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Tabalugahaus Rio - Prof. Näder hat Projekt verlängert

Programm gibt Hoffnung für Straßenkinder

Mittwoch, 14. September 2016, 09:13 Uhr
Fast zwei Jahre nachdem das Tabalugahaus Rio Projekt an den Start ging, haben Prof. Hans Georg Näder und Olavo Egydio Monteriro Carvalho dieses nun verlängert. Seit 2015 organisiert das Tabalugahaus Rio gemeinsam mit dem regionalen Kooperationspartner „Instituto Marques de Salamanca“ kostenlose Bildungsangebote für Straßenkinder.....

 Olavo Egydio Monteriro de Carvalho und Prof. Näder (re) (Foto: Karsten Ley) Olavo Egydio Monteriro de Carvalho und Prof. Näder (re) (Foto: Karsten Ley)

Olavo Egydio Monteriro de Carvalho und Prof. Näder treffen sich während der Paralympics und verlängern ihre Kooperation.

Dazu gehörten die Einrichtung von Computerplätzen und das Angebot von Englischkursen. Nur durch Bildungsmaßnahmen haben die Kinder in Brasilien eine reelle Chance, den ärmlichen Verhältnissen, in denen sie leben, zu entkommen.

Tabalugahaus Rio (Foto: Karsten Ley) Tabalugahaus Rio (Foto: Karsten Ley)

Paula Baggio Leiterin des IMDS, Olavo Egydio Monteriro de Carvalho Unternehmer und Gründer des IMDS und Prof Hans Georg Näder, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ottobock Gruppe.

Um die Kinder weiter zu fördern haben Prof. Hans Georg Näder und Olavo Egydio Monteriro de Carvalho im Rahmen der Paralympics beschlossen, das Projekt bis einschließlich 2018 fortzuführen. Neben den bereits bestehenden Angeboten soll der Focus auch auf einem Vorschulprojekt liegen.

„Mit der Erweiterung auf die Vorschule erreichen wir auch die Jungen und Mädchen, die noch zu jung für die Englisch- und Computerkurse sind. Unser Ziel ist es, sie so früh wie möglich zu unterstützen, um ihnen zukünftig ein Leben außerhalb der Favelas zu ermöglichen“, erklärt Prof. Hans Georg Näder.

In Brasilien gibt es öffentliche und private Schulen. Die öffentlichen sind zwar kostenlos, dafür aber mit schlechtem Lernmaterial und Lehrpersonal ausgestattet. Mehr als achtzig Prozent der brasilianischen Kinder und Jugendlichen haben jedoch keine Alternative zum staatlichen Bildungssystem, da ihre Eltern das Geld für die privaten Schulen nicht aufbringen können. Häufig brechen sie die Schule ab und haben so kaum Chancen auf eine spätere Arbeitsstelle.

Autor: en

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