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Wo sollen die Figuren hin?

Mittwoch, 14. Mai 2014, 08:14 Uhr
Die CDU Heiligenstadt startet einen Ideenwettbewerb für die Stadt. Es geht um die Figuren vom ehemaligen Stormhügel. Sie sollen jetzt einen neuen Platz im Stadtgebiet finden...

Figuren (Foto: Gerald Fischer) Figuren (Foto: Gerald Fischer)

So manch einer wunderte sich über den Tieflader mit einer Figur vom ehemaligen Stormhügel in Heiligenstadt beim Bürgerfest „Lebendiger Wilhelm“ am 9. Mai, veranstaltet und organisiert durch die Stadtratskandidaten der CDU Heiligenstadt. Eigentlich war geplant die Gruppe stehend zu präsentieren. Doch dazu wäre eine kostspielige und zeitraubende Statik gemäß der Auflagen der Stadtverwaltung notwendig gewesen.  


Zu groß war die Angst, dass bei den widrigen Witterungsverhältnissen ein Unfall hätte passieren können. Außerdem sollte auf dem Tieflader ein Großbildmonitor zukünftige Verwendungsmöglichkeiten der Figuren aufzeigen. Aber auch der konnte auf Grund der Witterung nur im Zelt aufgestellt werden. Bei dem dichten Gedränge rund um die Stände blieb daher so manchem Besucher der Blick auf  den Bildschirm versperrt.


Da halfen auch die ausgelegten Karten zur Ideensammlung nur wenig. Nach unserer Auffassung sind die Figuren einfach zu kostbar, um sie auf dem Bauhof zu verstecken. Es gibt genügend gute Plätze, die durch sie eine Aufwertung erfahren könnten. Unsere Ideen reichen von einer Aufstellung gut sichtbar entlang der Autobahn,  oder auf den Kreiseln als Willkommensgruß bei der Stadteinfahrt. Interessant fänden wir es auch, damit unsere  Fußgängerzone lebendiger zu gestalten.  

Eine besondere Bedeutung könnte die Figurengruppe auf dem Warteberg bei Flinsberg erfahren. Hier am Mittelpunkt Deutschlands, weit sichtbar auf einer Anhöhe mit Blick zum Brocken, dem Inselsberg und dem Hohen Meißner, könnte das im Aufbau befindliche neue touristische Ausflugsziel eine enorme Wertsteigerung für unsere Stadt erlangen. Neben dem bestehenden geologischen Punkt könnte dieser Ort im 25. Jahr nach dem Fall der Mauer auch ein zentraler Punkt zum Gedenken an die Wiedervereinigung Deutschlands werden. 

Eine Einweihungsfeier am Tag der Deutschen Einheit hätte hier tatsächlich eine enorme Ausstrahlungskraft, die diese Gruppe in vielen Berichten verewigen könnte. Wir als CDU Stadtverband Heiligenstadts, der Eichsfeldstadt  hätten auch nichts dagegen, diese Gruppe an dieser Stelle mit einem Kreuz zu verstärken und ihr damit einen etwas anderen Sinn zu geben. Das Kreuz steht im Eichsfeld für tiefen Glauben und der kann Berge versetzen und vielleicht auch irgendwann auch das Eichsfeld wieder vereinen. Wie bereits Pfarrer GC Haase aus dem Eichsfeldlied zitierte: „…, dort wo das Kreuz vom Hügel ragt“.

Gerne werde wir Ihre Ideen zum zukünftigen Standort in unsere Arbeit im Stadtrat einfließen lassen um den besten Standort für die Figuren zu finden. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen genauso wie dem Bürgermeister und den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt. Machen Sie eigene Anregungen zur Verwendung und schicken sie diese an folgende Adresse: info@cdu-heiligenstadt.de. Gute Ideen werden wir auch auf unserer Internetseite www.cdu-heiligenstadt.de präsentieren. Ihre Stadtratskandidaten der CDU
Gerald Fischer
Autor: en

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