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Augen auf beim Häuserkauf

Freitag, 06. Juni 2014, 11:59 Uhr
Wer ein Haus kauft, muss viel beachten. Der Kaufpreis, die Lage, das äußere Erscheinungsbild und die Raumaufteilung müssen stimmen. Doch auch die Heizkosten sollten bei der Kaufentscheidung auf jeden Fall mit einbezogen werden, rät Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen...

„Das Geld, das man beim Kauf eines scheinbar günstigen Angebotes spart, legt man in den folgenden Jahren bei den Heizkosten wieder drauf. Und nicht nur alte Häuser können unter energetischen Gesichtspunkten betrachtet ganz schön alt aussehen“, so Ramona Ballod.

Der Energieverbrauch eines Hauses wird zum einen vom sogenannten U-Wert beeinflusst. Er ist ein Maß für den Wärmeverlust von Bauteilen wie der Wand, dem Dach oder der Fenster. Dieser U-Wert ist der Wand äußerlich nicht anzusehen. Auch die Art und das Alter der Heizung sowie technische Details wie Pumpen und die Einbindung in den Heizkreislauf spielen eine Rolle. Darüber hinaus macht die Energieeinsparverordnung dem neuen Hausbesitzer gewisse Vorgaben für den Austausch alter Heizkessel und die Dämmung der obersten Geschossdecke.

Welche Vorgaben das sind, was der zu übergebende Energieausweis aussagt und wie technische Lösungen aussehen könnten, dazu beraten die Architekten und Ingenieure der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).
Autor: red

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