Landespräsidiums der Schönstatt-Bewegung in Deutschland. Pater Breitinger sprach zugleich die Einladung aus, diese Tage gemeinsam mit der Bewegung zu erleben. Wir freuen uns, dass sie mit uns feiern.
Einen Überblick über das Programm gab Pater Stefan Strecker, Leiter des Organisationsteams. Nach der internationalen Eröffnungsfeier am Donnerstag, 16. Oktober 2014, mit dem Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann, gestalten Jugendliche am Freitagabend, 17. Oktober 2014, eine Vigilfeier mit sich anschließender Nacht des Gebets.
Höhepunkte der Feierlichkeiten in Vallendar bilden Festakt und Festgottesdienst am Vormittag des 18. Oktober 2014. Marie Luise Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, hat ihr Kommen an diesem Tag zugesagt. Am Sonntag, 19. Oktober 2014, haben die verschiedenen Gemeinschaften der Schönstatt-Bewegung Raum zur Begegnung. Die Pilger anderer Kontinente reisen anschließend zu verschiedenen Orten in Europa. Höhepunkt des zweiten Wallfahrtsteiles in Rom ist die Privataudienz mit Papst Franziskus am 25. Oktober.
Die live und weltweit vom katholischen TV-Sender EWTN übertragenen Großveranstaltungen finden in der Pilgerarena statt. 1984/85 errichtet und 2005 im Vorfeld des Weltjugendtags in Köln letztmalig genutzt, wird die Arena dazu im September saniert. Bis zu 12.000 Menschen sollen später darin Platz finden. Der Darmstädter Professor und international bei großen Infrastrukturprojekten tätige Ingenieur Lothar Ruf stellte beim Maiempfang das Planungs-, Sicherheits- und Mobilitätskonzept vor. Joachim Söder, Professor für Philosophie an der Katholischen Hochschule NRW in Aachen, erinnerte daran, dass die Geburtsstunde Schönstatts unmittelbar nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges schlug. In dieser Zeit des Rückfalls in die Barbarei sei eine Bewegung entstanden, die heute einen authentischen Weg aufzeige, den Glauben an Gott in der modernen Welt zu leben.
Die Schönstatt-Bewegung gehört zu den älteren der großen Bewegungen und neuen geistlichen Gemeinschaften in der katholischen Kirche. Gegründet von Pater Josef Kentenich (1885 - 1968), hat die Schönstatt-Bewegung ihren Namen von dem Ort, an dem sie entstanden ist: Schönstatt, ein Ortsteil von Vallendar bei Koblenz. Das "Urheiligtum", eine einfache Marienkapelle, ist Ort des charismatischen Gründungsvorgangs vom 18. Oktober 1914, den Schönstatt als "Liebesbündnis" nach dem Bild des biblischen Gottesbundes versteht. Die Schönstatt-Bewegung setzt sich ein für eine Bündniskultur in allen Lebensbereichen.
Autor: enDass die Schönstatt-Bewegung weltweite Ausstrahlungskraft besitzt, betonte der Landrat von Mayen-Koblenz, Dr. Alexander Saftig, beim Maiempfang der Bewegung in Deutschland am 11. Mai in Vallendar.
Wir sind stolz, wir sind froh, dass es eine Bewegung gibt, die so in die Welt ausstrahlt, sagte Saftig vor 130 Gästen aus Politik, Gesellschaft und Kirche. "Wer erleben will, was Glauben in einem Menschen bewegen kann, der muss nach Schönstatt kommen", betonte er. Zugleich sicherte der Landrat den Organisatoren des Festes weiterhin seine Unterstützung bei den Planungen der internationalen Jubiläumswallfahrt in Vallendar/Schönstatt zu. Wir tun alles, damit der 18. Oktober gelingen kann.
Die katholische Bewegung feiert 2014 mit einem Jubiläumsjahr ihren 100. Geburtstag. Den Abschluss dieses Jahres bildet eine zweiteilige internationale Wallfahrt vom 16.-19. Oktober nach Schönstatt und vom 23.- 26. Oktober nach Rom. Zu den Feierlichkeiten in Vallendar/Schönstatt werden 8.000 bis 10.000 Pilger erwartet. Den internationalen Charakter der Feierlichkeiten unterstrich Pater Theo Breitinger, Vorsitzender des Landespräsidiums der Schönstatt-Bewegung in Deutschland. Pater Breitinger sprach zugleich die Einladung aus, diese Tage gemeinsam mit der Bewegung zu erleben. Wir freuen uns, dass sie mit uns feiern.
Einen Überblick über das Programm gab Pater Stefan Strecker, Leiter des Organisationsteams. Nach der internationalen Eröffnungsfeier am Donnerstag, 16. Oktober 2014, mit dem Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann, gestalten Jugendliche am Freitagabend, 17. Oktober 2014, eine Vigilfeier mit sich anschließender Nacht des Gebets.
Höhepunkte der Feierlichkeiten in Vallendar bilden Festakt und Festgottesdienst am Vormittag des 18. Oktober 2014. Marie Luise Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, hat ihr Kommen an diesem Tag zugesagt. Am Sonntag, 19. Oktober 2014, haben die verschiedenen Gemeinschaften der Schönstatt-Bewegung Raum zur Begegnung. Die Pilger anderer Kontinente reisen anschließend zu verschiedenen Orten in Europa. Höhepunkt des zweiten Wallfahrtsteiles in Rom ist die Privataudienz mit Papst Franziskus am 25. Oktober.
Die live und weltweit vom katholischen TV-Sender EWTN übertragenen Großveranstaltungen finden in der Pilgerarena statt. 1984/85 errichtet und 2005 im Vorfeld des Weltjugendtags in Köln letztmalig genutzt, wird die Arena dazu im September saniert. Bis zu 12.000 Menschen sollen später darin Platz finden. Der Darmstädter Professor und international bei großen Infrastrukturprojekten tätige Ingenieur Lothar Ruf stellte beim Maiempfang das Planungs-, Sicherheits- und Mobilitätskonzept vor. Joachim Söder, Professor für Philosophie an der Katholischen Hochschule NRW in Aachen, erinnerte daran, dass die Geburtsstunde Schönstatts unmittelbar nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges schlug. In dieser Zeit des Rückfalls in die Barbarei sei eine Bewegung entstanden, die heute einen authentischen Weg aufzeige, den Glauben an Gott in der modernen Welt zu leben.
Die Schönstatt-Bewegung gehört zu den älteren der großen Bewegungen und neuen geistlichen Gemeinschaften in der katholischen Kirche. Gegründet von Pater Josef Kentenich (1885 - 1968), hat die Schönstatt-Bewegung ihren Namen von dem Ort, an dem sie entstanden ist: Schönstatt, ein Ortsteil von Vallendar bei Koblenz. Das "Urheiligtum", eine einfache Marienkapelle, ist Ort des charismatischen Gründungsvorgangs vom 18. Oktober 1914, den Schönstatt als "Liebesbündnis" nach dem Bild des biblischen Gottesbundes versteht. Die Schönstatt-Bewegung setzt sich ein für eine Bündniskultur in allen Lebensbereichen.
