Sa, 10:19 Uhr
28.12.2013
Unbekannte deponierten Sprengsatz
Bislang noch unbekannte Täter haben eine sogenannte "Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung" auf dem Gelände der Bundespolizei in der Bahnhofsallee in Göttingen deponiert. Die Ermittlungen laufen....
Auf dem Gelände der Bundespolizei Göttingen in der Bahnhofsallee ist von einem Beamten Mittwochnacht eine sogenannte "Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung" (USBV) entdeckt worden. Der Sprengsatz war in einer handelsüblichen Plastiktüte verstaut. Wer den augenscheinlich funktionsfähigen Brandsatz dort abgelegt hat, wann dies genau erfolgte und warum, ist noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Nach einer ersten Begutachtung durch die Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes der Polizei Göttingen handelt es sich bei dem Fund um einen aus mehreren Bauteilen zusammengesetzten Sprengsatz, bei dem u. a. auch handelsübliche Gaskartuschen verwendet wurden. Weitere Details werden im Moment mit Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen nicht veröffentlicht. Vorgefundene Spuren lassen allerdings den Schluss zu, dass die USBV nach ihrem Ablegen angezündet und damit zur Detonation gebracht werden sollte. Warum dies fehlschlug, ist noch unbekannt.
Die Polizei Göttingen schließt eine politisch motivierte Tat nicht aus. Über die Hintergründe ist bislang nichts bekannt. Ein Bekennerschreiben liegt nicht vor. Das 4. Fachkommissariat, zuständig für den polizeilichen Staatsschutz, hat die Ermittlungen übernommen.
Parallelen zu dem Brandanschlag vom 02.12.11 auf das Göttinger Gerichtsgebäude im Maschmühlenweg werden durch die Ermittler gegenwärtig geprüft.
Autor: enAuf dem Gelände der Bundespolizei Göttingen in der Bahnhofsallee ist von einem Beamten Mittwochnacht eine sogenannte "Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung" (USBV) entdeckt worden. Der Sprengsatz war in einer handelsüblichen Plastiktüte verstaut. Wer den augenscheinlich funktionsfähigen Brandsatz dort abgelegt hat, wann dies genau erfolgte und warum, ist noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Nach einer ersten Begutachtung durch die Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes der Polizei Göttingen handelt es sich bei dem Fund um einen aus mehreren Bauteilen zusammengesetzten Sprengsatz, bei dem u. a. auch handelsübliche Gaskartuschen verwendet wurden. Weitere Details werden im Moment mit Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen nicht veröffentlicht. Vorgefundene Spuren lassen allerdings den Schluss zu, dass die USBV nach ihrem Ablegen angezündet und damit zur Detonation gebracht werden sollte. Warum dies fehlschlug, ist noch unbekannt.
Die Polizei Göttingen schließt eine politisch motivierte Tat nicht aus. Über die Hintergründe ist bislang nichts bekannt. Ein Bekennerschreiben liegt nicht vor. Das 4. Fachkommissariat, zuständig für den polizeilichen Staatsschutz, hat die Ermittlungen übernommen.
Parallelen zu dem Brandanschlag vom 02.12.11 auf das Göttinger Gerichtsgebäude im Maschmühlenweg werden durch die Ermittler gegenwärtig geprüft.