Leinefelde
Beste Bedingungen beim diesjährigen Stadtfest
Montag, 23. Mai 2016, 14:14 Uhr
Das diesjährige Fest der Lämmerschwänze in Leinefelde ist nun Geschichte. Es war ein Fest, das Tausende zur Obereichsfeldhalle zog. Bereits am Vormittag war der Platz voller Menschen zum Gottesdienst....
Dechant Pfarrer Wehner freute sich, dass das Stadtfest wieder bei strahlendem Sonnenschein durchgeführt werden konnte und verwies am Anfang auf das Eröffnungsfest am Teich am vergangenen Freitagabend. Es sei ein gutes Zeichen vom Miteinander mit Bewohnern der Stadt unterschiedlicher Art. Kinder aus verschiedenen Nationen haben vor der Bühne zusammengesessen und auf der Bühne miteinander getanzt, sagte der Dechant. Ihm zur Seite stand wie schon seit Jahren der evangelische Pfarrer Traugott Eber, er hielt auch wieder die Predigt und verwies darin auf die Bedeutung des Dreifaltigkeitssonntages.
Schon viele Theologen hätten sich die Köpfe heiß gedacht, um das Verhältnis zwischen Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott, dem Hl. Geist zu klären oder zu erklären, sagte Pfarrer Eber. Viele haben damit Probleme. Es gäbe aber Dinge zwischen Himmel und Erde, die brauchen gar keine Erklärung. Wir würden immer gern den Dingen auf den Grund gehen wollen. Aber wer Geheimnisse lüftet, muss auch mit der Konsequenz umgehen können, führte er in seiner Predigt an. Wir würden uns gern an die höchste Stelle setzen, aber die Konsequenz nicht tragen wollen.
Trotz Hass und aller Gewalt verbindet uns etwas, ich bin davon überzeugt, dass es Gott ist, der genau da zu greifen ist, wo Menschen sich verstehen, sagte der ev. Pfarrer. Gottes Liebe trägt alles, selbst dann, wenn das Leben aus unserem Erfahrungshorizont heraustritt.
Wir Christen sollen uns mit der von Gott geschenkten Freiheit und Freude in die bestehende Gemeinschaft einbringen, damit aus Nachbarschaft Gemeinde wird. Denn dort, wo wir Gemeinschaft leben in unseren Kirchengemeinden, in unseren Kommunen über unsere Gemeindegrenzen hinweg in unserer Gesellschaft, da haben Zwietracht und Hass keinen Platz, sagte der Pfarrer zum Schluss.
Der Gottesdienst wurde sehr würdevoll vom Martinschor Kallmerode unter der Leitung von Michael Kohl und der Blaskapelle aus Kallmerode musikalisch gestaltet.
Die Kollekte von gestern wird sowohl für die katholische als auch evangelische Kirche verwendet. Im Anschluss an den Gottesdienst verteilten die Ministranten ein vierblättriges Kleeblatt aus Stoff mit einem Marienkäfer, dass für die vier Personen stehen soll, die jahrelang das Fest begleiteten und organisierten: Gerd Reinhardt, Jutta König und die beiden Pfarrer Dechant Bernhard Wehner und Traugott Eber. Alle vier haben sich beim Fest von den Leinefeldern verabschiedet.
Ilka Kühn
Autor: enDechant Pfarrer Wehner freute sich, dass das Stadtfest wieder bei strahlendem Sonnenschein durchgeführt werden konnte und verwies am Anfang auf das Eröffnungsfest am Teich am vergangenen Freitagabend. Es sei ein gutes Zeichen vom Miteinander mit Bewohnern der Stadt unterschiedlicher Art. Kinder aus verschiedenen Nationen haben vor der Bühne zusammengesessen und auf der Bühne miteinander getanzt, sagte der Dechant. Ihm zur Seite stand wie schon seit Jahren der evangelische Pfarrer Traugott Eber, er hielt auch wieder die Predigt und verwies darin auf die Bedeutung des Dreifaltigkeitssonntages.
Schon viele Theologen hätten sich die Köpfe heiß gedacht, um das Verhältnis zwischen Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott, dem Hl. Geist zu klären oder zu erklären, sagte Pfarrer Eber. Viele haben damit Probleme. Es gäbe aber Dinge zwischen Himmel und Erde, die brauchen gar keine Erklärung. Wir würden immer gern den Dingen auf den Grund gehen wollen. Aber wer Geheimnisse lüftet, muss auch mit der Konsequenz umgehen können, führte er in seiner Predigt an. Wir würden uns gern an die höchste Stelle setzen, aber die Konsequenz nicht tragen wollen.
Trotz Hass und aller Gewalt verbindet uns etwas, ich bin davon überzeugt, dass es Gott ist, der genau da zu greifen ist, wo Menschen sich verstehen, sagte der ev. Pfarrer. Gottes Liebe trägt alles, selbst dann, wenn das Leben aus unserem Erfahrungshorizont heraustritt.
Wir Christen sollen uns mit der von Gott geschenkten Freiheit und Freude in die bestehende Gemeinschaft einbringen, damit aus Nachbarschaft Gemeinde wird. Denn dort, wo wir Gemeinschaft leben in unseren Kirchengemeinden, in unseren Kommunen über unsere Gemeindegrenzen hinweg in unserer Gesellschaft, da haben Zwietracht und Hass keinen Platz, sagte der Pfarrer zum Schluss.
Der Gottesdienst wurde sehr würdevoll vom Martinschor Kallmerode unter der Leitung von Michael Kohl und der Blaskapelle aus Kallmerode musikalisch gestaltet.
Die Kollekte von gestern wird sowohl für die katholische als auch evangelische Kirche verwendet. Im Anschluss an den Gottesdienst verteilten die Ministranten ein vierblättriges Kleeblatt aus Stoff mit einem Marienkäfer, dass für die vier Personen stehen soll, die jahrelang das Fest begleiteten und organisierten: Gerd Reinhardt, Jutta König und die beiden Pfarrer Dechant Bernhard Wehner und Traugott Eber. Alle vier haben sich beim Fest von den Leinefeldern verabschiedet.
Ilka Kühn























