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Hausärzte werfen Spahn "völliges Versagen" vor

Wir liefern, Spahn nicht

Sonnabend, 20. November 2021, 10:36 Uhr
Die Politik fordert Bürger auf, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Das geht auch beim Hausarzt aber deren Engagement habe das Gesundheitsministerium nun einen "Knüppel zwischen die Beine geworfen", kritisiert der Verband der Thüringer Hausärzte...

Erstimpfungen sind vermehrt nachgefragt, Boosterimpfungen ebenso. Hundertausende Termine sind bis Weihnachten vergeben, davon 90% für Impfungen mit BioNTech. Ständig wurde wiederholt: „Wir haben genug Impfstoff für alle“.

"Nun wird vom BMG mitgeteilt, dass nur noch 30 Personen pro Woche, pro Ärztin mit BioNTech geimp- werden können. Das schaffen manche Teams in einer Impf- Sprechstunde in 90 Minuten! Unser Engagement in der Pandemie wird mit Füßen getreten!", sagt Dr. Ulf Zitterbart, Vorsitzender des Thüringer Hausärzteverbandes.

"So kann kein Team arbeiten. Die Mitarbeiterinnen und Kolleginnen sind am Ende. Die flächendeckende hausärztliche Versorgung steht vor dem Kollaps.
Es ist keine Zeit für Umplanungen!", so Zitterbart weiter. "Wir liefern, Herr Spahn nicht!"
Autor: red

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