Do, 13:52 Uhr
13.03.2014
Freilandkreuze im Eichsfeld (1)
Der Geisleder Pfarrer Günter Christoph Haase lädt sonntags in der Fastenzeit zur Kreuzwegandacht ein. Wir greifen seine Anregung auf, einige der vielen Eichsfelder Freiland-Kreuzwege hier vorzustellen. Heute: Die Kreuzwegstation in Geisleden am Langberg...
Die Geschichte des Geisleder Stationsweges (Kreuzweges) am Fusse der Antoniuskapelle (erbaut 1852) geht auf die Jahre 1750 – 1754 zurück, wo Balthasar Kunze 7 Stationen aus Sandstein erbauen ließ. 1786 folgte eine 8. Station und 1850 wurde auf 14 Stationen erweitert. 1969 wurden unter dem damaligen Pfarrer Karl Palitza die 14 Stationen erneuert (die ersten fünf aus der benachbarten Schlucht abgebaut und dem heutigen Stationsweg zugefügt.
Die Gesamtkosten von 3.500 DDR-Mark wurden durch Patenschaften aufgebracht. Der Franziskanerpater Paulus vom Kerbschen Berg weihte am 15. Juni 1969 den so erneuerten Kreuzweg wieder ein. Im Blick auf das Kapellenjubiläum im Heiligen Jahr 2000 begann unter dem neueingeführten Pfarrer Günter Christoph Haase durch Steinmetzbetrieb Hildebrandt aus Geisleden und der Kichenmalerfirma Kruse aus Kreuzebra eine grundlegende Renovierung der 14 Stationen, die bis zum 150 jährigen Jubiläum der Antoniuskapelle rechtzeitig abgeschlossen werden konnte.
Die Renovierungkosten von rund 25 000 € wurden mit Hilfe privater Patenschaften, der Jagdgenossenschaft Geisleden und der unteren Denkmalbehörde des Landkreisen aufgebracht. Der zuvor holprige Feldweg konnte in Herbst 2001 durch ein Förderprogramm und Mittel der politischen Gemeinde Geisleden zu einer Straße ausgebaut werden.
Am 15. Juni 2002 konnte unter großer Anteilnahme der Geisleder Bevölkerung von Franziskanerpater Heribert Arens OFM vom Hülfensberg der erneuerten Kreuzweg mit einer Lichterprozession neu eingeweiht werden.
Jedes Jahr wird der Kreuzweg am Nachmittag vom Pfingstmontag als Gelöbnisprozession gebetet! Aber auch jetzt an den Sonntagen der Fastenzeit lädt die Pfarrgemeinde jeweils ab 14.30 Uhr bei Wind und Wetter zur Kreuzwegandacht ein.
Pfarrer Günter Christoph Haase
Autor: enDie Geschichte des Geisleder Stationsweges (Kreuzweges) am Fusse der Antoniuskapelle (erbaut 1852) geht auf die Jahre 1750 – 1754 zurück, wo Balthasar Kunze 7 Stationen aus Sandstein erbauen ließ. 1786 folgte eine 8. Station und 1850 wurde auf 14 Stationen erweitert. 1969 wurden unter dem damaligen Pfarrer Karl Palitza die 14 Stationen erneuert (die ersten fünf aus der benachbarten Schlucht abgebaut und dem heutigen Stationsweg zugefügt.
Die Gesamtkosten von 3.500 DDR-Mark wurden durch Patenschaften aufgebracht. Der Franziskanerpater Paulus vom Kerbschen Berg weihte am 15. Juni 1969 den so erneuerten Kreuzweg wieder ein. Im Blick auf das Kapellenjubiläum im Heiligen Jahr 2000 begann unter dem neueingeführten Pfarrer Günter Christoph Haase durch Steinmetzbetrieb Hildebrandt aus Geisleden und der Kichenmalerfirma Kruse aus Kreuzebra eine grundlegende Renovierung der 14 Stationen, die bis zum 150 jährigen Jubiläum der Antoniuskapelle rechtzeitig abgeschlossen werden konnte.
Die Renovierungkosten von rund 25 000 € wurden mit Hilfe privater Patenschaften, der Jagdgenossenschaft Geisleden und der unteren Denkmalbehörde des Landkreisen aufgebracht. Der zuvor holprige Feldweg konnte in Herbst 2001 durch ein Förderprogramm und Mittel der politischen Gemeinde Geisleden zu einer Straße ausgebaut werden.
Am 15. Juni 2002 konnte unter großer Anteilnahme der Geisleder Bevölkerung von Franziskanerpater Heribert Arens OFM vom Hülfensberg der erneuerten Kreuzweg mit einer Lichterprozession neu eingeweiht werden.
Jedes Jahr wird der Kreuzweg am Nachmittag vom Pfingstmontag als Gelöbnisprozession gebetet! Aber auch jetzt an den Sonntagen der Fastenzeit lädt die Pfarrgemeinde jeweils ab 14.30 Uhr bei Wind und Wetter zur Kreuzwegandacht ein.
Pfarrer Günter Christoph Haase

