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Fr, 19:20 Uhr
25.10.2013

Schlag gegen Göttinger Softwarepiraten

Der Internet-Schwerpunktstaatsanwaltschaft Göttingen und den Ermittlern des Cybercrime-Fachkommissariats 3.2 K der Polizei Göttingen ist in der vergangenen Woche ein empfindlicher Schlag gegen einen bundesweit tätigen Softwarepiraten gelungen...


Der 28 Jahre alte Mann aus Göttingen wird verdächtigt, illegal kopierte Navigationssoftware via Internet verkauft zu haben. Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung über den Verkauf von Raubkopien im Internet geriet der Mann ins Visier der Spezialisten der Göttinger Polizei. Die Ermittler nahmen daraufhin eine öffentlich frei zugängliche Facebook-Gruppe in Augenschein. Und tatsächlich - die durch den Zeugen mitgeteilten Informationen bestätigten sich.

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Die Cybercrime-Ermittler fanden heraus, dass der 28-Jährige dort aktuelle Software für alle mobilen und fest eingebauten Navigationsgeräte zum Preis von 20 Euro anbot. Als spezielle "Serviceleistung" versprach er sogar, die Software vor Ort bei seinen Kunden zu installieren.

Auf Antrag der Internet -Schwerpunktstaatsanwaltschaft Göttingen erließ das Amtsgericht Göttingen einen Durchsuchungsbeschluss wegen des Verdachts der gewerblichen Urheberrechtsverletzung (§§ 106, 108a Urhebergesetz) gegen den Göttinger.

Bei der Durchsuchung stießen die Ermittler auf die gesuchten Beweismittel, darunter u.a. eine mobile Festplatte mit den Kartendaten und auch Kundendaten, ein Laptop, einen Tablet-PC und ein Smartphone welche zur Duplizierung und Verkauf der Software genutzt worden sind sowie versandfertige "Kundenpost" mit CDROM, welche Navi-Software enthielt.

Laptopfestplatte und Smartphone hatte der Tatverdächtige zwar durch einen Zugriffsschutz gesichert, das half aber nichts. Die Ermittlungen der speziell geschulten Experten des 3.2 K konnte er nicht aufhalten. Sie überwanden die Sperre mühelos.

Aktuell werden die sichergestellten Daten im Cybercrime-Fachkommissariat der Göttinger Polizei intensiv mithilfe einer Spezialsoftware ausgewertet. Bereits jetzt steht fest, dass der 28-Jährige bundesweit Kunden hatte. Die Ermittlungen dauern an.
Autor: en

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