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Di, 15:40 Uhr
03.12.2013

Herzlich willkommen, Canis Lupus

Der BUND Thüringen begrüßt die Rückkehr des Wolfes nach Thüringen. Die Sichtung eines Wolfes bei Jena ist ein Beleg dafür, dass dieser große Beutegreifer auch in Thüringen wieder heimisch wird...


„Der Wolf gehörte schon immer zur heimischen Tierwelt.“, sagte Dr. Burkhard Vogel, Landesgeschäftsführer des BUND Thüringen. „Seine Rückkehr ist eine große Bereicherung für unsere Landschaften. Um den Wolf zu schützen und seine Rückkehr zu unterstützen, ist es wichtig, die Menschen über die Lebensweise und Gefährdung der Tiere aufzuklären. Die über Jahrhunderte in Märchen und Erzählungen geschürte Angst vor ihnen ist unbegründet.“

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Ausdrücklich begrüßte Vogel den frühzeitig vom Umweltministerium erarbeiteten Managementplan für den Wolf. Mit diesem Plan seien die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass der Wolf wieder seinen Platz in Thüringen einnehmen könne.
Die mögliche Rückkehr des Wolfes sei ein großer Erfolg für die Naturschutzarbeit in Thüringen – und zugleich eine Herausforderung. Dass ein konfliktarmes Zusammenleben von Mensch und Wolf möglich ist, zeigt heute bereits die sächsische Lausitz, die mit ihren Wölfen jährlich zahlreiche Touristen aus dem ganzen Bundesgebiet anlockt.

Der Wolf ist ein eher vorsichtiges Tier, das sich dem Menschen nur in Ausnahmesituationen nähert. Er lebt in Rudeln und wenn nach ein bis zwei Jahren die Jungtiere geschlechtsreif geworden sind, verlassen sie den Familienverband. Sie begeben sich dann auf die Suche nach einem Partner, mit dem sie ein neues Rudel gründen. Zum Überleben benötigt der Wolf ausreichend Beutetiere in seinem bis zu 350 km² großen Territorium.

Mit der Ausbreitung menschlicher Siedlungen, der offenen Viehhaltung und dem geringen Schutz des Weideviehs kam es zu vermehrten Erbeutungen von Nutztieren durch den Wolf, woraufhin der Mensch ihn zum Feind erklärte.
Autor: red

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Kommentare
hunter
03.12.2013, 20:20 Uhr
Wolf
Juhu endlich bist du nun auch offiziell in Thüringen angekommen. Herzlich Willkommen ;-)
Onkel Tom
03.12.2013, 21:52 Uhr
Hurra, der Wolf ist da!
Schon in 2010 gab es einen ersten Wolfsriss im Landkreis NDH, auch danach ist der Wolf gesehen, aber leider nicht gefilmt worden. Damit wurde seine Anwesenheit hier von den Verantwortlichen verleugnet!

Unsere Nachbarn in Sachsen freuen sich soo sehr über ihren Wolf, dass dort schon ein Landrat den HUT GENOMMEN HAT!weil er es mit seinem Gewissen nicht vereinbaren konnte, dass als Entschädigung für Wolfsrisse fünfstellige Beträge gezahlt werden, aber für die Erzieher in Kita`s oder für die Kinder in der Schule kein "Kopiergeld" da ist!!!
Sehr fragglich erscheint doch hier bei aller Freude, warum eine Feststellung vom 01.11.!!!erst jetzt bekannt wird?!?
Hier werden fachlich unwissende Bürger gezielt verdummt!!!

Und zu den Naturschützern, die sich hier so sehr freuen...wer erzählt denn mal dem "unwissenden Bürger", dass von den "Wolfsschützern" tierschutzrechtlich verbotene Fallen ("Tellereisen") benutzt werden -nachweislich-, um Wölfe zu fangen und zu besendern???

Ich bin für den Wolf - da wo er seinen Lebensraum noch finden kann, aber nicht, um Lobbyisten ein "Spielfeld" zu geben!!!

Und für die vielen "möchtegern Grünen"... ich habe schon mehr als einen Baum gepflanzt, ganz ohne Presseshow - aus Überzeugung!!!
So, nun labert mal los - oder überlegt!
Pe_rle
04.12.2013, 08:41 Uhr
Wölfe
ich frag mich nur ,wie lange man sich über die Wölfe in Thüringen freuen wird.
Die Bestie Mensch ist in Thüringen nicht anders wie in Bayern oder sonst wo,es wird eine Frage der Zeit sein ,wann er wieder gehasst wird.
Dann ist er wieder der böse Wolf
Harzer_Wolf
04.12.2013, 10:12 Uhr
Wolfsblut
Was in dem Artikel steht, ist erst einmal vollkommen richtig. Der Wolf ist scheu und wird normalerweise nie einen Menschen anfallen, sondern er wird ihm aus dem Weg gehen. Panikmache ist wirklich nicht angesagt. Denken wir einmal daran, wieviele Menschen von Hunden angefallen werden. Haben wir deshalb Panik vorm Hund?
Ich hoffe allerdings, das die Wölfe nicht bis zum Harz vorankommen, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, das Sie im Jagdrevier von Bleicherode/Südharz von schießwütigen Pensionärs-Jägern abgeknallt werden.
Peppone
04.12.2013, 14:38 Uhr
BUND hat es auch schon gemerkt!
Nachdem die Jaeger schon seit mindestens drei Jahren den Wolf in Thueringen sehen, in Nordrhheinwestfahlen, Bayern und Niedersachsen... schon etliche ueberfahren wurden und selbst zu DDR Zeiten immer wieder Woelfe gesichtet und erlegt (zu DDR Zeit erlaubt) wurden, hat nun endlich auch BUND begriffen, dass es bei uns Woelfe gibt! Tolle Leistung.

Gaehhhhhhnnnnnnnn.....
Glaskugel
04.12.2013, 21:31 Uhr
Er war nie so richtig weg!
Wenn ich so etwas lese: "Die mögliche Rückkehr des Wolfes sei ein großer Erfolg für die Naturschutzarbeit in Thüringen:"

Dann frage ich mich, was diese von Spenden abhängigen Hobby-Naturschützer von BUND denn wirklich getan haben, um den Wolf wieder anzusiedeln? Die hinken doch mit ihren Luchs-und Wildkatzenprojekten der Wirklichkeit schon seit Jahren hinterher. Über deren Wildkatzenkorridore lachen sich die bei uns vorhandenen Wildkatzen doch noch heute tot.

Den Wolf hat es hier immer gegeben, wenn auch nur sporadisch. Aber die Typen vom BUND müssen sich nicht feiern, dass es ihn gibt. Es gab ihn hier schon immer, auch ohne diese Berufs-Spendensammler.

Und er wird sich auch weiter ausbreiten, wenn er ein paar Nutztiere reißen darf! Davon gibt es heute ja genug. Und es tut auch keinen mehr wirklich weh, wenn Canis Lupus diese frisst.
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