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Gymnasium „Marie Curie“ Worbis

„Alles im Leben hat seine Zeit.“

Mittwoch, 15. Juni 2016, 20:39 Uhr
Feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse in Worbis. Das Motto erstreckte sich am 11. Juni diesen Jahres über mehrere Kalenderblätter: „Die Zeit enteilt, es reiht sich Jahr an Jahr.“ oder „Erfolge winken jedem, der stets weiß, wohin er will.“....

Zeugnisausgabe  (Foto: E. Thiele) Zeugnisausgabe (Foto: E. Thiele)


So lauteten zwei der Sätze, die auf Frank O. Cassel zurückgehen und dem Festakt als Überschriften dienten. Den Aspekt der Zeit stellte auch Schulleiter Bernd Schüler an den Anfang seiner Festrede: „Alles im Leben hat seine Zeit.“

Zeugnisausgabe  (Foto: E. Thiele) Zeugnisausgabe (Foto: E. Thiele)


So beginnt die Geschichte des kleinen Drachen Tabaluga, der wie die diesjährigen 73 Absolventen des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ ausziehe, um die Zeichen der Zeit verstehen zu lernen. Weiterhin führte der Schulleiter aus, dass die Schüler Bildung genossen hätten und nun dank des hohen Standards der Ausbildung am Worbiser Gymnasium in der Lage seien, sich weitere Bildung anzueignen.

Zeugnisausgabe  (Foto: E. Thiele) Zeugnisausgabe (Foto: E. Thiele)

Dazu passend zitierte Bernd Schüler den berühmten Philosophen Lao Tse: „Lernen ist wie das Rudern gegen den Strom, hört man damit auf, treibt man zurück.“ Die Schule sei dabei ein Ort zum Lernen und zum Leben lernen. Für dieses Leben wünschte der Schulleiter den Abiturienten alles Gute und gratulierte herzlich zur bestandenen Reifeprüfung. Besondere Aufmerksamkeit lenkte Bernd Schüler auf die drei besten Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 2016: Benedikt Gast, Anne Sophie Scheller und Michael Riesmeyer haben ihr Abitur mit der Traumnote 1,0 bestanden.

Natalie Zinke und Melanie Ritter boten dann in ihrer Abiturrede launige Impressionen aus verschiedenen Schulfächern, wobei die Sinnhaftigkeit mancher Inhalte auf humorvolle Weise angezweifelt wurde. Abschließend überreichten sie als Schulgeschenk des Jahrgangs mehrere Presenter an den Oberstufenleiter Peter Dittmann.

In der traditionellen ökumenischen Abschlussandacht in der Stadtkirche Worbis wurde zuvor ein Betrag von 423 Euro zur Unterstützung der Arbeit von Schwester Benedicta gespendet.

Die musikalische Gestaltung der Feierstunde wurde von sehr emotional vorgetragenen Darbietungen des Schulchors und des 12er Chors unter der Leitung von Musiklehrerin Irina Gemsa geprägt. Begleitet wurden die Chöre von Solisten an Klavier, Querflöte und Geige, wobei Sarah Bley zudem noch mit einem ergreifenden Geigen-Solo aus der Musik zum Film „Schindlers Liste“ brillierte.

Einen weiteren musikalischen Glanzpunkt setzte wie schon in den Jahren zuvor das Saxophonquintett unter der Leitung von Wolfgang Busse, das ein reiches musikalisches Spektrum von „Hit the road Jack“ bis zur Erkennungsmelodie der „Muppetshow“ zu Gehör brachte.

Auf dem Abiturball, der am Abend in der Lindenhalle in Niederorschel folgte, führten Hannes Hagedorn und Nick Schneider aus dem elften Jahrgang durch ein buntes Programm mit Musik, Tanz und Quiz sowie einem Wettbewerb, bei dem Schüler und Lehrer ihre Fitness beim Gummitwist unter Beweis stellen konnten.

Die Tanzgruppe „Spirit“ aus Niederorschel sorgte für eine „oskarwürdige“ Tanzeinlage, die von vielen Anwesenden später mit eigenen Tänzen zum Ausklang des festlichen Tages beantwortet wurde.
E. Thiele
Autor: en

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