Dingelstädt
Unterm Dach abgestürzt
Sonntag, 03. Juli 2016, 16:44 Uhr
Schwere Verletzungen erlitt am Samstagvormittag ein Handwerker beim Absturz während Dacharbeiten. Dazu lief der Alarm um 9.24 Uhr bei der Dingelstädter Feuerwehr auf: Technische Hilfeleistung, Personenrettung. Ein Bericht von Sören Baumgarten.....
Notarzt, Rettungswagen, die Feuerwehren aus Dingelstädt kamen mit Blaulicht und Sondersignal zur Sicherung des Unfallortes, zur Rettung und Bergung zum Einsatzort in die Birkunger Straße. Die Verletzungen erwiesen sich so schwer, dass eine personenschonende Rettung erforderlich wurde. Die Drehleiter und weitere Kameraden aus Leinefelde sowie der Hubschrauber der Luftrettung des Bundesministeriums des Innern, Christoph 7 aus Kassel, wurden per Funk über die Rettungsleitstelle angefordert.
Nach erfolgreicher Erstversorgung durch den Notarzt erfolgte die Bergung mittels der Drehleiter der Leinefelder Feuerwehr. Routiniert und erfahren bedienten die Kameraden die Leiter. Sah man dabei in die angespannten Gesichter der Männer, so konnte man an Ihren konzentrierten Blicken ihre langjährigen Einsatzerfahrungen erkennen. Um 10.21 Uhr übernahmen 6 Kameraden den Verletzten mit Hilfe einer Spezialtrage aus dem Rettungskorb, wobei er sofort weiter vom Notarzt und dem Rettungsteam im RTW versorgt wurde.
Inzwischen drehte der Rettungshubschrauber mehrere Runden über den Unglücksort und suchte, unterstützt von der Leinefelder Feuerwehr, nach einem passenden Landeplatz. Dabei kamen die Parkplätze vor dem ehemaligen Rewemarkt, gesichert durch die Dingelstädter Feuerwehr und eine etwas entferntere, mit hohem Gras bewachsene Wiese in der Anton –Thraen-Straße in Betracht. Die erste Möglichkeit schied auf Grund des Baumbestandes aus, und so landete der Hubschrauber auf der nassen Rasenfläche. Das nächste Mal bringen wir euch eine Kettensäge mit. Die Landung auf dem Parkplatz war dem Piloten wegen der Bäume zu gefährlich! meinte ein Leinefelder Kamerad vorbeieilend zur nächsten Aufgabe. Also eigentlich eine lösbare Hausaufgabe für die Stadtverordneten: Die Ausweisung eines befestigten, zentralen Landeplatzes.
Bei ständiger Überwachung der Vitalfunktionen wurde der Verunglückte von der dreiköpfigen Hubschrauberbesatzung übernommen und um 10.38 Uhr hob der Rettungshubschrauber vom Boden in Richtung Krankenhaus ab. 10.45 Uhr: Meldung an die Leitstelle: Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.
Eine Klasse Zusammenarbeit! Ohne große Anweisungen erledigte jede Rettungskraft, nahtlos ins Team eingefügt, ihre Aufgabe.
Über 1000 Feuerwehrleute verließen letztes Jahr die Freiwillige Feuerwehr im Land Thüringen, so titelte erst unlängst eine Regionalzeitung. Kann dann im Notfall trotzdem noch auf schnelle Rettung gehofft werden? Wie steht es mit der Einsatzbereitschaft in der Woche? Die Personaldecke wird zunehmend enger, es fehlt an Nachwuchs, da die Jugend häufig nur außerhalb des Heimatortes Arbeit findet. Die Rettungsaufgaben bleiben. Deshalb beschloss die Stadt Dingelstädt bereits die Anschaffung einer neuen Drehleiter und stellte die Geldmittel dazu bereit. Und noch kann man auf die kameradschaftliche Unterstützung anderer Feuerwehren und ihrer Technik bauen. Einen herzlichen Dank an die Feuerwehr Leinfelde für ihre Unterstützung!!! Dies konnten die Leser auf der facebook- Seite der Dingelstädter Freiwilligen Feuerwehr lesen.
Sören Baumgarten
Autor: enNotarzt, Rettungswagen, die Feuerwehren aus Dingelstädt kamen mit Blaulicht und Sondersignal zur Sicherung des Unfallortes, zur Rettung und Bergung zum Einsatzort in die Birkunger Straße. Die Verletzungen erwiesen sich so schwer, dass eine personenschonende Rettung erforderlich wurde. Die Drehleiter und weitere Kameraden aus Leinefelde sowie der Hubschrauber der Luftrettung des Bundesministeriums des Innern, Christoph 7 aus Kassel, wurden per Funk über die Rettungsleitstelle angefordert.
Nach erfolgreicher Erstversorgung durch den Notarzt erfolgte die Bergung mittels der Drehleiter der Leinefelder Feuerwehr. Routiniert und erfahren bedienten die Kameraden die Leiter. Sah man dabei in die angespannten Gesichter der Männer, so konnte man an Ihren konzentrierten Blicken ihre langjährigen Einsatzerfahrungen erkennen. Um 10.21 Uhr übernahmen 6 Kameraden den Verletzten mit Hilfe einer Spezialtrage aus dem Rettungskorb, wobei er sofort weiter vom Notarzt und dem Rettungsteam im RTW versorgt wurde.
Inzwischen drehte der Rettungshubschrauber mehrere Runden über den Unglücksort und suchte, unterstützt von der Leinefelder Feuerwehr, nach einem passenden Landeplatz. Dabei kamen die Parkplätze vor dem ehemaligen Rewemarkt, gesichert durch die Dingelstädter Feuerwehr und eine etwas entferntere, mit hohem Gras bewachsene Wiese in der Anton –Thraen-Straße in Betracht. Die erste Möglichkeit schied auf Grund des Baumbestandes aus, und so landete der Hubschrauber auf der nassen Rasenfläche. Das nächste Mal bringen wir euch eine Kettensäge mit. Die Landung auf dem Parkplatz war dem Piloten wegen der Bäume zu gefährlich! meinte ein Leinefelder Kamerad vorbeieilend zur nächsten Aufgabe. Also eigentlich eine lösbare Hausaufgabe für die Stadtverordneten: Die Ausweisung eines befestigten, zentralen Landeplatzes.
Bei ständiger Überwachung der Vitalfunktionen wurde der Verunglückte von der dreiköpfigen Hubschrauberbesatzung übernommen und um 10.38 Uhr hob der Rettungshubschrauber vom Boden in Richtung Krankenhaus ab. 10.45 Uhr: Meldung an die Leitstelle: Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.
Eine Klasse Zusammenarbeit! Ohne große Anweisungen erledigte jede Rettungskraft, nahtlos ins Team eingefügt, ihre Aufgabe.
Über 1000 Feuerwehrleute verließen letztes Jahr die Freiwillige Feuerwehr im Land Thüringen, so titelte erst unlängst eine Regionalzeitung. Kann dann im Notfall trotzdem noch auf schnelle Rettung gehofft werden? Wie steht es mit der Einsatzbereitschaft in der Woche? Die Personaldecke wird zunehmend enger, es fehlt an Nachwuchs, da die Jugend häufig nur außerhalb des Heimatortes Arbeit findet. Die Rettungsaufgaben bleiben. Deshalb beschloss die Stadt Dingelstädt bereits die Anschaffung einer neuen Drehleiter und stellte die Geldmittel dazu bereit. Und noch kann man auf die kameradschaftliche Unterstützung anderer Feuerwehren und ihrer Technik bauen. Einen herzlichen Dank an die Feuerwehr Leinfelde für ihre Unterstützung!!! Dies konnten die Leser auf der facebook- Seite der Dingelstädter Freiwilligen Feuerwehr lesen.
Sören Baumgarten



