Interkulturelle Woche im Eichsfeld 2016
Bis Ende November gibt es viele Veranstaltungen
Samstag, 17. September 2016, 22:04 Uhr
Bis Ende November wird es im Eichsfeld viele Veranstaltungen im Rahmen der Interkulturellen Woche geben. Eröffnet wurde sie am vergangenen Freitag mit rund 800 Kindern. Die Lorenz-Kellner-Sporthalle bot zur Eröffnungsveranstaltung ein kunterbuntes Bild. Viele Kinder aus verschiedenen Schulen waren gekommen, um die Interkulturelle Woche 2016 im Eichsfeld zu eröffnen. Die jeweiligen Beiträge hätten bunter nicht sein können...
Um ein gutes Miteinander warb die Ausländerbeauftragte Eva Träger, die Interkulturelle Woche sei eine gute Gelegenheit dafür. Landrat Werner Henning freute sich über die so gut gefüllte Halle. Er dankte, dass Eva Träger sich für die Interkulturelle Woche immer um ein sehr vielseitiges Programm bemühte. 1800 Ausländer und Flüchtlinge würden derzeit im Kreis leben. Für unsere Verhältnisse recht viel, aber er freue sich, dass wir alle miteinander zurecht kommen. Zu keinem Zeitpunkt hätte jemand in einem Zelt oder in einer Turnhalle schlafen müssen, sagte er rückblickend beispielsweise zur Unterbringung. Das sei nicht selbstverständlich gewesen. Aktuell bekäme er überhaupt keine Beschwerden, dass das Zusammenleben nicht funktionieren würde. Er wünschte allen, dass sie fröhlich feiern und war gespannt auf das Programm.
Das war bunt gemischt mit Tänzen und Liedern, mehreren Tanzgruppen und Solisten und führte durch verschiedene Länder. Auch eine Musikgruppe und eine Tanzgruppe aus Ungarn war dabei.
Trotz Heiratsvorbereitungen war Raisa Mutruk vom Verein Rodnik in Heiligenstadt gekommen und zeigte einen Zigeunertanz. Moderator Gerald Dirk von der Villa Lampe wünschte ihr alles Gute zur Hochzeit, die sie gestern in Kassel feierte. Gleich mit vier Tänzen war die Mutter-Kind-Gruppe der Villa Lampe unter Leitung von Svetlana Voloß vertreten. Höhepunkt war sicher der Tanz Hallo Deutschland zum Schluss, wo alle Kinder und Gäste mitmachen konnten.
Migrantenkinder aus Albanien stellten sich mit einem traditionellen Tanz vor. Die Tanzgruppe der Montessorischule in Beuren führte den ungarischen Tanz Tanz für das Kind auf und hatte gleich einen kleinen Fan. Die Sprachschule Am Förderzentrum sang das Lied Vor dem Schulhof, Yusuf Yildrin aus Worbis überzeugte mit traditioneller Musik aus seinem Heimatland, der Türkei. Viel Beifall erhielten Malika Sambulatova und ihr Partner für den tschetschenischen Hochzeitstanzs in Original-Kostümen und im Anschluss die Gruppe Xigubo mit ihren afrikanischen Trommeln.
Zum Mittag gab es Spezialitäten aus verschiedenen Ländern. Danach konnten die Kinder sich sportlich betätigen, oder in Geschicklichkeitsspielen üben, an unterschiedlichen Workshops teilnehmen. Außerdem präsentierte sich dann in der Sporthalle noch der Kinderzirkus.
Ilka Kühn
Autor: enUm ein gutes Miteinander warb die Ausländerbeauftragte Eva Träger, die Interkulturelle Woche sei eine gute Gelegenheit dafür. Landrat Werner Henning freute sich über die so gut gefüllte Halle. Er dankte, dass Eva Träger sich für die Interkulturelle Woche immer um ein sehr vielseitiges Programm bemühte. 1800 Ausländer und Flüchtlinge würden derzeit im Kreis leben. Für unsere Verhältnisse recht viel, aber er freue sich, dass wir alle miteinander zurecht kommen. Zu keinem Zeitpunkt hätte jemand in einem Zelt oder in einer Turnhalle schlafen müssen, sagte er rückblickend beispielsweise zur Unterbringung. Das sei nicht selbstverständlich gewesen. Aktuell bekäme er überhaupt keine Beschwerden, dass das Zusammenleben nicht funktionieren würde. Er wünschte allen, dass sie fröhlich feiern und war gespannt auf das Programm.
Das war bunt gemischt mit Tänzen und Liedern, mehreren Tanzgruppen und Solisten und führte durch verschiedene Länder. Auch eine Musikgruppe und eine Tanzgruppe aus Ungarn war dabei.
Trotz Heiratsvorbereitungen war Raisa Mutruk vom Verein Rodnik in Heiligenstadt gekommen und zeigte einen Zigeunertanz. Moderator Gerald Dirk von der Villa Lampe wünschte ihr alles Gute zur Hochzeit, die sie gestern in Kassel feierte. Gleich mit vier Tänzen war die Mutter-Kind-Gruppe der Villa Lampe unter Leitung von Svetlana Voloß vertreten. Höhepunkt war sicher der Tanz Hallo Deutschland zum Schluss, wo alle Kinder und Gäste mitmachen konnten.
Migrantenkinder aus Albanien stellten sich mit einem traditionellen Tanz vor. Die Tanzgruppe der Montessorischule in Beuren führte den ungarischen Tanz Tanz für das Kind auf und hatte gleich einen kleinen Fan. Die Sprachschule Am Förderzentrum sang das Lied Vor dem Schulhof, Yusuf Yildrin aus Worbis überzeugte mit traditioneller Musik aus seinem Heimatland, der Türkei. Viel Beifall erhielten Malika Sambulatova und ihr Partner für den tschetschenischen Hochzeitstanzs in Original-Kostümen und im Anschluss die Gruppe Xigubo mit ihren afrikanischen Trommeln.
Zum Mittag gab es Spezialitäten aus verschiedenen Ländern. Danach konnten die Kinder sich sportlich betätigen, oder in Geschicklichkeitsspielen üben, an unterschiedlichen Workshops teilnehmen. Außerdem präsentierte sich dann in der Sporthalle noch der Kinderzirkus.
Ilka Kühn




























































