Viele Infos, viele Fragen...
Dienstag, 20. Mai 2014, 08:29 Uhr
Der Schrei nach Informationen in der Stadt Leinefelde-Worbis ist groß, doch wenn dazu eingeladen wird, hält sich das Interesse scheinbar in Grenzen, wie am Abend in Worbis. Zieht man die "Offiziellen" ab, dann hatten nicht mal 50 Leute den Weg in das Gymnasium zur Einwohnerversammlung gefunden....
Einige bemängelten, dass 18 Uhr zu früh sei, andere, dass sie nichts vom Termin wussten und es durch Zufall erfahren hätten. (In den Eichsfelder Nachrichten lesen... da wurde gestern nochmal darauf hin gewiesen). Es wurde aber auch deutlich, dass eine solche Versammlung jedes Jahr gewünscht wird und nicht nur über die Sitzungen der Ortsteilräte informiert wird.
Bürgermeister Gerd Reinhardt zog alle Register, als es darum ging zu zeigen, was sich in Worbis alles getan hat. Und damit es auch jeder verfolgen konnte, stand es schriftlich auf den einzelnen Tafeln der Powerpointpräsentation. Und es war eine ganze Menge an Infos, was noch kommen soll. Bis zum Jahr 2016 war aufgelistet, was in Worbis noch verändert wird. Bis dahin hat auch der neue Eigentümer des Bahnhofes Zeit, sein Konzept vorzulegen. Verkauft wurde das Gebäude von der Stadt schon 2012. Mit vier Jahren Vorbereitungszeit kann man richtig gespannt sein, was dem Worbiser dann an dieser Stelle präsentiert wird.
Von 2004 bis 2013 sind insgesamt 14,15 Millionen Euro in Worbis investiert worden, davon waren 5,79 Millionen Euro vom Land bzw. EU gefördert, verriet Gerd Reinhardt. Pro Einwohner waren es 2916 Euro. Worbis hatte per 31.Dezember 2013 genau 4854 Einwohner.
Zu den anstehenden Schwerpunkten in Worbis zählen das Wohngebiet Lange Nacht, Grundschule Worbis, Kloster, Wohngebiet Hausener Weg, Polizeigebäude, Bahnhof, Talgraben, Altenheim u.a. Ein immenser Block von Bereichen an denen Veränderungen schon stattgefunden haben oder noch kommen, sagte Reinhardt. Nicht zu vergessen den Bärenpark und die Bärenmeile.
Auch wenn von den knapp 5000 Einwohner nur rund 50 bei der Versammlung waren, die die da waren, waren sehr interessiert und stellten viele Fragen. Nicht zuletzt zum Sitz des Bürgermeisters und der Verwaltung, zum Tourismus, zur Bibliothek, zum geistig-kulturellen Leben, zur Kegelbahn und und und.
Zum Sitz der Verwaltung bzw. des Bürgermeisters gab Reinhardt eine klare Antwort: Der Stadtrat habe es einst beschlossen, dass er in Worbis, Rossmarkt, sitzt und so wird es auch bleiben. Der Stadtrat habe darüber zu entscheiden und nicht er. Auch die Zukunft der Bibliothek sei sicher, sie soll an beiden Standorten erhalten bleiben. Lediglich auf die Frage, wieviel die Stadt für das Rathaus Wasserturm monatlich an Miete zahlen muss, antwortete das Stadtoberhaupt nicht. Über Zahlen dieser Art würde hier nicht gesprochen. Er sagte aber auch, dass der Mietvertrag im Jahr 2022 auslaufen würde.
Nach genau zwei Stunden war die Versammlung vorbei und die Worbiser gingen nach Hause. Nicht unzufrieden, wie es schien.
Ilka Kühn
Autor: enEinige bemängelten, dass 18 Uhr zu früh sei, andere, dass sie nichts vom Termin wussten und es durch Zufall erfahren hätten. (In den Eichsfelder Nachrichten lesen... da wurde gestern nochmal darauf hin gewiesen). Es wurde aber auch deutlich, dass eine solche Versammlung jedes Jahr gewünscht wird und nicht nur über die Sitzungen der Ortsteilräte informiert wird.
Bürgermeister Gerd Reinhardt zog alle Register, als es darum ging zu zeigen, was sich in Worbis alles getan hat. Und damit es auch jeder verfolgen konnte, stand es schriftlich auf den einzelnen Tafeln der Powerpointpräsentation. Und es war eine ganze Menge an Infos, was noch kommen soll. Bis zum Jahr 2016 war aufgelistet, was in Worbis noch verändert wird. Bis dahin hat auch der neue Eigentümer des Bahnhofes Zeit, sein Konzept vorzulegen. Verkauft wurde das Gebäude von der Stadt schon 2012. Mit vier Jahren Vorbereitungszeit kann man richtig gespannt sein, was dem Worbiser dann an dieser Stelle präsentiert wird.
Von 2004 bis 2013 sind insgesamt 14,15 Millionen Euro in Worbis investiert worden, davon waren 5,79 Millionen Euro vom Land bzw. EU gefördert, verriet Gerd Reinhardt. Pro Einwohner waren es 2916 Euro. Worbis hatte per 31.Dezember 2013 genau 4854 Einwohner.
Zu den anstehenden Schwerpunkten in Worbis zählen das Wohngebiet Lange Nacht, Grundschule Worbis, Kloster, Wohngebiet Hausener Weg, Polizeigebäude, Bahnhof, Talgraben, Altenheim u.a. Ein immenser Block von Bereichen an denen Veränderungen schon stattgefunden haben oder noch kommen, sagte Reinhardt. Nicht zu vergessen den Bärenpark und die Bärenmeile.
Auch wenn von den knapp 5000 Einwohner nur rund 50 bei der Versammlung waren, die die da waren, waren sehr interessiert und stellten viele Fragen. Nicht zuletzt zum Sitz des Bürgermeisters und der Verwaltung, zum Tourismus, zur Bibliothek, zum geistig-kulturellen Leben, zur Kegelbahn und und und.
Zum Sitz der Verwaltung bzw. des Bürgermeisters gab Reinhardt eine klare Antwort: Der Stadtrat habe es einst beschlossen, dass er in Worbis, Rossmarkt, sitzt und so wird es auch bleiben. Der Stadtrat habe darüber zu entscheiden und nicht er. Auch die Zukunft der Bibliothek sei sicher, sie soll an beiden Standorten erhalten bleiben. Lediglich auf die Frage, wieviel die Stadt für das Rathaus Wasserturm monatlich an Miete zahlen muss, antwortete das Stadtoberhaupt nicht. Über Zahlen dieser Art würde hier nicht gesprochen. Er sagte aber auch, dass der Mietvertrag im Jahr 2022 auslaufen würde.
Nach genau zwei Stunden war die Versammlung vorbei und die Worbiser gingen nach Hause. Nicht unzufrieden, wie es schien.
Ilka Kühn


