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Versorgung durch Apotheken wurde ausgebaut

Mittwoch, 04. Juni 2014, 10:42 Uhr
Die medizinische Versorgung auf dem Land ist ein Thema das derzeit auch den Politikbetrieb im Land beschäftigt. Ärzte, die sich auch abseits der Städte niederlassen, sind mangelware. Das aber in Sachen Versorgung nicht alles schlecht ist, zeigt die Entwicklung der Apotheken...

Die Versorgung und Beratung durch die Apotheker konnte nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik zum 31. Dezember 2012 gegenüber 2005 deutlich ausgebaut werden. Wurden Ende 2005 durchschnittlich 2 743 Einwohner von einem Apotheker der öffentlichen Apotheken beraten, waren es zum Stichtag 2012 rein rechnerisch 2 201 Einwohner. Bei rückläufiger Bevölkerungszahl stieg die Anzahl der Apotheker und Apothekerinnen in öffentlichen Apotheken in diesem Zeitraum von 851 auf 986 Personen.

Am besten traf es die kreisfreien Städte mit Ausnahme der Stadt Suhl. In der Stadt Jena stand Ende 2012 für 1 201 Einwohner ein Apotheker einer öffentlichen Apotheke bereit. In den kreisfreien Städten Gera (1 800), Weimar (1 860), Erfurt (1 920), Eisenach (1 988) sowie in den Landkreisen Saalfeld- Rudolstadt (1 990) und Sonneberg (1 993) kamen auf einen Apotheker weniger als zwei Tausend Einwohner, während ein Apotheker im Landkreis Hildburghausen (3 121) und Eichsfeld (3 166) weit mehr als drei Tausend Einwohner mit Medikamenten versorgte. Im Kreis Nordhausen kamen auf einen Apotheker 2096 Einwohner, im Kyffhäuser wurden 2125 Personen versorgt.
Autor: red

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