Leinefelde-Worbis
Rosenmontag mal ganz anders
Montag, 27. Februar 2017, 16:46 Uhr
Ein ungewohntes Bild heute Vormittag vor dem Rathaus Wasserturm: kein Anzeichen von Rosenmontag, keine Narren im und vor dem Rathaus....Der neue Bürgermeister hatte eine andere Idee...
Er hatte die Karnevalisten aller Vereine der Stadt mit ihren Ortsteilen in das Foyer der Obereichsfeldhalle eingeladen. Vielleicht schon mal mit einem Blick in die Zukunft, da gleich nebenan vielleicht doch die Stadtverwaltung (oder zumindest ein Teil davon) ihren Sitz haben wird? Und heute wurden die Närrinnen und Narren gewahr, es wird sich noch mehr ändern.
Doch zunächst kamen die Abordnungen der Karnevalsvereine aus den neun Ortsteilen im Foyer der Obereichsfeldhalle an, manche zunächst etwas zögerlich, da niemand die Türen zuhielt und sie sich keinen Zutritt verschaffen mussten. Bürgermeister Marco Grosa klärte später in der Bütt dann auf: der Sturm aufs Rathaus und die Schlüsselübergabe ist tratitionsgemäß im Karneval immer am 11.11. eines jeden Jahres. Deshalb wird es künftig am Rosenmontag einen Empfang der Stadtverwaltung für die Karnevalsvereine geben.
Die Premiere dazu ist heute schon geglückt. Doch eins war sofort klar: das Foyer ist zu klein, deshalb wird nächstes Jahr in der Obereichsfeldhalle der Empfang gefeiert, verprach der Bürgermeister. Es war heute als Bürgermeister sozusagen sein Debüt in der Bütt der Stadtverwaltung. Und es war zu spüren, dass er selbst Karnevalist mit Leib und Seele ist.
Die Stimmung war eine sehr ausgelassene, wie es sich für den Rosenmontag gehört. Und als erste kam die Abordnung von Hundeshagen in das Foyer. Das Fazit des Hundeshagener Bürgermeisters Thomas Müller: Es sei toll, wie die Vereine hier zusammen Karneval feiern, Hundeshagen wird sich dementsprechend 2018 einbringen. Auch wenn der Ort noch nicht zu Leinefelde-Worbis direkt gehört, Thomas Müller bekam schon mal einen kleinen Schlüssel und er sagte: "Mit Hundeshagen in der Stadt wächst zusammen, was zusammengehört!" Und auch den Hundeshagener Schlachtruf übten alle gleich zusammen, die Betonung liegt hier auf dem He!
Doch bevor es heute losging, hatte Natalie Hünger erstmals das Wort in der Bütt ergriffen, war sie doch beim letzten Karneval noch als Pressevertreterin im Saal. Sie testete gleich die Kenntnisse der Närrinnen und Narren über die Spitznamen der einzelnen Orte, was doch nicht so leicht war. Oder hätten Sie gewusst, was sich hinter Ahfaller Guhlekram oder Zainbecke verbirgt?
Die Ortsbürgermeister haben es jedenfalls gewusst und durften sich ein extra von Malika Sambulatova entworfenes und gemaltes Schild mit dem Wappentier mitnehmen. Da platzten mit eigner Karnevalband die Worbiser herein, wie immer zu spät, dafür gingen sie auch wieder früher. Aber es hat seinen Grund, schließlcih haben sie am Rosenmontag einige Termine zu absolvieren.
Die Karnevalsvereine überraschten mit karnevalistischen Einlagen in der Bütt oder auf der Tanzfläche. Manche hatten kaum noch Stimme, aber alle waren gut drauf. An belegten Brötchen und Getränken mangelte es auch nicht, es wurde reichlich aufgetragen.
An der Tür zum Wasserturm hing vorsorglich ein Zettel auf dem stand, dass der Sturm aufs "Rathaus" im Foyer der Obereichsfeldhalle stattfindet, denn die Veranstaltung ist ja öffentlich. Bis zum nächsten Jahr hat es sich sicher herumgesprochen und es kommen noch mehr Bürger zum Empfang der Karnevalisten.
Dann zum Rosenmontag auch von uns noch ein Helau!
Ilka Kühn
Autor: enEr hatte die Karnevalisten aller Vereine der Stadt mit ihren Ortsteilen in das Foyer der Obereichsfeldhalle eingeladen. Vielleicht schon mal mit einem Blick in die Zukunft, da gleich nebenan vielleicht doch die Stadtverwaltung (oder zumindest ein Teil davon) ihren Sitz haben wird? Und heute wurden die Närrinnen und Narren gewahr, es wird sich noch mehr ändern.
Doch zunächst kamen die Abordnungen der Karnevalsvereine aus den neun Ortsteilen im Foyer der Obereichsfeldhalle an, manche zunächst etwas zögerlich, da niemand die Türen zuhielt und sie sich keinen Zutritt verschaffen mussten. Bürgermeister Marco Grosa klärte später in der Bütt dann auf: der Sturm aufs Rathaus und die Schlüsselübergabe ist tratitionsgemäß im Karneval immer am 11.11. eines jeden Jahres. Deshalb wird es künftig am Rosenmontag einen Empfang der Stadtverwaltung für die Karnevalsvereine geben.
Die Premiere dazu ist heute schon geglückt. Doch eins war sofort klar: das Foyer ist zu klein, deshalb wird nächstes Jahr in der Obereichsfeldhalle der Empfang gefeiert, verprach der Bürgermeister. Es war heute als Bürgermeister sozusagen sein Debüt in der Bütt der Stadtverwaltung. Und es war zu spüren, dass er selbst Karnevalist mit Leib und Seele ist.
Die Stimmung war eine sehr ausgelassene, wie es sich für den Rosenmontag gehört. Und als erste kam die Abordnung von Hundeshagen in das Foyer. Das Fazit des Hundeshagener Bürgermeisters Thomas Müller: Es sei toll, wie die Vereine hier zusammen Karneval feiern, Hundeshagen wird sich dementsprechend 2018 einbringen. Auch wenn der Ort noch nicht zu Leinefelde-Worbis direkt gehört, Thomas Müller bekam schon mal einen kleinen Schlüssel und er sagte: "Mit Hundeshagen in der Stadt wächst zusammen, was zusammengehört!" Und auch den Hundeshagener Schlachtruf übten alle gleich zusammen, die Betonung liegt hier auf dem He!
Doch bevor es heute losging, hatte Natalie Hünger erstmals das Wort in der Bütt ergriffen, war sie doch beim letzten Karneval noch als Pressevertreterin im Saal. Sie testete gleich die Kenntnisse der Närrinnen und Narren über die Spitznamen der einzelnen Orte, was doch nicht so leicht war. Oder hätten Sie gewusst, was sich hinter Ahfaller Guhlekram oder Zainbecke verbirgt?
Die Ortsbürgermeister haben es jedenfalls gewusst und durften sich ein extra von Malika Sambulatova entworfenes und gemaltes Schild mit dem Wappentier mitnehmen. Da platzten mit eigner Karnevalband die Worbiser herein, wie immer zu spät, dafür gingen sie auch wieder früher. Aber es hat seinen Grund, schließlcih haben sie am Rosenmontag einige Termine zu absolvieren.
Die Karnevalsvereine überraschten mit karnevalistischen Einlagen in der Bütt oder auf der Tanzfläche. Manche hatten kaum noch Stimme, aber alle waren gut drauf. An belegten Brötchen und Getränken mangelte es auch nicht, es wurde reichlich aufgetragen.
An der Tür zum Wasserturm hing vorsorglich ein Zettel auf dem stand, dass der Sturm aufs "Rathaus" im Foyer der Obereichsfeldhalle stattfindet, denn die Veranstaltung ist ja öffentlich. Bis zum nächsten Jahr hat es sich sicher herumgesprochen und es kommen noch mehr Bürger zum Empfang der Karnevalisten.
Dann zum Rosenmontag auch von uns noch ein Helau!
Ilka Kühn





















































