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Alphacup seit 2008 im Billard

Hier geht es nicht um Preisgelder

Montag, 05. September 2016, 16:52 Uhr
Bereits seit 2008 richten Sebastian Voigt und Sven Röhl aus Aschersleben auf privater Basis ein Billardturnier aus, bei dem es darum geht, den Behindertensport zu fördern. Mittlerweile können sie jedes Jahr die Größen des Sports begrüßen. Deutsche Meister des Billardsports ohne Behinderung geben sich mit Europameistern des Handicap-Billards die Hand. Ein nächstes Turnier ist bereits in Planung...

Handicap-Billard (Foto: Privat) Handicap-Billard (Foto: Privat)


Seit 2008 findet mit dem Alphacup ein Turnier statt, bei dem es nicht um Preisgelder, sondern um das Aufbrechen von Barrieren geht. Barrieren, die in den Köpfen vieler Menschen existieren, wenn es um Behindertensport geht. Die Veranstalter des Alphacups begannen bereits vor acht Jahren, ihre Idee umzusetzen, Billardspieler mit und ohne Handicap an einen Tisch zu bekommen und sich zusammen auf das wesentliche zu konzentrieren - den Spaß am Sport und in der Gemeinschaft.

Handicap-Billard (Foto: Privat) Handicap-Billard (Foto: Privat)


Von Anfang an mit dabei: Tankred „TAI“ Volkmer. Er erklärte sich bereit, der Idee eine Chance zu geben und reiste zusammen mit einigen weiteren Spielern aus der Handicap-Billardszene die über 500km (nach Aschsersleben – Sachsen-Anhalt) an. Nachdem das erste Turnier ein voller Erfolg war, entwickelte sich der Alphacup über die nächsten Jahre zu einer festen Größe im Kalender der Handicap-Spieler.

Auch im Jahr 2016 (am 04.06.2016)wurde der Kampf um den riesigen Wanderpokal wieder ausgetragen. Die Sportfreunde des BSC „Rotation“ Halberstadt stellten dankenswerter Weise ihr Vereinsheim für die Ausrichtung des Cups zur Verfügung. Außerdem sorgten sie dafür, dass es den insgesamt 51 Teilnehmern an nichts fehlte.

Neben gestandenen Größen aus der internationalen Handicap-Billardszene, wie Manfred Gattinger und Tankred Volkmer durften die Organisatoren des Alphacups viele weitere Billardspieler ohne Behinderung begrüßen. Unter ihnen auch Sascha-Andrej Tege, der neben einem deutschen Meistertitel und dem Gewinn der German Open 2010 auch international bereits einiges auf dem Kerbholz hat.

Nach der Vorrunde in vier Gruppen und den Einzel-KO-Viertel-, bzw. Halbfinals kam es im Finale zur Paarung Tege/Feil/Wedemeyer vs. Birkholz/Soltau/Kordes, welches Team Birkholz denkbar knapp für sich entscheiden konnte.

Die Organisatoren des Alphacups Sebastian Voigt und Sven Röhl sind unglaublich stolz darauf, was aus diesem kleinen Turnier in den letzten Jahren geworden ist. Zudem hoffen sie, dass sie im nächsten Jahr noch mehr von ihrem Anliegen überzeugen und die Marke der 20 teilnehmenden Mannschaften knacken können.

Auch Björn Rommel aus Leinefelde setzt sich für dieses Turnier im Handicap-Billard ein und unterstützt die Organisation.
Autor: en

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