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Di, 07:51 Uhr
18.02.2014

War es das mit dem Winter?

Der Monat Februar ist nun zu mehr als der Hälfte vorbei und aktuell ist vom eigentlich zu erwartenden Winterwetter auch in diesem Monat weit und breit nichts zu sehen. Die Vorhersagen bis Ende des Monats weisen darauf hin, dass sich daran nichts Entscheidendes ändern wird...


Der meteorologische Winter 2013/2014 ist damit wohl gelaufen. Im meteorologischen Winter werden die Monate Dezember, Januar und Februar zusammengefasst. Im Gegensatz dazu umfasst der astronomische Winter die Zeit zwischen dem 20./21./22. Dezember und dem 19./20./21. März.

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Die unterschiedlichen Zeitspannen beruhen auf einer Festlegung von Meteorologen, die vor Beginn des Computerzeitalters im 20. Jahrhundert getroffen wurde. Ganze Monate ließen sich einfacher statistisch auswerten. Darüber hinaus stellte man aber auch fest, dass der meteorologische Winter die klimatische Situation der Jahreszeit besser widerspiegelt.

Eine bisherige Bilanz dieses meteorologischen Winters offenbart, dass die mittlere Temperatur im deutschlandweiten Flächenmittel bei etwa 2,6 Grad lag (Stand: 15. Februar 2014). Der Durchschnitt in der Referenzperiode der Jahre 1961 bis 1990 liegt jedoch nur bei 0,2 Grad, womit es aktuell im Mittel 2,4 Grad wärmer ist.

Grafik (Foto: DWD) Grafik (Foto: DWD)
Der aktuelle Winter wird sich wahrscheinlich in die Top Ten der wärmsten Winter seit 1881 einreihen (siehe dazu die Zeitreihe der mittleren Temperatur in Deutschland seit 1881. Gleichwohl wird er die Top Drei (Winter 1975, 1990 und 2007) voraussichtlich nicht erreichen. Dafür müsste es jetzt deutschlandweit noch einmal eine ungewöhnlich milde Phase bis zum
Ende des Monats geben.

In den nächsten Tagen wird es zwar mild oder sehr mild, aber eben nicht ungewöhnlich mild. Die Temperaturen liegen tagsüber bis zum kommenden Wochenende meist in einem Bereich zwischen 5 und 12 Grad, was per Definition im Winter mild (Temperaturen zwischen 5 und 9 Grad) oder sehr mild (Temperaturen zwischen 10 und 13 Grad) ist.

Für ungewöhnlich mildes Wetter müssten die Temperaturen auf über 13 Grad steigen, was in den nächsten Tagen aber nur vereinzelt im Süden
vorkommen kann. Ein Blick bis in die nächste Woche zeigt dann weiterhin meist mildes Wetter an, das auch mit hoher Wahrscheinlichkeit bis zum Ende des meteorologischen Winters (Freitag, 28. Februar 2014) anhalten soll.

Winterliche Szenarien in den Vorhersagekarten für diese Zeit sind so gut wie gar nicht zu finden. Wie es mit dem Wetter im kommenden März weitergeht, da sind die Meteorologen aber erst einmal überfragt. Auch wenn es durchaus möglich ist, dass es noch einen Wintereinbruch wie im letzten März geben kann, ist es doch eher wahrscheinlich, dass die Westwetterlage weiterhin dominiert und es mild bleibt. Vielleicht kommt aber sogar ein Frühlingshoch und vertreibt die Gedanken an diesen für viele
"misslungenen" Winter...
Autor: red

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Kommentare
altmeister
18.02.2014, 12:01 Uhr
Positive Seiten
Nachdem in den letzten Jahren der Winter seinem Namen Ehre gemacht hatte ist es um so schöner, dass endlich mal keine horrenden Nachzahlungen für Energie zu erwarten sind.

Ein Teil der Einsparungen wird zwar wieder durch die EEG-Umlage aufgezehrt, da haben auch keine Versprechungen eines Sigmar Gabriel geholfen, um dieses erträglicher zu machen. Aber, das war zu erwarten, da bekannte Praxis in allen Parteien.
Interessant wäre zu erfahren, wie groß die Einsparungen der öffentlichen Hand beim Winterdienst und den Energiekosten waren und was mit den nicht benötigten Geldern wird. Zumindest für Stadt und Landkreis sollten diese Informationen leicht zu erhalten sein.
Retupmoc
18.02.2014, 12:52 Uhr
So ein schöner Winter
darf jedes Jahr kommen. Und wenn dann noch die zehn Tage Dauerfrost wegfallen, ist es noch besser. Wie Altmeister das richtig sieht, ist eine Ersparnis beim Bürger an Heizkosten erst einmal positiv. Auch die Einsparungen zum Winterdienst dürften das kommunale Säckel entlasten. Das Streusalz und der Split können auch nächste Wintersaison verwendet werden. So gefällt mir die Klimaerwärmung ( das war jetzt Sarkasmus, bevor mich die Umweltschützer erschiessen )!

Ich hätte auch gern einen Winter mit Schnee zu Weihnachten, mit Schnee auf den Skipisten des Harzes usw. ! Aber ob ich mir das leisten kann? ( EEG, Benzin, Heizkosten usw. ). Oder die Kommunen ( Winterdienst, Schlaglöcher usw. )?

Mein Dank an die Bundesregierung, die immer wieder für Erhöhung der vom Volk zu tragenden Lasten sorgt. Deshalb sind Frau Merkels Klimaversprechen sicher Schall und Rauh.
Paulinchen
18.02.2014, 17:00 Uhr
Mit dem Wort Klimaerwärmung …
…lässt sich doch aber so leicht jede menge Geld verdienen. Es ist sicher nur mir nicht aufgefallen, dass die Fernsehsender in aller Regel nicht gerade besonders interessante Programme ausstrahlen. Doch hatte ich Glück bei N 24 vor ca. sechs Wochen. Dort habe ich erfahren, dass unser Polkappen nach allen bisherigen Erkenntnissen bereits fünf, oder sechs Mal völlig abgetaut waren.

Somit wäre das Szenario offensichtlich auch nichts Außergewöhnliches. Denn eigentlich macht es ja auch Sinn, wenn dort die Forscher sagen, dass die Natur nicht berechenbar ist und es auch niemals sein werde. Außerdem stellten sie bei ihrer Forschungsarbeit fest, dass wir einer neuen Eiszeit eher näher kommen, als einer „Überhitzung“ unseres Planeten.

Leider haben wir aber in den Führungsetagen der Regierung ganz sicher derartige Experten nicht sitzen, die von solchen Dingen Ahnung haben und wenn ist auch nicht sicher, ob die uns dann die Wahrheit sagen würden. Wie man sieht, kümmern die sich mit ihren Dienstrechnern eher um Bilder von nackten Kindern als mit ihrer eigentlichen Arbeit.

Im Übrigen stimme ich den beiden Kommentatoren vor mir total zu.
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