Leinefelde-Worbis
Breitenbach hat gute Chance für das Entwicklungsprogramm
Donnerstag, 09. März 2017, 20:18 Uhr
Vom Wetter her war es gestern Abend nicht gerade geeignet, einen Spaziergang zum Wolfhagen in Breitenbach zu machen. Und es stand Championsleague auf dem TV-Programm. Trotzdem ließen es sich rund 40 Bürger nicht nehmen, zur Einwohnerversammlung zu kommen....
Dazu hatte Bürgermeister Marko Grosa eingeladen. Es ging um die künftige Entwicklung des Leinefelde-Worbiser Ortsteiles Breitenbach. Zweimal war Breitenbach schon im Dorferneuerungsprogramm, jetzt wird es wieder angestrebt. Es liegen zehn bis 15 Jahre dazwischen und es hat sich vieles geändert. So heißt es auch nicht mehr Dorferneuerungsprogramm, sondern Förderprogramm Dorfentwicklung in Thüringen. Doch ganz gleich, wie der Name für solch ein Programm ist, letztlich zählt, was dabei herauskommt.
Eine Menge Hürden sind zu nehmen, bis eine Gemeinde in ein solches Programm aufgenommen wird. Da muss zunächst ein gemeindliches Entwicklungskonzept erarbeitet werden. Es gibt auch ein extra Büro, dass sich damit befasst und alles im Detail ausarbeitet. Für Breitenbach ist es das Büro Götze, Landschaftsarchitektur und Forstplanung von Nordhausen. Die beiden Mitarbeiterinnen Sandra Dünkel und Laura Grimm stellten alles vor und erklärten, was bislang sich getan hat. So wurde zunächst eine Bestandsaufnahmen in Breitenbach gemacht, dann ein Maßnahmekonzept erstellt und eine Teilbereichsplanung.
Roland Senft vom Bauamt konnte weitere Erläuterungen geben. So zählen zu den wichtigen Bereichen in Breitenbach der Angerbereich, das Dorfgemeinschaftshaus, die Dorfkuhle, die ehemalige Badeanstalt, die Klienbaude und natürlich vor allem der Wolfhagen. Diese Bereiche stehen auch auf der Prioritätenliste, die zuerst angegangen werden sollen.
Das Dorfgemeinschaftshaus gehört allerdings nicht zum Entwicklungsprogramm, betonte Bürgermeister Marko Grosa und erklärte kurz, wie es aussehen soll. Es wird überschaubar, nicht viel größer als ein Einfamilienhaus.
Auf die Frage eines Bürgers, ob es denn feststeht, dass Breitenbach überhaupt in das Entwicklungsprogramm aufgenommen wird, sagte der Bürgermeister mit großer Wahrscheinlichkeit ja. Die Voraussetzungen jetzt seien anders als vor zwei Jahren. Es müssen natürlich einige Unterlagen erarbeitet und eingereicht werden, außerdem sind zwei Einwohnerversammlungen durchzuführen, damit die Bürger von vornherein beteiligt werden. Eine zweite folgt demnächst.
Zum Projekt Wolfhagen war Marco Link von der Stadtplanung/Städtebau Kassel extra nach Breitenbach gekommen, um die Pläne vorzustellen. Einige Einwohner gaben noch Tipps, die evtl. in die Planung mit einfließen könnten, sprachen auch die Beleuchtung an. Marko Grosa selbst machte noch einige Ausführungen zum Vereinshaus am Wolfhagen. Alles in allem war es eine gute Versammlung mit vielen Informationen und einem guten Miteinander. Nachdem, was alles sich entwicklen soll, wird es in den nächsten Wochen und Monaten spannend in Breitenbach.
Ilka Kühn
Autor: enDazu hatte Bürgermeister Marko Grosa eingeladen. Es ging um die künftige Entwicklung des Leinefelde-Worbiser Ortsteiles Breitenbach. Zweimal war Breitenbach schon im Dorferneuerungsprogramm, jetzt wird es wieder angestrebt. Es liegen zehn bis 15 Jahre dazwischen und es hat sich vieles geändert. So heißt es auch nicht mehr Dorferneuerungsprogramm, sondern Förderprogramm Dorfentwicklung in Thüringen. Doch ganz gleich, wie der Name für solch ein Programm ist, letztlich zählt, was dabei herauskommt.
Eine Menge Hürden sind zu nehmen, bis eine Gemeinde in ein solches Programm aufgenommen wird. Da muss zunächst ein gemeindliches Entwicklungskonzept erarbeitet werden. Es gibt auch ein extra Büro, dass sich damit befasst und alles im Detail ausarbeitet. Für Breitenbach ist es das Büro Götze, Landschaftsarchitektur und Forstplanung von Nordhausen. Die beiden Mitarbeiterinnen Sandra Dünkel und Laura Grimm stellten alles vor und erklärten, was bislang sich getan hat. So wurde zunächst eine Bestandsaufnahmen in Breitenbach gemacht, dann ein Maßnahmekonzept erstellt und eine Teilbereichsplanung.
Roland Senft vom Bauamt konnte weitere Erläuterungen geben. So zählen zu den wichtigen Bereichen in Breitenbach der Angerbereich, das Dorfgemeinschaftshaus, die Dorfkuhle, die ehemalige Badeanstalt, die Klienbaude und natürlich vor allem der Wolfhagen. Diese Bereiche stehen auch auf der Prioritätenliste, die zuerst angegangen werden sollen.
Das Dorfgemeinschaftshaus gehört allerdings nicht zum Entwicklungsprogramm, betonte Bürgermeister Marko Grosa und erklärte kurz, wie es aussehen soll. Es wird überschaubar, nicht viel größer als ein Einfamilienhaus.
Auf die Frage eines Bürgers, ob es denn feststeht, dass Breitenbach überhaupt in das Entwicklungsprogramm aufgenommen wird, sagte der Bürgermeister mit großer Wahrscheinlichkeit ja. Die Voraussetzungen jetzt seien anders als vor zwei Jahren. Es müssen natürlich einige Unterlagen erarbeitet und eingereicht werden, außerdem sind zwei Einwohnerversammlungen durchzuführen, damit die Bürger von vornherein beteiligt werden. Eine zweite folgt demnächst.
Zum Projekt Wolfhagen war Marco Link von der Stadtplanung/Städtebau Kassel extra nach Breitenbach gekommen, um die Pläne vorzustellen. Einige Einwohner gaben noch Tipps, die evtl. in die Planung mit einfließen könnten, sprachen auch die Beleuchtung an. Marko Grosa selbst machte noch einige Ausführungen zum Vereinshaus am Wolfhagen. Alles in allem war es eine gute Versammlung mit vielen Informationen und einem guten Miteinander. Nachdem, was alles sich entwicklen soll, wird es in den nächsten Wochen und Monaten spannend in Breitenbach.
Ilka Kühn


