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So, 13:16 Uhr
08.12.2013

Finanzierung immer wieder schwierig

Zu ihrer alljährlichen Mitgliederversammlung trafen sich in der vergangenen Woche die Mitglieder des Diakonischen Werkes Eichsfeld-Mühlhausen im Sozialdiakonischen Zentrum in Mühlhausen. Die Diakoniemitglieder informierten sich zur Arbeit des Vereines und fassten wichtige Beschlüsse...

Mitgliederversammlung (Foto: Rainer Engel) Mitgliederversammlung (Foto: Rainer Engel)


Zu ihrer alljährlichen Mitgliederversammlung trafen sich in der vergangenen Woche die Mitglieder des Diakonischen Werkes Eichsfeld-Mühlhausen im Sozialdiakonischen Zentrum in Mühlhausen. Nach den Berichten des Vorstands und des Geschäftsführers fassten die etwa 30 anwesenden Mitglieder und Vertreter von Mitgliedseinrichtungen Beschlüsse zum Jahresabrechnung 2012 und entlasteten damit den Vorstand.

Zuvor berichtete der Vereinsvorsitzende, Pfarrer Dietmar Opitz, von der Vorstandarbeit im vergangenen Jahr, die sehr stark von den Bemühungen um die Verbesserung der Finanzierbarkeit der Arbeit geprägt war. Sehr ausführlich gab der Geschäftsführer des Vereins, Reiner Engel, einen Überblick über die Arbeit des sozialen Verbandes, der in Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe ebenso tätig ist, wie in der Gefährdetenarbeit und in der Migrationsarbeit. Auch er ging auf die Probleme in der Finanzierung ein und beschrieb die Maßnahmen zur Begegnung dieser Probleme.

Schwierig sei es immer wieder, dass gerade öffentliche Mittelgeber Zuschüsse erst sehr spät zur Verfügung stellen und damit die Liquidität des Vereins gefährden. Doch konnte er auch beeindruckende Zahlen nennen, die belegten, wie sich das Diakonische Werk in vielfältiger Weise für Rat und Hilfe suchende einsetzen konnte.

In die Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung kamen allein 570 neue Ratsuchende. Die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche leistete mit 18 Neuaufnahmen pro Monat nicht nur wichtige Beratungsarbeit, die Mitarbeiterinnen sicherten auch zahlreiche begleitete Umgänge ab und machte verschiedene Präventionsangebote. Viele Menschen kommen regelmäßig in die Migrationsberatung, die sich sowohl in Mühlhausen, wie auch in Leinefelde für die bessere Integration von zugewanderten Menschen einsetzt.

Einen Namen hat sich der Verein inzwischen mit den beiden Kindernothilfefonds für die beiden Landkreise Unstrut-Hainich und Eichsfeld gemacht, mit denen seit Bestehen in über 1000 Fällen geholfen werden konnte. Erfreut zeigte sich der Geschäftsführer, dass zum 1. Oktober die Hausleitung in der offenen Kinder- und Jugendeinrichtung „ohmbergtreff“ in Worbis wieder besetzt werden konnte und die Arbeit für die jungen Besucher wieder intensiviert werden konnte.

Einen Schwerpunkt bildet die niederschwelligen, armutsorientierten Hilfen für Bedürftige. Mit dem sozialen Tagestreff ¨Wärmestube¨, der „Mühlhäuser Tafel“ und der „Kindertafel“ in Mühlhausen konnten wieder vielen Menschen konkrete Unterstützung gegeben werden, die für diese Familien und Einzelpersonen unverzichtbar geworden ist.
In Leinefelde gibt es seit Jahren das „Betreutes Wohnen für Jugendliche“, min dem sich die Betreuer wieder erfolgreich für die Unterstützung, Begleitung und Verselbstständigung von Jugendlichen einsetzen konnten.

Eine hohe Wertschätzung genießt im Landkreis Eichsfeld auch das Angebot der Aufsuchende Jugendsozialarbeit, mit dem gerade die jungen Menschen erreicht werden, die besondere Zuwendung und Begleitung brauchen. Schließlich ging Engel auch auf die vielfältigen Ehrenamtsprojekte des Vereins, wie die Besuchsdienste in Heiligenstadt und Leinefelde und die Blindenkassette in Mühlhausen ein, mit denen sich der Verein um Menschen mit besonderem Hilfebedarf bemüht. Hierzu zählt auch die Notfallseelsorge, die seit über zehn Jahren einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung und von Menschen in besonders schwierigen Lebenssituationen leistet.

Im zweiten Teil der Mitgliederversammlung musste dann noch ein Vorstandsmitglied nachgewählt werden, da mit dem Leinefelder Klaus Schulze, ein Mitglied aus dem Vorstand ausgeschieden war. Einstimmig wurde an diese Stelle Susanne Liese aus Uder gewählt, die das Gremium wieder komplettiert.

Reiner Engel, wie auch Pfr. Opitz, dankten am Ende den etwa 30 haupt- und den ca. 60 ehrenamtlich Mitarbeitenden und den Mitgliedern des Vereins, wie auch den zahlreichen Spendern und Sponsoren, die einen großen Beitrag zu Ermöglichung der Arbeit leisten.
Autor: en

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