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Mi, 12:02 Uhr
19.02.2014

Schluss mit mehrfachen Abschlüssen

Das Nordthüringer Netzwerk "Zukunft Metall" hat in seiner ersten Sitzung in diesem Jahr an die Arbeit des vergangenen Jahres angeknüpft. Bei den Vertretern aus Industrie- und Handelskammer, Kreishandwerkerschaften, Schulamt, Firmenausbildungsverbünden, Unternehmen und Arbeitsagentur standen diesmal Themen wie...


... die Auswirkung der künftigen Berufsschulstandorte auf die Region oder die Entwicklung abgeschlossener Ausbildungsverträge in der Metall- und Elektroindustrie im Mittelpunkt.

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Die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt, die in vielen Branchen durch ein Überangebot an Ausbildungsstellen gekennzeichnet ist, biete für Bewerber nach wie vor gute Berufsperspektiven, da waren sich die Teilnehmer einig. Die Situation zeige aber auch, dass Arbeitgeber deshalb oftmals im Konkurrenzkampf um die besten Lehrlinge stünden. Erschwerend sei dabei, dass viele Bewerber an mehreren Ausbildungsstellen lange festhalten.

Karsten Froböse, Chef der Nordhäuser Arbeitsagentur, kennt die Problematik: "Häufig bewerben sich junge Leute bei mehreren Firmen und bekommen mehr als eine Zusage." Sobald die Entscheidung zur Ausbildungsstelle getroffen sei, sollte es ein Gebot der Fairness sein, dass Bewerber den Betrieben absagen, die für sie nicht in Frage kommen. Zudem sei es für die Berufsberater wichtig, den Überblick über tatsächlich freie Ausbildungsstellen zu haben.

Heino Kupfer, Personalleiter der Schachtbau Nordhausen GmbH, gab zu bedenken: "Jede Absage, die zu spät kommt, kostet Zeit und blockiert die Ausbildungsstelle für Mitbewerber. Die Firmen haben keine Planungssicherheit mehr." Unternehmen müssten häufig kurz vor dem Start in das neue Ausbildungsjahr in ein neues Auswahlverfahren einsteigen.

Um künftig zu verhindern, dass Ausbildungsverträge mehrfach unterzeichnet werden, haben sich die Thüringer Wirtschaftskammern entschlossen, eine sogenannte AusbildungsCard an die Schüler auszuhändigen: Wer einen Vertrag unterschreibt, soll künftig im Freistaat eine solche Karte vorlegen, die er vorher in der Schule erhalten hat. Die Karte wird von dem Betrieb einbehalten, bei dem der angehende Azubi als erstes unterschreibt und soll verhindern, dass Firmen von heute auf morgen ohne Lehrling dastehen. Die AusbildungsCard kommt erstmals im ab Sommer beginnenden Ausbildungsjahr zum Einsatz.
Autor: red

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