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Mo, 09:19 Uhr
21.10.2013

Aus Familienbesitz in Vereinsraum

Es findet sich so Manches, wenn man mal auf dem Dachboden stöbert. So ging es kürzlich auch Gerhard Bader aus Bernterode/Breitenworbis. Ihm war wieder ein Bild in die Hände gefallen, dass er dahin geben wollte, wo es einst entstand....

Bildübergabe in Birkungen (Foto: G. Bader) Bildübergabe in Birkungen (Foto: G. Bader)

Gerhard Bader (li.) übergab das Gemälde Ernst Bode für Birkungen. Es soll seinen Platz im Vereinsraum im Siechen finden.

In Birkungen ist es einst gemalt worden. Doch bis es dahin kam, hatte es weit ab vom Eichsfeld gehangen. Ursprünglich gehörte es Heinrich Stöber in Birkungen. Es war zu einer Zeit, da gab es in Birkungen einen Friseurmeister, der nicht nur gut mit der Schere umgehen konnte, sondern auch mit Pinsel und Farbe, Karl Gräfedünkel. Und er sollte für Heinrich Stöber ein Bild von der Helenen-Kapelle malen.

Heinrich Stöber zog mit seiner Frau Gertrud nach Castrop-Rauxel. Das Bild nahmen sie mit als Erinnerung an ihre Heimat. Vieler Jahre hing es dort, bis er und seine Frau Gertrud starben. Als der Haushalt dort aufgelöst werden musste, kam das Bild in Familienbestand wieder zurück ins Eichsfeld, zu Gertrud Bader und als sie verstarb, später zu Gerhard Bader und seiner Ehefrau. Damals wussten sie nicht, wo die Kapelle war.

Aber der Birkunger Ortsbürgermeister Ernst Bode konnte helfen. Er hatte die Kapelle wiedererkannt und konnte auch sagen, wo man sie findet. So hat sich Familie Bader dann entschlossen, das schon sehr alte und inzwischen restaurierte Gemälde, Birkungen zu schenken, damit es der Nachwelt erhalten bleibt.

Autor: en

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