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Sa, 14:06 Uhr
08.03.2014

Sprengung machte Platz

Es hat sich viel getan auf dem Grundstück der ehemaligen LSR AG in Dingelstädt, seitdem die Eichsfeldwerke GmbH im Oktober 2012 im Zuge eines Asset-Deals das Gelände sowie auch Anlagenteile und Teilleistungen des insolventen Unternehmens übernommen hatte. Jetzt wurde sogar gesprengt...


So war schon wenige Tage nach der Übernahme der 60 Meter hohe Schornstein der Agglomerationsanlage abgebaut worden (wir berichteten). Ein weithin sichtbarer Schritt in Richtung Zukunft erfolgte nun am 7. März 2014. Mit der Sprengung der zweiflügeligen Windenergieanlage wurde Platz für zwei neue, leistungsfähigere Modelle geschaffen. Innerhalb von Sekunden stürzte die Anlage – ähnlich wie bei Baumfällarbeiten – kontrolliert in die durch einen herausgesprengten Keil vorgegebene Richtung.

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Bis es soweit war, liefen die Vorbereitungen und Arbeiten am Grundstück auf Hochtouren. So wurden zahlreiche Revitalisierungsmaßnahmen geplant und zu großen Teilen schon umgesetzt. Die 12.000 Quadratmeter umfassenden Stallanlagen mussten abgerissen und das gesamte Gelände gesäubert und geräumt werden. Der Bau von Zuwegungen sowie Kran- und Montageflächen ist bereits in vollem Gange. Ein wichtiger Schritt war zudem die im Dezember 2013 erteilte BImSch-Genehmigung, die der Errichtung der beiden neuen Anlagen die bauplanungs- und raumordnungsrechtliche Zulässigkeit laut Bundes-Immissionsschutzgesetz bescheinigt.
Gesprengt (Foto: EW)
Gesprengt (Foto: EW)
Gesprengt (Foto: EW)
In dieses Repowering, wie der Ersatz alter durch neue, effizientere Anlagen genannt wird, investieren die Eichsfeldwerke rund 7,2 Millionen Euro. Die beiden neuen Windenergieanlagen mit einer Nabenhöhe von 138,4 Metern, die ab Herbst 2014 den Betrieb aufnehmen sollen, sind deutlich leistungsstärker als das bisherige Modell. Mit einer jährlichen Stromproduktion von rund 11,25 Millionen Kilowattstunden können sie bei normalen Witterungsverhältnissen im Jahr rund 2.800 Haushalte mit Strom versorgen. Die bisherige Windenergieanlage war seit 1998 in Betrieb und hatte Kapazität für 132 Haushalte.

In eine saubere Energieerzeugung zu investieren, ist für die Eichsfeldwerke nicht neu. Erst im Juli 2013 nahm ihr mit rund 13 Millionen Euro bisher größtes Energieeffizienzprojekt, die Biogaserzeugungs-, -aufbereitungs- und -einspeisungsanlage in Weißenborn-Lüderode, den Betrieb auf. Zum Portfolio gehören zudem zahlreiche Blockheizkraftwerke, die auf dem energiesparenden und emissionsarmen Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung basieren sowie maßgeschneiderte Wärmecontracting-Lösungen. Mit dem Ausbau des Bereichs Windenergie setzt die Unternehmensgruppe nun erneut ein klares Zeichen für Konzepte im Einklang mit der Umwelt.
Autor: red

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