Fr, 10:11 Uhr
29.11.2013
Winterdienst erprobt Solesprühtechnik
Verkehrsminister Carius appelliert an die Kraftfahrer für eine umsichtige Fahrweise. Der Winter ist bereits in Teilen Thüringens eingezogen. Die Straßenwärter mit ihren über 250 Winterdienstfahrzeugen sind darauf vorbereitet und einsatzbereit...
Aber Glatteis und überfrierende Nässe lassen sich nicht vollständig unterbinden. Deshalb gilt für umsichtige Verkehrsteilnehmer, etwas mehr Zeit für die notwendigen Fahrten einzuplanen und die Fahrzeuge winterfest auszurüsten. Ohne Winterreifen sollte bei dieser Witterung niemand mehr unterwegs sein, sagte heute Verkehrsminister Christian Carius in Erfurt. Nächste Woche wird sich der Minister beim 4. Tag des Winterdienstes in der Autobahnmeisterei Breitenworbis über die Vorbereitungen der Straßenwärter informieren.
Mit zwei neuen Solesprühfahrzeugen erproben wir in diesem Jahr in der Umgebung von Erfurt und Mühlhausen einen interessanten technologischen Ansatz beim Winterdienst, so Carius bei der Präsentation des ersten Straßenzustandsberichts der Winterdienstsaison 2013/14.
Durch die Anwendung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse wollen wir auch künftig die Kosten für den Winterdienst ein Stück weit begrenzen und dennoch die sichere Befahrbarkeit der winterlichen Straßen erhöhen. Die neue Soletechnologie könnte dazu beitragen, dass Reifglätte und überfrierende Nässe besser vermieden werden können. Durch einen geringeren Salzverbrauch könnten wir dabei auch die Umwelt entlasten.
Eine neue Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen belegt, dass die neue Technologie vor allem bei der präventiven Streuung vor Glättebildung eine um bis zu 60 Prozent geringere Salzmenge benötigt als die bisherige Feuchtsalztechnologie. Durch die um rund ein Drittel sinkenden Kosten für das Streugut könnten Tausalzlösungen auch wirtschaftlich überlegen sein. Allerdings erfordert der Einsatz der Sole zunächst Investitionen in neue Technik. Die Thüringer Straßenbauverwaltung testet die neue Technologie mit dem Einsatz von zwei Solesprühfahrzeugen, die vornehmlich auf der B 4 zwischen Erfurt und Andisleben und auf der B 247 zwischen Schönstedt und Mühlhausen zum Einsatz kommen.
Autor: enAber Glatteis und überfrierende Nässe lassen sich nicht vollständig unterbinden. Deshalb gilt für umsichtige Verkehrsteilnehmer, etwas mehr Zeit für die notwendigen Fahrten einzuplanen und die Fahrzeuge winterfest auszurüsten. Ohne Winterreifen sollte bei dieser Witterung niemand mehr unterwegs sein, sagte heute Verkehrsminister Christian Carius in Erfurt. Nächste Woche wird sich der Minister beim 4. Tag des Winterdienstes in der Autobahnmeisterei Breitenworbis über die Vorbereitungen der Straßenwärter informieren.
Mit zwei neuen Solesprühfahrzeugen erproben wir in diesem Jahr in der Umgebung von Erfurt und Mühlhausen einen interessanten technologischen Ansatz beim Winterdienst, so Carius bei der Präsentation des ersten Straßenzustandsberichts der Winterdienstsaison 2013/14.
Durch die Anwendung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse wollen wir auch künftig die Kosten für den Winterdienst ein Stück weit begrenzen und dennoch die sichere Befahrbarkeit der winterlichen Straßen erhöhen. Die neue Soletechnologie könnte dazu beitragen, dass Reifglätte und überfrierende Nässe besser vermieden werden können. Durch einen geringeren Salzverbrauch könnten wir dabei auch die Umwelt entlasten.
Eine neue Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen belegt, dass die neue Technologie vor allem bei der präventiven Streuung vor Glättebildung eine um bis zu 60 Prozent geringere Salzmenge benötigt als die bisherige Feuchtsalztechnologie. Durch die um rund ein Drittel sinkenden Kosten für das Streugut könnten Tausalzlösungen auch wirtschaftlich überlegen sein. Allerdings erfordert der Einsatz der Sole zunächst Investitionen in neue Technik. Die Thüringer Straßenbauverwaltung testet die neue Technologie mit dem Einsatz von zwei Solesprühfahrzeugen, die vornehmlich auf der B 4 zwischen Erfurt und Andisleben und auf der B 247 zwischen Schönstedt und Mühlhausen zum Einsatz kommen.